Corona-Regeln: Ein- und Rückreisende

Symbolfoto: Reisen in Corona-Zeiten (Foto: Colourbox.de)
Foto: Colourbox.de

Die Corona-Regeln für Reisende werden in zwei Verordnungen geregelt.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt einheitlich Anmelde-, Test- und Nachweispflichten. Das beinhaltet eine generelle Test- und Nachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr sowie spezielle Test- und Nachweispflichten, die bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz oder Virusvarianten-Gebiet zu beachten sind.

Die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung des Landes Brandenburg regelt die Absonderungspflichten für Personen, die aus dem Ausland in das Land Brandenburg einreisen, und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz oder Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben.

Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete veröffentlicht das Robert Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Symbolfoto: Reisen in Corona-Zeiten (Foto: Colourbox.de)
Foto: Colourbox.de

Die Corona-Regeln für Reisende werden in zwei Verordnungen geregelt.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt einheitlich Anmelde-, Test- und Nachweispflichten. Das beinhaltet eine generelle Test- und Nachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr sowie spezielle Test- und Nachweispflichten, die bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz oder Virusvarianten-Gebiet zu beachten sind.

Die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung des Landes Brandenburg regelt die Absonderungspflichten für Personen, die aus dem Ausland in das Land Brandenburg einreisen, und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz oder Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben.

Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete veröffentlicht das Robert Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html


Fragen und Antworten zu Einreise- und Quarantäneregelungen im Land Brandenburg

  • Welche Regelungen sind für mich bei einer Einreise maßgeblich?

    Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 13. Januar 2021 regelt ergänzend zu den Quarantäneregelungen der Länder bundeseinheitlich Anmelde-, Test- und Nachweispflichten, die bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz oder Virusvarianten-Gebiet zu beachten sind.

    Die vorgenannten Quarantäneregelungen für das Land Brandenburg einschließlich entsprechender Ausnahmen sind in der Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung – SARS-CoV-2-QuarV) geregelt. Die aktuelle Fassung können Sie unter: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/sars_cov_2_quarv  abrufen.

    Um eine Ausbreitung von Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Bundesrepublik Deutschland zu verhindern, hat die Bundesregierung mit einer Rechtsverordnung ein Beförderungsverbot seit dem 30. Januar 2021 für Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – verhängt (Coronavirus-Schutzverordnung – CoronaSchV), zu finden unter:  https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaschv.html . Mit dieser Verordnung werden neben den geltenden Anmelde-, Test- und Quarantäneregelungen zum Schutz der Bevölkerung  und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung der neuen Virusvarianten zeitlich befristete Beschränkungen der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvarianten-Gebieten eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland geboten. Das Beförderungsverbot betrifft den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern. Die Verordnung gilt zunächst bis zum 17. Februar 2021.

    Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums vom 13. Januar 2021 regelt ergänzend zu den Quarantäneregelungen der Länder bundeseinheitlich Anmelde-, Test- und Nachweispflichten, die bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz oder Virusvarianten-Gebiet zu beachten sind.

    Die vorgenannten Quarantäneregelungen für das Land Brandenburg einschließlich entsprechender Ausnahmen sind in der Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung – SARS-CoV-2-QuarV) geregelt. Die aktuelle Fassung können Sie unter: https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/sars_cov_2_quarv  abrufen.

    Um eine Ausbreitung von Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Bundesrepublik Deutschland zu verhindern, hat die Bundesregierung mit einer Rechtsverordnung ein Beförderungsverbot seit dem 30. Januar 2021 für Einreisende aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten – vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen – verhängt (Coronavirus-Schutzverordnung – CoronaSchV), zu finden unter:  https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaschv.html . Mit dieser Verordnung werden neben den geltenden Anmelde-, Test- und Quarantäneregelungen zum Schutz der Bevölkerung  und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung der neuen Virusvarianten zeitlich befristete Beschränkungen der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvarianten-Gebieten eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland geboten. Das Beförderungsverbot betrifft den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern. Die Verordnung gilt zunächst bis zum 17. Februar 2021.

  • Warum brauchen wir konkrete Einreise- und Quarantänereglungen?

    Da zugelassene Impfstoffe bisher und auch in absehbarer Zeit noch nicht in erforderlichem Maße zur Verfügung stehen und mit der Impfung der Bevölkerung erst zum Ende des letzten Jahres begonnen werden konnte (Impfquoten unter https://rki.de/covid-19-impfquoten), die Therapie schwerer Krankheitsverläufe komplex und langwierig ist, besteht weiterhin die Gefahr einer Verstärkung des Infektionsgeschehens mit erheblichen Folgen für Leben und Gesundheit der Bevölkerung und einer möglichen Überforderung des Gesundheitssystems bei Einreisen aus Risikogebieten unvermindert fort.
    Das Robert Koch-Institut schätzt deshalb die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein.

    Hinzu kommt, dass neu auftretende Virusvarianten nicht nur z. B. die Ausbreitung der SARS-CoV-2-Pandemie weiter beschleunigen, sondern auch die Wirkung einer durch Impfung oder durchgemachte Infektion erworbenen Immunität verringern, durch etablierte diagnostische Testverfahren schlechter nachweisbar sind oder eine Infektion mit einer neuen Virusvariante mit einer erhöhten Krankheitsschwere einhergeht. Somit ist zu befürchten, dass durch die Verbreitung von neuen Virusvarianten die Bekämpfung dieser Pandemie mit einer potentiell tödlichen Krankheit weiter massiv erschwert wird und es zu einer weiteren Verstärkung der Belastung der medizinischen Einrichtungen kommt. Zum Schutze der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland ist hier zur Limitierung des Eintrages und damit zur Vermeidung einer schnellen Verbreitung neuer Virusvarianten eine Absonderung dringend geboten.

    Da zugelassene Impfstoffe bisher und auch in absehbarer Zeit noch nicht in erforderlichem Maße zur Verfügung stehen und mit der Impfung der Bevölkerung erst zum Ende des letzten Jahres begonnen werden konnte (Impfquoten unter https://rki.de/covid-19-impfquoten), die Therapie schwerer Krankheitsverläufe komplex und langwierig ist, besteht weiterhin die Gefahr einer Verstärkung des Infektionsgeschehens mit erheblichen Folgen für Leben und Gesundheit der Bevölkerung und einer möglichen Überforderung des Gesundheitssystems bei Einreisen aus Risikogebieten unvermindert fort.
    Das Robert Koch-Institut schätzt deshalb die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein.

    Hinzu kommt, dass neu auftretende Virusvarianten nicht nur z. B. die Ausbreitung der SARS-CoV-2-Pandemie weiter beschleunigen, sondern auch die Wirkung einer durch Impfung oder durchgemachte Infektion erworbenen Immunität verringern, durch etablierte diagnostische Testverfahren schlechter nachweisbar sind oder eine Infektion mit einer neuen Virusvariante mit einer erhöhten Krankheitsschwere einhergeht. Somit ist zu befürchten, dass durch die Verbreitung von neuen Virusvarianten die Bekämpfung dieser Pandemie mit einer potentiell tödlichen Krankheit weiter massiv erschwert wird und es zu einer weiteren Verstärkung der Belastung der medizinischen Einrichtungen kommt. Zum Schutze der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland ist hier zur Limitierung des Eintrages und damit zur Vermeidung einer schnellen Verbreitung neuer Virusvarianten eine Absonderung dringend geboten.

