Fragen und Antworten zum Thema "Privatleben"

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Familie und Freundschaften

  • Wie viele Personen können sich treffen?

    Treffen können sich weiterhin Angehörige zweier Hausstände treffen, zum Beispiel zwei Familien oder Paare, die jeweils in einem Haushalt leben. Dabei spielt die Gruppengröße keine Rolle. Außerdem dürfen sich auch bis zu 10 Personen aus unterschiedlichen Hausständen treffen. So kann sich jetzt auch wieder die Clique treffen – mit bis zu 10 Leuten. Somit sind Besuche und Feiern mit Gästen aus mehr als zwei Haushalten im kleinen Rahmen möglich. Aber auch hier muss auf den Mindestabstand geachtet werden. Diese Regelungen für Zusammenkünfte gelten sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich. Das bedeutet: Es können sich zum Beispiel bis zu 10 Personen im öffentlichen Park oder in einer Wohnung treffen, wenn sie dabei den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. 10 Personen in einer kleinen Ein-Raum-Wohnung wird so nicht funktionieren.

    Treffen können sich weiterhin Angehörige zweier Hausstände treffen, zum Beispiel zwei Familien oder Paare, die jeweils in einem Haushalt leben. Dabei spielt die Gruppengröße keine Rolle. Außerdem dürfen sich auch bis zu 10 Personen aus unterschiedlichen Hausständen treffen. So kann sich jetzt auch wieder die Clique treffen – mit bis zu 10 Leuten. Somit sind Besuche und Feiern mit Gästen aus mehr als zwei Haushalten im kleinen Rahmen möglich. Aber auch hier muss auf den Mindestabstand geachtet werden. Diese Regelungen für Zusammenkünfte gelten sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich. Das bedeutet: Es können sich zum Beispiel bis zu 10 Personen im öffentlichen Park oder in einer Wohnung treffen, wenn sie dabei den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. 10 Personen in einer kleinen Ein-Raum-Wohnung wird so nicht funktionieren.

  • Was gilt für private Familienfeiern?

    Mit der neuen Eindämmungsverordnung sind auch private Feste aus gewichtigem Anlass mit bis zu 50 Personen erlaubt. Damit will die Landesregierung aufgrund der weiterhin niedrigen Infektionszahlen Hochzeitsfeiern nach der standesamtlichen Trauung in größerem Rahmen ebenso möglich machen wie Feste, die eine ähnlich wichtige Bedeutung haben – also zum Beispiel private Tauf-, Konfirmations- und Jugendweihefeiern oder die privaten Feiern nach entsprechenden Zeremonien anderer anerkannter Religionsgemeinschaften. Auch bei Goldener und Diamantener Hochzeit, dem Schulbeginn und dem Schulabschluss sind private Feste mit bis zu 50 Personen erlaubt.

    Runde Geburtstage, zum Beispiel der 80., sind gleichfalls ein gewichtiger Anlass. Dabei ist gerade bei größeren Feiern auf die besondere Schutzbedürftigkeit der älteren Menschen zu achten. Sonstige Geburtstage fallen dagegen nicht unter den gewichtigen Anlass. Sie sind aber in kleinerem Kreise von zugleich bis zu zehn Personen durchaus erlaubt.

    Entscheidend ist: Bei allen Feiern sind die allgemeinen Abstandsregeln zwischen Personen aus verschiedenen Haushalten einzuhalten.

    Mit der neuen Eindämmungsverordnung sind auch private Feste aus gewichtigem Anlass mit bis zu 50 Personen erlaubt. Damit will die Landesregierung aufgrund der weiterhin niedrigen Infektionszahlen Hochzeitsfeiern nach der standesamtlichen Trauung in größerem Rahmen ebenso möglich machen wie Feste, die eine ähnlich wichtige Bedeutung haben – also zum Beispiel private Tauf-, Konfirmations- und Jugendweihefeiern oder die privaten Feiern nach entsprechenden Zeremonien anderer anerkannter Religionsgemeinschaften. Auch bei Goldener und Diamantener Hochzeit, dem Schulbeginn und dem Schulabschluss sind private Feste mit bis zu 50 Personen erlaubt.

    Runde Geburtstage, zum Beispiel der 80., sind gleichfalls ein gewichtiger Anlass. Dabei ist gerade bei größeren Feiern auf die besondere Schutzbedürftigkeit der älteren Menschen zu achten. Sonstige Geburtstage fallen dagegen nicht unter den gewichtigen Anlass. Sie sind aber in kleinerem Kreise von zugleich bis zu zehn Personen durchaus erlaubt.