    Da zugelassene Impfstoffe bisher und auch in absehbarer Zeit noch nicht in erforderlichem Maße zur Verfügung stehen und mit der Impfung der Bevölkerung erst zum Ende des letzten Jahres begonnen werden konnte (Impfquoten unter https://rki.de/covid-19-impfquoten), die Therapie schwerer Krankheitsverläufe komplex und langwierig ist, besteht weiterhin die Gefahr einer Verstärkung des Infektionsgeschehens mit erheblichen Folgen für Leben und Gesundheit der Bevölkerung und einer möglichen Überforderung des Gesundheitssystems bei Einreisen aus Risikogebieten unvermindert fort.
    Das Robert Koch-Institut schätzt deshalb die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein.

    Hinzu kommt, dass neu auftretende Virusvarianten nicht nur z. B. die Ausbreitung der SARS-CoV-2-Pandemie weiter beschleunigen, sondern auch die Wirkung einer durch Impfung oder durchgemachte Infektion erworbenen Immunität verringern, durch etablierte diagnostische Testverfahren schlechter nachweisbar sind oder eine Infektion mit einer neuen Virusvariante mit einer erhöhten Krankheitsschwere einhergeht. Somit ist zu befürchten, dass durch die Verbreitung von neuen Virusvarianten die Bekämpfung dieser Pandemie mit einer potentiell tödlichen Krankheit weiter massiv erschwert wird und es zu einer weiteren Verstärkung der Belastung der medizinischen Einrichtungen kommt. Zum Schutze der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland ist hier zur Limitierung des Eintrages und damit zur Vermeidung einer schnellen Verbreitung neuer Virusvarianten eine Absonderung dringend geboten.

    Da zugelassene Impfstoffe bisher und auch in absehbarer Zeit noch nicht in erforderlichem Maße zur Verfügung stehen und mit der Impfung der Bevölkerung erst zum Ende des letzten Jahres begonnen werden konnte (Impfquoten unter https://rki.de/covid-19-impfquoten), die Therapie schwerer Krankheitsverläufe komplex und langwierig ist, besteht weiterhin die Gefahr einer Verstärkung des Infektionsgeschehens mit erheblichen Folgen für Leben und Gesundheit der Bevölkerung und einer möglichen Überforderung des Gesundheitssystems bei Einreisen aus Risikogebieten unvermindert fort.
    Das Robert Koch-Institut schätzt deshalb die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein.

    Hinzu kommt, dass neu auftretende Virusvarianten nicht nur z. B. die Ausbreitung der SARS-CoV-2-Pandemie weiter beschleunigen, sondern auch die Wirkung einer durch Impfung oder durchgemachte Infektion erworbenen Immunität verringern, durch etablierte diagnostische Testverfahren schlechter nachweisbar sind oder eine Infektion mit einer neuen Virusvariante mit einer erhöhten Krankheitsschwere einhergeht. Somit ist zu befürchten, dass durch die Verbreitung von neuen Virusvarianten die Bekämpfung dieser Pandemie mit einer potentiell tödlichen Krankheit weiter massiv erschwert wird und es zu einer weiteren Verstärkung der Belastung der medizinischen Einrichtungen kommt. Zum Schutze der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland ist hier zur Limitierung des Eintrages und damit zur Vermeidung einer schnellen Verbreitung neuer Virusvarianten eine Absonderung dringend geboten.

  • Welche Arten von Risikogebieten werden unterschieden?

    Ein Risikogebiet (mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) ist ein Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für das vom Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit einer bestimmten bedrohlichen übertragbaren Krankheit, z.B. einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, festgestellt wurde.

    In einem Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland liegt ein besonders hohes Risiko vor, wenn dort eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besteht („Hochinzidenzgebiet“). Hochinzidenzgebiete können Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein, z.B. in Höhe des Mehrfachen der mittleren 7-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohnern in Deutschland, mindestens jedoch mit einer 7-Tages-Inzidenz von 200.

    Virusvarianten-Gebiete können Gebiete sein, in denen eine Virusvariante (Mutation) des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten ist, die nicht zugleich in Deutschland verbreitet auftritt und von der anzunehmen ist, dass von ihr ein besonderes Risiko ausgeht. Solche besonderen Risiken können sich unter anderem daraus ergeben, dass die Virusvariante vermutlich oder nachweislich leichter übertragen wird, aufgrund einer anderen Eigenschaft die Infektionsausbreitung beschleunigt, die Krankheitsschwere verstärkt oder dass Personen, die bereits eine Impfung erhalten oder eine COVID-Infektion überstanden haben, gegen die Virusvariante allenfalls schwach immun sind.

    Das Robert Koch-Institut veröffentlicht eine fortlaufend aktualisierte Liste zu den vorgenannten Risikogebieten im Internet unter der Adresse www.rki.de/risikogebiete

    Ein Risikogebiet (mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) ist ein Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für das vom Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit einer bestimmten bedrohlichen übertragbaren Krankheit, z.B. einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, festgestellt wurde.

    In einem Gebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland liegt ein besonders hohes Risiko vor, wenn dort eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besteht („Hochinzidenzgebiet“). Hochinzidenzgebiete können Gebiete mit besonders hohen Fallzahlen sein, z.B. in Höhe des Mehrfachen der mittleren 7-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohnern in Deutschland, mindestens jedoch mit einer 7-Tages-Inzidenz von 200.

    Virusvarianten-Gebiete können Gebiete sein, in denen eine Virusvariante (Mutation) des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten ist, die nicht zugleich in Deutschland verbreitet auftritt und von der anzunehmen ist, dass von ihr ein besonderes Risiko ausgeht. Solche besonderen Risiken können sich unter anderem daraus ergeben, dass die Virusvariante vermutlich oder nachweislich leichter übertragen wird, aufgrund einer anderen Eigenschaft die Infektionsausbreitung beschleunigt, die Krankheitsschwere verstärkt oder dass Personen, die bereits eine Impfung erhalten oder eine COVID-Infektion überstanden haben, gegen die Virusvariante allenfalls schwach immun sind.

    Das Robert Koch-Institut veröffentlicht eine fortlaufend aktualisierte Liste zu den vorgenannten Risikogebieten im Internet unter der Adresse www.rki.de/risikogebiete

  • Welche grundsätzlichen Regelungen gelten bei der Einreise in das Land Brandenburg aus Risikogebieten, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten?

    Jeder Einreisende hat grundsätzlich drei Regelungen zu beachten:

    1. die Anmeldepflicht;
    2. die Testpflicht
    3. die Quarantänepflicht (Absonderung)

    zu a)   Anmeldepflicht:

    Zur Entlastung der Gesundheitsämter und zur Unterstützung der bestehenden Prozesse der Quarantäneüberwachung hat die Bundesregierung die digitale Einreiseanmeldung entwickelt, welche die bisherige papierbasierte Erfassung und Verarbeitung ersetzt. Reisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de erhalten Sie ein PDF als Bestätigung. 

    • Bei Risikogebieten müssen folgende Personengruppen vor Ihrer Einreise keine DEA ausfüllen: Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
    • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen,
    • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
    • Personen, die bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren (gilt nicht bei Hochinzidenzgebieten).
    • Personen, die als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

    zu b)   Testpflichten

    • Testpflicht bei Einreisen aus einem Risikogebiet:
      Sie müssen bis spätestens 48 Stunden nach Ihrer Einreise über einen Testnachweis verfügen und dem zuständigen Gesundheitsamt vorlegen, wenn sie innerhalb von 10 Tagen nach Einreise dazu aufgefordert werden.
    • Testpflicht bei Einreisen aus einem Hochinzidenz-Gebiet oder Virusvarianten-Gebiet
      Reisen Sie aus einem Hochinzidenz-Gebiet oder Virusvarianten-Gebiet ein, dann muss dieser Testnachweis bereits bei Einreise vorliegen und darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein.

    zu c)   Quarantäne (Absonderung):

    Wer in das Land Brandenburg einreist und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einer zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuften Region aufgehalten hat, ist grundsätzlich verpflichtet, sich nach der Einreise auf direktem Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort 10 Tage lang zu isolieren. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Die zuständige Behörde (in der Regel das zuständige Gesundheitsamt) überwacht die Quarantäneverpflichtung. Ausnahmen von dieser Regelung werden nachfolgend erörtert.

    Ab dem fünften Tag in Quarantäne besteht die Möglichkeit, durch ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis die Quarantäne zu beenden. Dabei darf der Test frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden.

    Jeder Einreisende hat grundsätzlich drei Regelungen zu beachten:

    1. die Anmeldepflicht;
    2. die Testpflicht
    3. die Quarantänepflicht (Absonderung)

    zu a)   Anmeldepflicht:

    Zur Entlastung der Gesundheitsämter und zur Unterstützung der bestehenden Prozesse der Quarantäneüberwachung hat die Bundesregierung die digitale Einreiseanmeldung entwickelt, welche die bisherige papierbasierte Erfassung und Verarbeitung ersetzt. Reisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de erhalten Sie ein PDF als Bestätigung. 

    • Bei Risikogebieten müssen folgende Personengruppen vor Ihrer Einreise keine DEA ausfüllen: Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
    • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen,
    • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
    • Personen, die bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren (gilt nicht bei Hochinzidenzgebieten).
    • Personen, die als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

    zu b)   Testpflichten

    • Testpflicht bei Einreisen aus einem Risikogebiet:
      Sie müssen bis spätestens 48 Stunden nach Ihrer Einreise über einen Testnachweis verfügen und dem zuständigen Gesundheitsamt vorlegen, wenn sie innerhalb von 10 Tagen nach Einreise dazu aufgefordert werden.
    • Testpflicht bei Einreisen aus einem Hochinzidenz-Gebiet oder Virusvarianten-Gebiet
      Reisen Sie aus einem Hochinzidenz-Gebiet oder Virusvarianten-Gebiet ein, dann muss dieser Testnachweis bereits bei Einreise vorliegen und darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein.

    zu c)   Quarantäne (Absonderung):

    Wer in das Land Brandenburg einreist und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einer zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuften Region aufgehalten hat, ist grundsätzlich verpflichtet, sich nach der Einreise auf direktem Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort 10 Tage lang zu isolieren. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Die zuständige Behörde (in der Regel das zuständige Gesundheitsamt) überwacht die Quarantäneverpflichtung. Ausnahmen von dieser Regelung werden nachfolgend erörtert.

    Ab dem fünften Tag in Quarantäne besteht die Möglichkeit, durch ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis die Quarantäne zu beenden. Dabei darf der Test frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden.

    Jeder Einreisende hat grundsätzlich drei Regelungen zu beachten:

    1. die Anmeldepflicht;
    2. die Testpflicht
    3. die Quarantänepflicht (Absonderung)

    zu a)   Anmeldepflicht:

    Zur Entlastung der Gesundheitsämter und zur Unterstützung der bestehenden Prozesse der Quarantäneüberwachung hat die Bundesregierung die digitale Einreiseanmeldung entwickelt, welche die bisherige papierbasierte Erfassung und Verarbeitung ersetzt. Reisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de erhalten Sie ein PDF als Bestätigung. 

    • Bei Risikogebieten müssen folgende Personengruppen vor Ihrer Einreise keine DEA ausfüllen: Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
    • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen,
    • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
    • Personen, die bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren (gilt nicht bei Hochinzidenzgebieten).
    • Personen, die als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

    zu b)   Testpflichten

    • Testpflicht bei Einreisen aus einem Risikogebiet:
      Sie müssen bis spätestens 48 Stunden nach Ihrer Einreise über einen Testnachweis verfügen und dem zuständigen Gesundheitsamt vorlegen, wenn sie innerhalb von 10 Tagen nach Einreise dazu aufgefordert werden.
    • Testpflicht bei Einreisen aus einem Hochinzidenz-Gebiet oder Virusvarianten-Gebiet
      Reisen Sie aus einem Hochinzidenz-Gebiet oder Virusvarianten-Gebiet ein, dann muss dieser Testnachweis bereits bei Einreise vorliegen und darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein.

    zu c)   Quarantäne (Absonderung):

    Wer in das Land Brandenburg einreist und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einer zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuften Region aufgehalten hat, ist grundsätzlich verpflichtet, sich nach der Einreise auf direktem Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort 10 Tage lang zu isolieren. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Die zuständige Behörde (in der Regel das zuständige Gesundheitsamt) überwacht die Quarantäneverpflichtung. Ausnahmen von dieser Regelung werden nachfolgend erörtert.

    Ab dem fünften Tag in Quarantäne besteht die Möglichkeit, durch ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis die Quarantäne zu beenden. Dabei darf der Test frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden.

    Jeder Einreisende hat grundsätzlich drei Regelungen zu beachten:

    1. die Anmeldepflicht;
    2. die Testpflicht
    3. die Quarantänepflicht (Absonderung)

    zu a)   Anmeldepflicht:

    Zur Entlastung der Gesundheitsämter und zur Unterstützung der bestehenden Prozesse der Quarantäneüberwachung hat die Bundesregierung die digitale Einreiseanmeldung entwickelt, welche die bisherige papierbasierte Erfassung und Verarbeitung ersetzt. Reisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen die digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de erhalten Sie ein PDF als Bestätigung. 

    • Bei Risikogebieten müssen folgende Personengruppen vor Ihrer Einreise keine DEA ausfüllen: Personen, die lediglich durch ein Risikogebiet durchgereist sind und dort keinen Zwischenaufenthalt hatten,
    • Personen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und die Bundesrepublik Deutschland auf schnellstem Wege wieder verlassen, um die Durchreise abzuschließen,
    • Personen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
    • Personen, die bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte beruflich bedingt in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, um grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug zu transportieren (gilt nicht bei Hochinzidenzgebieten).
    • Personen, die als Teil von offiziellen Delegationen über das Regierungsterminal des Flughafens Berlin Brandenburg oder über den Flughafen Köln/Bonn nach Deutschland zurückreisen und sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

    zu b)   Testpflichten

    • Testpflicht bei Einreisen aus einem Risikogebiet:
      Sie müssen bis spätestens 48 Stunden nach Ihrer Einreise über einen Testnachweis verfügen und dem zuständigen Gesundheitsamt vorlegen, wenn sie innerhalb von 10 Tagen nach Einreise dazu aufgefordert werden.
    • Testpflicht bei Einreisen aus einem Hochinzidenz-Gebiet oder Virusvarianten-Gebiet
      Reisen Sie aus einem Hochinzidenz-Gebiet oder Virusvarianten-Gebiet ein, dann muss dieser Testnachweis bereits bei Einreise vorliegen und darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein.

    zu c)   Quarantäne (Absonderung):

    Wer in das Land Brandenburg einreist und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einer zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuften Region aufgehalten hat, ist grundsätzlich verpflichtet, sich nach der Einreise auf direktem Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort 10 Tage lang zu isolieren. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Die zuständige Behörde (in der Regel das zuständige Gesundheitsamt) überwacht die Quarantäneverpflichtung. Ausnahmen von dieser Regelung werden nachfolgend erörtert.