    Entscheidend ist: Bei allen Feiern sind die allgemeinen Abstandsregeln zwischen Personen aus verschiedenen Haushalten einzuhalten.

  • Darf eine private Familienfeier auch in einer Gaststätte stattfinden?

    Ja, aber mit Auflagen. Grundsätzlich dürfen Gaststätten und Cafés, die zubereitete Speisen anbieten, für den Publikumsverkehr in der Zeit von 6 bis 22 Uhr öffnen. Die Betreiber müssen aber die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen. Die Öffnungszeiten gelten auch für geschlossene Gesellschaften.

    Ja, aber mit Auflagen. Grundsätzlich dürfen Gaststätten und Cafés, die zubereitete Speisen anbieten, für den Publikumsverkehr in der Zeit von 6 bis 22 Uhr öffnen. Die Betreiber müssen aber die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellen. Die Öffnungszeiten gelten auch für geschlossene Gesellschaften.

  • Welche Versammlungen und Veranstaltungen sind wieder mit mehr Teilnehmenden erlaubt?

    Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Zeremonien der Religionsgemeinschaften sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Besucherinnen und Besuchern erlaubt. Das gleiche gilt für nicht-religiöse Bestattungen sowie für standesamtliche Eheschließungen. Offizielle Feiern zum Schulanfang und zum Schulabschluss sowie Jugendweihe-Zeremonien, jeweils mit bis zu 75 Besucherinnen und Besucher in geschlossenen Räumen und mit bis zu 150 Besucherinnen und Besucher unter freiem Himmel, sind ebenfalls zugelassen. Feiern zum Schulanfang in geschlossenen Räumen von Kindertagesstätten sind allerdings laut der Eindämmungsverordnung untersagt.

    Versammlungen und Demonstrationen unter freiem Himmel mit bis zu 150 Teilnehmenden kann die zuständige Versammlungsbehörde im Einvernehmen mit dem zuständigen Gesundheitsamt in besonders begründeten Einzelfällen auf Antrag zulassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Das gilt entsprechend für Versammlungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Teilnehmenden.

    Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Zeremonien der Religionsgemeinschaften sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Besucherinnen und Besuchern erlaubt. Das gleiche gilt für nicht-religiöse Bestattungen sowie für standesamtliche Eheschließungen. Offizielle Feiern zum Schulanfang und zum Schulabschluss sowie Jugendweihe-Zeremonien, jeweils mit bis zu 75 Besucherinnen und Besucher in geschlossenen Räumen und mit bis zu 150 Besucherinnen und Besucher unter freiem Himmel, sind ebenfalls zugelassen. Feiern zum Schulanfang in geschlossenen Räumen von Kindertagesstätten sind allerdings laut der Eindämmungsverordnung untersagt.

    Versammlungen und Demonstrationen unter freiem Himmel mit bis zu 150 Teilnehmenden kann die zuständige Versammlungsbehörde im Einvernehmen mit dem zuständigen Gesundheitsamt in besonders begründeten Einzelfällen auf Antrag zulassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Das gilt entsprechend für Versammlungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Teilnehmenden.

  • Welche Regeln gelten für den Kreißsaal und Geburtsstationen in Krankenhäusern?

    Stand: 09.05.2020

    Der Aufenthalt im Kreißsaal durch werdende Väter und Besuche von Geburtsstationen durch Väter von Neugeborenen sind in der Regel erlaubt. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

    Stand: 09.05.2020

    Der Aufenthalt im Kreißsaal durch werdende Väter und Besuche von Geburtsstationen durch Väter von Neugeborenen sind in der Regel erlaubt. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften.

  • Sind Friedhofsbesuche erlaubt?

    Stand: 09.05.2020

    Friedhöfe können im Rahmen der vorgegebenen Regeln besucht werden. Dies schließt selbstverständlich auch die Grabpflege ein.

    Stand: 09.05.2020

    Friedhöfe können im Rahmen der vorgegebenen Regeln besucht werden. Dies schließt selbstverständlich auch die Grabpflege ein.

  • Gibt es Einschränkungen bei der Wahrnehmung des Sorgerechts bei getrenntlebenden Eltern?