    Ab dem fünften Tag in Quarantäne besteht die Möglichkeit, durch ein negatives Testergebnis oder ein entsprechendes ärztliches Zeugnis die Quarantäne zu beenden. Dabei darf der Test frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden.

  • Gibt es Ausnahmen von den Anmelde-, Test- und Quarantänepflichten

    Ja. Diese hängen von der Art des Risikogebietes (Risikogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet) ab, in dem Sie in den letzten 10 Tagen vor Ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland waren. Entscheidend ist nicht allein Ihr Abreiseort, sondern alle Orte, an denen Sie sich in den letzten 10 Tagen aufgehalten haben. Zudem ist entscheidend, aus welchem Grund Sie in das Land Brandenburg einreisen.

    1. Vollständig Geimpfte (§ 2, Absatz 1a SARS-CoV-2-QuarV)

    Personen, deren vollständiger Impfschutz mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff mindestens 14 Tage zurückliegt, müssen sich bei der Einreise aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet nicht in Quarantäne begeben. Der Impfschutz muss mit dem Impfausweis oder einem Impfdokument in deutscher, englischer und französischer Sprache nachgewiesen werden. Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten gilt weiterhin Quarantänepflicht.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja

    Ja

    Ja

    Testnachweis

    Ja (innerhalb von 48 h nach Ankunft)

    Ja

    Ja

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Ja

     

    2. Durchreisesende (§ 2 Absatz 1 SARS-CoV-2-QuarV)

    Diese Personen sind verpflichtet, das Land Brandenburg auf schnellstem Weg, d. h. ohne jede Verzögerung (keine Kurzaufenthalte oder Übernachtungen), zu verlassen. Die Einhaltung gesetzlich vorgesehener Lenk- und Ruhezeiten stellt dabei keine Verzögerung dar.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Nein

    Nein

    Ja

    Testnachweis

    Nein

    Nein

    Ja

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Nein

     

    Entsprechende Verpflichtungen ergeben sich aber, wenn Ihr Transitziel ein anderes Bundesland ist.

    3. Gesundheitssektor und Warenverkehr (§ 2 Absatz 2 SARS-CoV-2-QuarV)

    Gesundheitssektor: Zu diesem Bereich gehören Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist. Umfasst werden nur solche Tätigkeiten, die zeitlich dringend sind. Als Beispiel sind hierfür zu nennen der Transport von Patienten oder Transplantaten sowie die Ein- und Rückreise von Ärzten, die für eine dringende Operation benötigt werden. Voraussetzung ist, dass angemessene Schutz- und Hygienekonzepte vorliegen und eingehalten werden. Diese Ausnahme gilt nur, wenn sich die Personen weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 72 Stunden in das Land Brandenburg  einreisen.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja (bei über 24 h)

    Ja (bei über 24h)

    Ja

    Testnachweis

    Nein

    Ja  

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Nein

     

    Güterverkehr: Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren.

    Die Ausnahme ist zur Aufrechterhaltung systemrelevanter Infrastrukturen für das Gemeinwesen wie die Gewährleistung der Versorgung der Bevölkerung, aber ebenso zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft erforderlich. Diese Ausnahme gilt nur, wenn sich die Personen weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 72 Stunden in das Land Brandenburg einreisen.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Nein

    Ja

    Ja

    Testnachweis

    Nein

    Ja (bei Einreise)

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein (mit Test)

    Nein

    4. Familienbereich/hochrangige Diplomaten (§ 2 Absatz 3 SARS-CoV-2-QuarV)

    Familienbereich:  Personen, die zum Zwecke des Besuchs von Verwandten ersten Grades (insbesondere Eltern oder Kinder) oder von nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehepartnern oder Lebensgefährten aus einem Risikogebiet nach Brandenburg einreisen. Die Ausnahme gilt jedoch nur, wenn sich die Personen weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik aufhalten. Personen, die aus einem Hochinzidenzgebiet zu vorgenannten Besuchszwecken einreisen, werden gegen Vorlage eines negativen Testnachweises von der Quarantänepflicht befreit.
    Zu beachten ist: Die Ausnahme gilt nicht für den umgekehrten Fall, also den Besuch von Familienangehörigen in einem ausländischen Risikogebiet. Das bedeutet: Brandenburger, die Verwandte oder Lebenspartner in einem ausländischen Risiko- oder Hochinzidenzgebiet besuchen, müssen nach ihrer Rückkehr in Quarantäne, unabhängig davon, wie lange ihr Besuch dort dauerte.

    Diplomaten: Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden hochrangige Mitglieder aus dem In- und Ausland des diplomatischen und konsularischen Dienstes, von Volksver-tretungen und Regierungen. Beispiel für hochrangige Personen sind: Staats- und Regierungschefs, Minister, Botschafter und der Präsident des Europäischen Parlaments. Die begleitenden Delegationen fallen ebenfalls darunter, da eine gesonderte Behandlung kaum möglich ist.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja (bei über 24 h)*

    Ja

    Ja

    Testnachweis

    Nein

    Ja (bei Einreise)

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein (mit Test)

    Ja (bei Einreise)

     

    *Aufenthaltsdauer im Risiko- bzw. Hochinzidenzgebiet oder geplanter Aufenthaltsdauer in Brandenburg

     

    5. Berufsausübung, Schule, Studium, Weiterbildung (§ 2 Absatz 4 SARS-CoV-2-QuarV)

    Grenzpendler: Personen, die im Land Brandenburg ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte ins Ausland begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

    Grenzgänger: Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in das Land Brandenburg begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

    Die zwingende Notwendigkeit der Tätigkeit bzw. Ausbildung ist durch den Arbeitgeber oder Auftraggeber bzw. die Schule oder Bildungseinrichtung zu prüfen und zu bescheinigen. Das Gleiche gilt für das Vorliegen und Einhalten angemessener Schutz- und Hygienekonzepte. Bescheinigungen sind grundsätzlich in deutscher Sprache vorzulegen.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja (bei über 24 h)

    Ja (bei über 24 h)

    Ja

    Testnachweis

    Nein

    Ja (bei Einreise)

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Ja

     

    6. Weitere spezifische Personengruppen (§ 2 Absatz 5 SARS-CoV-2-QuarV)

    In § 2 Absatz 5 sind weitere spezifische Personengruppen geregelt. Der Hauptunterschied zu den vorstehend behandelten Personengruppen besteht darin, dass diese Gruppen auch dann einen Testnachweis vorlegen müssen, wenn sie aus einem „normalen“ Risikogebiet einreisen. Der Anwendungsbereich ist weit gefasst. Unter infektiologischen Gesichtspunkten ist es vertretbar und zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit geboten, auf eine Absonderung zu verzichten, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Infektion durch eine Negativtestung einerseits als gering einzustufen ist und andererseits ein gesamtstaatliches Interesse an der Aufrechterhaltung der Wirtschaft und sonstiger wichtiger Bereiche des persönlichen und öffentlichen Lebens eine Ausnahme rechtfertigt. Dazu wie folgt:

     a) Personen, deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung

    • der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, insbesondere Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und 24-Stunden-Betreuungskräfte,
    • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (Bundespolizei, Landespolizei, Feuerwehr),
    • der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen,
    • der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege,
    • der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen, oder
    • der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und von internationalen Organisationen;

    die Unabdingbarkeit ist durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber zu bescheinigen.

    b) Personen, die in das Land Brandenburg einreisen

    • zum Zwecke des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades, der oder des nicht dem gleichen Haushalt angehörigen Ehegattin oder Ehegatten oder Lebensgefährtin oder Lebensgefährten oder eingetragenen Lebenspartnerin oder eingetragenen Lebenspartners oder zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts,
    • zum Zwecke einer dringenden medizinischen Behandlung oder
    • zur Erfüllung der Aufgaben eines Beistands oder zur Pflege schutz- oder hilfebedürftiger Personen,
    • Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz oder aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren,
    • Personen, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden oder von einem Bundessportfachverband zur Teilnahme an Trainings- oder Lehrgangsmaßnahmen eingeladen sind, oder
    • Personen, die als Urlaubsrückkehrer aus einem Risikogebiet zurückreisen und die unmittelbar vor Rückreise in ihrem Urlaubsort einen Test mit negativem Ergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durchgeführt haben, sofern auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der betroffenen nationalen Regierung vor Ort besondere epidemiologische Vorkehrungen (Schutz- und Hygienekonzept) für einen Urlaub in diesem Risikogebiet getroffen wurden. Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seiner Internetseite eine Liste mit den Urlaubsregionen, für die entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen wurden. Diese Länderliste wird auch auf der Seite des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.
    • Personen, die sich zur Durchführung zwingend notwendiger, unaufschiebbarer beruflicher Tätigkeiten, wegen ihrer Ausbildung oder wegen ihres Studiums (§ 2 Absatz 4 Satz 1 Nummer 2 und 3) für bis zu fünf Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in das Bundesgebiet einreisen.

     

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja (bei über 24 h)

    Ja (bei über 24 h)

    Ja

    Testnachweis

    Ja (48h nach Einreise mgl.)

    Ja (bei Einreise)

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Ja

    7. Saisonarbeitskräfte, Güterverkehr, Streitkräfte (§ 2 Absatz 6 SARS-CoV-2-QuarV)

    Schlussendlich definiert der Absatz 6 für insgesamt 4 weitere Personengruppen Ausnahmetatbestände:

    • Personen nach § 54a des Infektionsschutzgesetzes (Bundeswehr),
    • Angehörige ausländischer Streitkräfte im Sinne des NATO-Truppenstatuts, des Truppenstatuts der NATO-Partnerschaft für den Frieden (PfP-Truppenstatut) und des Truppenstatuts der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU-Truppenstatut), die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren,
    • Saisonarbeitskräfte, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in das Land Brandenburg einreisen, insbesondere Saisonarbeiter, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind, sowie das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist,
    • Personen, die beruflich bedingt unter Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen, Waren, Post oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und sich zum Zweck des Transports für bis zu 21 Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar aus einem Risikogebiet einreisend im Land Brandenburg aufhalten.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja

    Ja

    Ja

    Testnachweis

    Ja (48h nach Einreise mgl.)*

    Ja (bei Einreise)

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Ja

    *  Gilt nicht für die Gruppen in § 2 Absatz 6 Satz 1 Nummer 1 und 2 der Quarantäneverordnung (§ 4 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 und 5 Coronavirus-Einreiseverordnung)

    8. Erteilung von Ausnahmen (§ 2 Absatz 7 SARS-CoV-2-QuarV)

    Über die in den Absätzen 1 bis 6 geregelten Ausnahmen hinaus können bei triftigen Gründen weitere Befreiungen durch die zuständigen Gesundheitsämter zugelassen werden. Für die Gewährung solcher Befreiungen ist eine Abwägung aller betroffenen Belange vorzunehmen. Dabei sind insbesondere infektiologische Kriterien zu berücksichtigen.

    Sofern es sich nicht um Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten handelt, zählen zu den triftigen Gründen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht unter dem gleichen Dach wohnenden Lebensgefährten, dringende medizinische Behandlungen oder der Beistand schutzbedürftiger Personen, aber auch berufliche Gründe in Einzelfällen, die nicht von den Absätzen 3 bis 6 erfasst werden.

    Ausnahmen sind insbesondere dann zuzulassen, wenn ein zwingender beruflicher, schulischer oder persönlicher Grund vorliegt und glaubhafte Schutzmaßnahmen ergriffen werden, die einem Schutz durch Absonderung nahezu gleichkommen. Für Einzelpersonen kann so etwa unter Vorlage eines Schutz- und Hygienekonzepts eine generelle Befreiung von der Absonderungspflicht aufgrund ihrer Tätigkeit erteilt werden. Dies betrifft beispielsweise Tätigkeiten im grenzüberschreitenden Linienverkehr oder Mitarbeiter in kritischen Infrastrukturen. Der Antragsteller hat darzulegen, welche Schutz- und Hygienemaßnahmen ergriffen werden, um das Risiko einer Ansteckung und Verbreitung des Virus zu verringern. Die Behörde kann die Befreiung auch an Auflagen und Bedingungen knüpfen.

    Bei Einreisen aus Virus-Variantengebieten sind die Ausnahmen aus triftigen Gründen vor dem Hintergrund der erhöhten Gefährlichkeit, die von diesen Varianten ausgeht, deutlich enger zu fassen und nur in besonderen, eng auszulegenden Fällen nach sorgfältiger Abwägung des öffentlichen Interesses an der Vermeidung von Einträgen von Virus-Varianten gegenüber dem Interesse einer Ausnahme im Einzelfall zuzulassen. 

    9. Besondere Pflichten bei Krankheitssymptomen (§ 2 Absatz 8 SARS-CoV-2-QuarV)

    Für sämtliche von den Ausnahmen der Absätze 1 bis 7 erfassten Personen ist erforderlich, dass sie keine typischen Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus aufweisen wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust. Besteht ein Symptom, wie z.B. Husten, das zwar grundsätzlich als Krankheitssymptom für COVID-19 eingestuft wird, dieser Husten aber aufgrund einer Asthma-Erkrankung besteht, schließt dieses Symptom die Ausnahmeerteilung nicht aus. Werden Krankheitssymptome binnen zehn Tagen nach Einreise festgestellt, so muss die zuständige Behörde in den Fällen der Absätze 1 bis 7 hierüber unverzüglich in Kenntnis gesetzt werden.

    Ja. Diese hängen von der Art des Risikogebietes (Risikogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet) ab, in dem Sie in den letzten 10 Tagen vor Ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland waren. Entscheidend ist nicht allein Ihr Abreiseort, sondern alle Orte, an denen Sie sich in den letzten 10 Tagen aufgehalten haben. Zudem ist entscheidend, aus welchem Grund Sie in das Land Brandenburg einreisen.

    1. Vollständig Geimpfte (§ 2, Absatz 1a SARS-CoV-2-QuarV)

    Personen, deren vollständiger Impfschutz mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff mindestens 14 Tage zurückliegt, müssen sich bei der Einreise aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet nicht in Quarantäne begeben. Der Impfschutz muss mit dem Impfausweis oder einem Impfdokument in deutscher, englischer und französischer Sprache nachgewiesen werden. Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten gilt weiterhin Quarantänepflicht.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja

    Ja

    Ja

    Testnachweis

    Ja (innerhalb von 48 h nach Ankunft)

    Ja

    Ja

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Ja

     

    2. Durchreisesende (§ 2 Absatz 1 SARS-CoV-2-QuarV)

    Diese Personen sind verpflichtet, das Land Brandenburg auf schnellstem Weg, d. h. ohne jede Verzögerung (keine Kurzaufenthalte oder Übernachtungen), zu verlassen. Die Einhaltung gesetzlich vorgesehener Lenk- und Ruhezeiten stellt dabei keine Verzögerung dar.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Nein

    Nein

    Ja

    Testnachweis

    Nein

    Nein

    Ja

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Nein

     

    Entsprechende Verpflichtungen ergeben sich aber, wenn Ihr Transitziel ein anderes Bundesland ist.

    3. Gesundheitssektor und Warenverkehr (§ 2 Absatz 2 SARS-CoV-2-QuarV)

    Gesundheitssektor: Zu diesem Bereich gehören Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist. Umfasst werden nur solche Tätigkeiten, die zeitlich dringend sind. Als Beispiel sind hierfür zu nennen der Transport von Patienten oder Transplantaten sowie die Ein- und Rückreise von Ärzten, die für eine dringende Operation benötigt werden. Voraussetzung ist, dass angemessene Schutz- und Hygienekonzepte vorliegen und eingehalten werden. Diese Ausnahme gilt nur, wenn sich die Personen weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 72 Stunden in das Land Brandenburg  einreisen.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja (bei über 24 h)

    Ja (bei über 24h)

    Ja

    Testnachweis

    Nein

    Ja  

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Nein

     

    Güterverkehr: Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren.

    Die Ausnahme ist zur Aufrechterhaltung systemrelevanter Infrastrukturen für das Gemeinwesen wie die Gewährleistung der Versorgung der Bevölkerung, aber ebenso zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft erforderlich. Diese Ausnahme gilt nur, wenn sich die Personen weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 72 Stunden in das Land Brandenburg einreisen.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Nein

    Ja

    Ja

    Testnachweis

    Nein

    Ja (bei Einreise)

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein (mit Test)

    Nein

    4. Familienbereich/hochrangige Diplomaten (§ 2 Absatz 3 SARS-CoV-2-QuarV)

    Familienbereich:  Personen, die zum Zwecke des Besuchs von Verwandten ersten Grades (insbesondere Eltern oder Kinder) oder von nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehepartnern oder Lebensgefährten aus einem Risikogebiet nach Brandenburg einreisen. Die Ausnahme gilt jedoch nur, wenn sich die Personen weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik aufhalten. Personen, die aus einem Hochinzidenzgebiet zu vorgenannten Besuchszwecken einreisen, werden gegen Vorlage eines negativen Testnachweises von der Quarantänepflicht befreit.
    Zu beachten ist: Die Ausnahme gilt nicht für den umgekehrten Fall, also den Besuch von Familienangehörigen in einem ausländischen Risikogebiet. Das bedeutet: Brandenburger, die Verwandte oder Lebenspartner in einem ausländischen Risiko- oder Hochinzidenzgebiet besuchen, müssen nach ihrer Rückkehr in Quarantäne, unabhängig davon, wie lange ihr Besuch dort dauerte.

    Diplomaten: Bei Aufenthalten von weniger als 72 Stunden hochrangige Mitglieder aus dem In- und Ausland des diplomatischen und konsularischen Dienstes, von Volksver-tretungen und Regierungen. Beispiel für hochrangige Personen sind: Staats- und Regierungschefs, Minister, Botschafter und der Präsident des Europäischen Parlaments. Die begleitenden Delegationen fallen ebenfalls darunter, da eine gesonderte Behandlung kaum möglich ist.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja (bei über 24 h)*

    Ja

    Ja

    Testnachweis

    Nein

    Ja (bei Einreise)

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein (mit Test)

    Ja (bei Einreise)

     

    *Aufenthaltsdauer im Risiko- bzw. Hochinzidenzgebiet oder geplanter Aufenthaltsdauer in Brandenburg

     

    5. Berufsausübung, Schule, Studium, Weiterbildung (§ 2 Absatz 4 SARS-CoV-2-QuarV)

    Grenzpendler: Personen, die im Land Brandenburg ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte ins Ausland begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

    Grenzgänger: Personen, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung in das Land Brandenburg begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

    Die zwingende Notwendigkeit der Tätigkeit bzw. Ausbildung ist durch den Arbeitgeber oder Auftraggeber bzw. die Schule oder Bildungseinrichtung zu prüfen und zu bescheinigen. Das Gleiche gilt für das Vorliegen und Einhalten angemessener Schutz- und Hygienekonzepte. Bescheinigungen sind grundsätzlich in deutscher Sprache vorzulegen.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja (bei über 24 h)

    Ja (bei über 24 h)

    Ja

    Testnachweis

    Nein

    Ja (bei Einreise)

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Ja

     

    6. Weitere spezifische Personengruppen (§ 2 Absatz 5 SARS-CoV-2-QuarV)

    In § 2 Absatz 5 sind weitere spezifische Personengruppen geregelt. Der Hauptunterschied zu den vorstehend behandelten Personengruppen besteht darin, dass diese Gruppen auch dann einen Testnachweis vorlegen müssen, wenn sie aus einem „normalen“ Risikogebiet einreisen. Der Anwendungsbereich ist weit gefasst. Unter infektiologischen Gesichtspunkten ist es vertretbar und zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit geboten, auf eine Absonderung zu verzichten, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Infektion durch eine Negativtestung einerseits als gering einzustufen ist und andererseits ein gesamtstaatliches Interesse an der Aufrechterhaltung der Wirtschaft und sonstiger wichtiger Bereiche des persönlichen und öffentlichen Lebens eine Ausnahme rechtfertigt. Dazu wie folgt:

     a) Personen, deren Tätigkeit unabdingbar ist für die Aufrechterhaltung

    • der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens, insbesondere Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, unterstützendes medizinisches Personal und 24-Stunden-Betreuungskräfte,
    • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (Bundespolizei, Landespolizei, Feuerwehr),
    • der Pflege diplomatischer und konsularischer Beziehungen,
    • der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege,
    • der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Kommunen, oder
    • der Funktionsfähigkeit der Organe der Europäischen Union und von internationalen Organisationen;

    die Unabdingbarkeit ist durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber zu bescheinigen.

    b) Personen, die in das Land Brandenburg einreisen

    • zum Zwecke des Besuchs von Verwandten ersten oder zweiten Grades, der oder des nicht dem gleichen Haushalt angehörigen Ehegattin oder Ehegatten oder Lebensgefährtin oder Lebensgefährten oder eingetragenen Lebenspartnerin oder eingetragenen Lebenspartners oder zur Ausübung eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts,
    • zum Zwecke einer dringenden medizinischen Behandlung oder
    • zur Erfüllung der Aufgaben eines Beistands oder zur Pflege schutz- oder hilfebedürftiger Personen,
    • Polizeivollzugsbeamte, die aus dem Einsatz oder aus einsatzgleichen Verpflichtungen aus dem Ausland zurückkehren,
    • Personen, die zur Vorbereitung, Teilnahme, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden oder von einem Bundessportfachverband zur Teilnahme an Trainings- oder Lehrgangsmaßnahmen eingeladen sind, oder
    • Personen, die als Urlaubsrückkehrer aus einem Risikogebiet zurückreisen und die unmittelbar vor Rückreise in ihrem Urlaubsort einen Test mit negativem Ergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus durchgeführt haben, sofern auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der betroffenen nationalen Regierung vor Ort besondere epidemiologische Vorkehrungen (Schutz- und Hygienekonzept) für einen Urlaub in diesem Risikogebiet getroffen wurden. Das Auswärtige Amt veröffentlicht auf seiner Internetseite eine Liste mit den Urlaubsregionen, für die entsprechende Vereinbarungen abgeschlossen wurden. Diese Länderliste wird auch auf der Seite des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.
    • Personen, die sich zur Durchführung zwingend notwendiger, unaufschiebbarer beruflicher Tätigkeiten, wegen ihrer Ausbildung oder wegen ihres Studiums (§ 2 Absatz 4 Satz 1 Nummer 2 und 3) für bis zu fünf Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder in das Bundesgebiet einreisen.

     

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja (bei über 24 h)

    Ja (bei über 24 h)

    Ja

    Testnachweis

    Ja (48h nach Einreise mgl.)

    Ja (bei Einreise)

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Ja

    7. Saisonarbeitskräfte, Güterverkehr, Streitkräfte (§ 2 Absatz 6 SARS-CoV-2-QuarV)

    Schlussendlich definiert der Absatz 6 für insgesamt 4 weitere Personengruppen Ausnahmetatbestände:

    • Personen nach § 54a des Infektionsschutzgesetzes (Bundeswehr),
    • Angehörige ausländischer Streitkräfte im Sinne des NATO-Truppenstatuts, des Truppenstatuts der NATO-Partnerschaft für den Frieden (PfP-Truppenstatut) und des Truppenstatuts der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU-Truppenstatut), die zu dienstlichen Zwecken nach Deutschland einreisen oder dorthin zurückkehren,
    • Saisonarbeitskräfte, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in das Land Brandenburg einreisen, insbesondere Saisonarbeiter, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Absonderung vergleichbar sind, sowie das Verlassen der Unterbringung nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet ist,
    • Personen, die beruflich bedingt unter Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte Personen, Waren, Post oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren und sich zum Zweck des Transports für bis zu 21 Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar aus einem Risikogebiet einreisend im Land Brandenburg aufhalten.

     

    Risikogebiet

    Hochinzidenzgebiet

    Virusvariantengebiet

    Anmeldepflicht

    Ja

    Ja

    Ja

    Testnachweis

    Ja (48h nach Einreise mgl.)*

    Ja (bei Einreise)

    Ja (bei Einreise)

    Quarantänepflicht

    Nein

    Nein

    Ja

    *  Gilt nicht für die Gruppen in § 2 Absatz 6 Satz 1 Nummer 1 und 2 der Quarantäneverordnung (§ 4 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 und 5 Coronavirus-Einreiseverordnung)

    8. Erteilung von Ausnahmen (§ 2 Absatz 7 SARS-CoV-2-QuarV)

    Über die in den Absätzen 1 bis 6 geregelten Ausnahmen hinaus können bei triftigen Gründen weitere Befreiungen durch die zuständigen Gesundheitsämter zugelassen werden. Für die Gewährung solcher Befreiungen ist eine Abwägung aller betroffenen Belange vorzunehmen. Dabei sind insbesondere infektiologische Kriterien zu berücksichtigen.

    Sofern es sich nicht um Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten handelt, zählen zu den triftigen Gründen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht unter dem gleichen Dach wohnenden Lebensgefährten, dringende medizinische Behandlungen oder der Beistand schutzbedürftiger Personen, aber auch berufliche Gründe in Einzelfällen, die nicht von den Absätzen 3 bis 6 erfasst werden.

    Ausnahmen sind insbesondere dann zuzulassen, wenn ein zwingender beruflicher, schulischer oder persönlicher Grund vorliegt und glaubhafte Schutzmaßnahmen ergriffen werden, die einem Schutz durch Absonderung nahezu gleichkommen. Für Einzelpersonen kann so etwa unter Vorlage eines Schutz- und Hygienekonzepts eine generelle Befreiung von der Absonderungspflicht aufgrund ihrer Tätigkeit erteilt werden. Dies betrifft beispielsweise Tätigkeiten im grenzüberschreitenden Linienverkehr oder Mitarbeiter in kritischen Infrastrukturen. Der Antragsteller hat darzulegen, welche Schutz- und Hygienemaßnahmen ergriffen werden, um das Risiko einer Ansteckung und Verbreitung des Virus zu verringern. Die Behörde kann die Befreiung auch an Auflagen und Bedingungen knüpfen.

    Bei Einreisen aus Virus-Variantengebieten sind die Ausnahmen aus triftigen Gründen vor dem Hintergrund der erhöhten Gefährlichkeit, die von diesen Varianten ausgeht, deutlich enger zu fassen und nur in besonderen, eng auszulegenden Fällen nach sorgfältiger Abwägung des öffentlichen Interesses an der Vermeidung von Einträgen von Virus-Varianten gegenüber dem Interesse einer Ausnahme im Einzelfall zuzulassen. 

    9. Besondere Pflichten bei Krankheitssymptomen (§ 2 Absatz 8 SARS-CoV-2-QuarV)

    Für sämtliche von den Ausnahmen der Absätze 1 bis 7 erfassten Personen ist erforderlich, dass sie keine typischen Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus aufweisen wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust. Besteht ein Symptom, wie z.B. Husten, das zwar grundsätzlich als Krankheitssymptom für COVID-19 eingestuft wird, dieser Husten aber aufgrund einer Asthma-Erkrankung besteht, schließt dieses Symptom die Ausnahmeerteilung nicht aus. Werden Krankheitssymptome binnen zehn Tagen nach Einreise festgestellt, so muss die zuständige Behörde in den Fällen der Absätze 1 bis 7 hierüber unverzüglich in Kenntnis gesetzt werden.


Beispiele für Ausnahmen nach Personengruppen

Durchreisende

Durchreisende sind verpflichtet, das Land Brandenburg auf schnellstem Weg zu verlassen.

Risikogebiet Hochinzidenzgebiet Virusvariantengebiet
Anmeldepflicht Nein Nein Ja
Testnachweis Nein Nein Ja
Quarantänepflicht Nein Nein Nein

Gesundheitssektor und Güterverkehr

Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist sowie für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren. Die Ausnahme ist zur Aufrechterhaltung systemrelevanter Infrastrukturen für das Gemeinwesen wie die Gewährleistung der Versorgung der Bevölkerung, aber ebenso zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft erforderlich. Diese Ausnahme gilt nur, wenn sich die Person weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder für bis zu 72 Stunden in das Bundesgebiet einreist.

Risikogebiet Hochinzidenzgebiet Virusvariantengebiet
Anmeldepflicht

Ja (bei über 24 h)


Nein (Güterverkehr)

Ja (bei über 24 h) Ja
Testnachweis Nein

Ja (Gesundheitssektor)


Nein (Güterverkehr)

Ja (bei Einreise)
Quarantänepflicht Nein Nein Nein

Familie

Personen, die zum Zwecke des Besuchs von Verwandten ersten Grades (insbesondere Eltern oder Kinder) oder von nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehepartnern oder Lebensgefährten aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet nach Brandenburg einreisen. Die Ausnahme gilt jedoch nur, wenn sich die Personen weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik aufhalten.

Zu beachten ist: Die Ausnahme gilt nicht für den umgekehrten Fall, also den Besuch von Familienangehörigen in einem ausländischen Risikogebiet. Das bedeutet: Brandenburger, die Verwandte oder Lebenspartner in einem ausländischen Risiko- oder Hochinzidenzgebiet besuchen, müssen nach ihrer Rückkehr in Quarantäne, unabhängig davon, wie lange ihr Besuch dort dauerte.

Risikogebiet Hochinzidenzgebiet Virusvariantengebiet
Anmeldepflicht Ja (bei über 24 h) Ja (bei über 24 h) Ja
Testnachweis Nein Ja (bei Einreise) Ja (bei Einreise)
Quarantänepflicht Nein Nein Ja

Beruf, Schule, Studium, Weiterbildung

Für Grenzpendler (Wohnsitz im Land Brandenburg) und Grenzgänger (Wohnsitz im Ausland) gelten Ausnahmen, wenn sie zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums, ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte oder zur Wahrnehmung eines Angebotes der Kindertagesbetreuung die Grenze überschreiten und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Die zwingende Notwendigkeit der Tätigkeit bzw. Ausbildung ist durch den Arbeitgeber oder Auftraggeber bzw. die Schule oder Bildungseinrichtung zu prüfen und zu bescheinigen. Das Gleiche gilt für das Vorliegen und Einhalten angemessener Schutz- und Hygienekonzepte. Bescheinigungen sind grundsätzlich in deutscher Sprache vorzulegen. Im Falle der Einreise aus einem Virusvariantengebiet besteht die Quarantänepflicht nur dann nicht, wenn die Tätigkeit des Betroffenen für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe unabdingbar ist und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird.

Risikogebiet Hochinzidenzgebiet Virusvariantengebiet
Anmeldepflicht Ja (bei über 24 h) Ja (bei über 24 h) Ja
Testnachweis Nein Ja (bei Einreise) Ja (bei Einreise)
Quarantänepflicht Nein Nein

Ja, sofern Betroffener nicht für betriebliche Abläufe unabdingbar

Saisonarbeitskräfte

Saisonarbeitskräfte, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in das Land Brandenburg einreisen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Quarantäne vergleichbar sind. Das Verlassen der Unterbringung ist in dieser Zeit nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet.

Risikogebiet Hochinzidenzgebiet Virusvariantengebiet
Anmeldepflicht Ja Ja Ja
Testnachweis Ja (48 h nach Einreise mgl.) Ja (bei Einreise) Ja (bei Einreise)
Quarantänepflicht Nein Nein Nein

Durchreisende

Durchreisende sind verpflichtet, das Land Brandenburg auf schnellstem Weg zu verlassen.

Risikogebiet Hochinzidenzgebiet Virusvariantengebiet
Anmeldepflicht Nein Nein Ja
Testnachweis Nein Nein Ja
Quarantänepflicht Nein Nein Nein

Gesundheitssektor und Güterverkehr

Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich und unabdingbar ist sowie für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren. Die Ausnahme ist zur Aufrechterhaltung systemrelevanter Infrastrukturen für das Gemeinwesen wie die Gewährleistung der Versorgung der Bevölkerung, aber ebenso zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft erforderlich. Diese Ausnahme gilt nur, wenn sich die Person weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder für bis zu 72 Stunden in das Bundesgebiet einreist.

Risikogebiet Hochinzidenzgebiet Virusvariantengebiet
Anmeldepflicht

Ja (bei über 24 h)


Nein (Güterverkehr)

Ja (bei über 24 h) Ja
Testnachweis Nein

Ja (Gesundheitssektor)


Nein (Güterverkehr)

Ja (bei Einreise)
Quarantänepflicht Nein Nein Nein

Familie

Personen, die zum Zwecke des Besuchs von Verwandten ersten Grades (insbesondere Eltern oder Kinder) oder von nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehepartnern oder Lebensgefährten aus einem Risiko- oder Hochinzidenzgebiet nach Brandenburg einreisen. Die Ausnahme gilt jedoch nur, wenn sich die Personen weniger als 72 Stunden in der Bundesrepublik aufhalten.

Zu beachten ist: Die Ausnahme gilt nicht für den umgekehrten Fall, also den Besuch von Familienangehörigen in einem ausländischen Risikogebiet. Das bedeutet: Brandenburger, die Verwandte oder Lebenspartner in einem ausländischen Risiko- oder Hochinzidenzgebiet besuchen, müssen nach ihrer Rückkehr in Quarantäne, unabhängig davon, wie lange ihr Besuch dort dauerte.

Risikogebiet Hochinzidenzgebiet Virusvariantengebiet
Anmeldepflicht Ja (bei über 24 h) Ja (bei über 24 h) Ja
Testnachweis Nein Ja (bei Einreise) Ja (bei Einreise)
Quarantänepflicht Nein Nein Ja

Beruf, Schule, Studium, Weiterbildung

Für Grenzpendler (Wohnsitz im Land Brandenburg) und Grenzgänger (Wohnsitz im Ausland) gelten Ausnahmen, wenn sie zwingend notwendig zum Zweck ihrer Berufsausübung, ihres Studiums, ihrer Ausbildung an ihre Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte oder zur Wahrnehmung eines Angebotes der Kindertagesbetreuung die Grenze überschreiten und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren.

Die zwingende Notwendigkeit der Tätigkeit bzw. Ausbildung ist durch den Arbeitgeber oder Auftraggeber bzw. die Schule oder Bildungseinrichtung zu prüfen und zu bescheinigen. Das Gleiche gilt für das Vorliegen und Einhalten angemessener Schutz- und Hygienekonzepte. Bescheinigungen sind grundsätzlich in deutscher Sprache vorzulegen. Im Falle der Einreise aus einem Virusvariantengebiet besteht die Quarantänepflicht nur dann nicht, wenn die Tätigkeit des Betroffenen für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe unabdingbar ist und dies durch den Dienstherrn, Arbeitgeber oder Auftraggeber bescheinigt wird.

Risikogebiet Hochinzidenzgebiet Virusvariantengebiet
Anmeldepflicht Ja (bei über 24 h) Ja (bei über 24 h) Ja
Testnachweis Nein Ja (bei Einreise) Ja (bei Einreise)
Quarantänepflicht Nein Nein

Ja, sofern Betroffener nicht für betriebliche Abläufe unabdingbar

Saisonarbeitskräfte

Saisonarbeitskräfte, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in das Land Brandenburg einreisen, wenn am Ort ihrer Unterbringung und ihrer Tätigkeit in den ersten zehn Tagen nach ihrer Einreise gruppenbezogen betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung außerhalb der Arbeitsgruppe ergriffen werden, die einer Quarantäne vergleichbar sind. Das Verlassen der Unterbringung ist in dieser Zeit nur zur Ausübung ihrer Tätigkeit gestattet.

Risikogebiet Hochinzidenzgebiet Virusvariantengebiet
Anmeldepflicht Ja Ja Ja
Testnachweis Ja (48 h nach Einreise mgl.) Ja (bei Einreise) Ja (bei Einreise)
Quarantänepflicht Nein Nein Nein

Informationen zu Einreisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen in Deutschland

Grundsätzlich ist der Urlaub für Deutsche in EU-Ländern möglich. Das gilt auch für weitere europäische Staaten. Die Reise ins EU-Ausland kann möglicherweise mit Problemen verbunden sein. 

Aufgrund der Covid-19-Pandemie bestehen Reisebeschränkungen bei der Einreise aus vielen Ländern. Bei der Einreise aus Risikogebieten besteht die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung, eine Testpflicht auf das Coronavirus und abhängig von der Regelung des Bundeslandes eine Quarantänepflicht.

Grundsätzlich ist der Urlaub für Deutsche in EU-Ländern möglich. Das gilt auch für weitere europäische Staaten. Die Reise ins EU-Ausland kann möglicherweise mit Problemen verbunden sein. 

Aufgrund der Covid-19-Pandemie bestehen Reisebeschränkungen bei der Einreise aus vielen Ländern. Bei der Einreise aus Risikogebieten besteht die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung, eine Testpflicht auf das Coronavirus und abhängig von der Regelung des Bundeslandes eine Quarantänepflicht.