    Nein, beide Elternteile können ihr Sorgerecht ausüben. Laut §12 Absatz 3 (f) der Eindämmungsverordnung ist die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich ein „triftiger Grund“ für die Ausnahme vom Verbot zur Betretung öffentlicher Räume.

    Nein, beide Elternteile können ihr Sorgerecht ausüben. Laut §12 Absatz 3 (f) der Eindämmungsverordnung ist die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich ein „triftiger Grund“ für die Ausnahme vom Verbot zur Betretung öffentlicher Räume.

  • Wie verhält es sich im Fall des sogenannten Umgangsrechts mit Kindern?

    Nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches ist das Umgangsrecht mit dem Kind eine Pflicht für jedes Elternteil. Die Wahrnehmung des Umgangsrechts kann daher ein „triftiger Grund“ sein, warum Bürgerinnen und Bürger Kontakte außerhalb ihres eigenen Hausstands pflegen.

    Nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches ist das Umgangsrecht mit dem Kind eine Pflicht für jedes Elternteil. Die Wahrnehmung des Umgangsrechts kann daher ein „triftiger Grund“ sein, warum Bürgerinnen und Bürger Kontakte außerhalb ihres eigenen Hausstands pflegen.

  • Unsere Kinder studieren in anderen Bundesländern, dürfen sie uns am Wochenende besuchen?

    Die Verordnung gibt ein Betretungsverbot für öffentliche Räume wie Straßen, Verkehrseinrichtungen usw. vor. Studierende haben aber häufig zwei Wohnsitze, ihnen ist es nicht verboten, sich am Ort ihres Zweitwohnsitzes aufzuhalten. Aber auch für Studierende gilt, die Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken. Pendeln zwischen den Wohnsitzen gehört sicherlich nicht dazu.

    Die Verordnung gibt ein Betretungsverbot für öffentliche Räume wie Straßen, Verkehrseinrichtungen usw. vor. Studierende haben aber häufig zwei Wohnsitze, ihnen ist es nicht verboten, sich am Ort ihres Zweitwohnsitzes aufzuhalten. Aber auch für Studierende gilt, die Kontakte außerhalb des eigenen Haushalts auf ein absolut nötiges Minimum zu beschränken. Pendeln zwischen den Wohnsitzen gehört sicherlich nicht dazu.

  • Mein Lebensgefährte und ich wohnen in verschiedenen Wohnungen - darf ich ihn jetzt noch besuchen und dort übernachten?

    Ja, das dürfen Sie. Die Verordnung lässt gegenseitige Besuche und Übernachtungen von Lebenspartnern zu.

    Ja, das dürfen Sie. Die Verordnung lässt gegenseitige Besuche und Übernachtungen von Lebenspartnern zu.

  • Darf ich Angehörige im Pflegeheim oder Krankenhaus besuchen?

    Stand: 09.05.2020

    Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und in besonderen Wohnformen im Sinne des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch können gem. § 12 Eindämmungsverordnung Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass

        1. der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und
        2. soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird.

    (2) Die Maßgaben nach Absatz 1 gelten nicht für

        1. den Besuch von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren; diese dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person Besuch empfangen,
        2. den Besuch von Schwerstkranken, insbesondere zur Sterbebegleitung, durch ihnen nahestehende Personen und Urkundspersonen,
        3. Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen; das gleiche gilt für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften,
       4.  Besuche zur Durchführung ärztlich verordneter oder sonstiger erforderlicher therapeutischer Versorgungen sowie zur Seelsorge.

    (3) Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht nach den Absätzen 1 und 2 ausgeschlossen. Ein Besuchsrecht besteht auch dann nicht, sofern in der jeweiligen Einrichtung aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt; dies gilt nicht für Krankenhäuser.

    (4) Der Zutritt zu den in Absatz 1 genannten Krankenhäusern und Einrichtungen ist nur zu Besuchszwecken sowie zur Durchführung nicht aufschiebbarer baulicher Maßnahmen am und im Gebäude sowie von Reparaturen an Infrastruktureinrichtungen gestattet.

    (5) Betretungsbefugte Personen haben die Anweisungen der Leitung des Krankenhauses oder der Einrichtung und die Vorgaben bestehender Hygienepläne strikt einzuhalten.

    Stand: 09.05.2020

    Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und in besonderen Wohnformen im Sinne des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch können gem. § 12 Eindämmungsverordnung Besuch durch eine Person empfangen, wenn sichergestellt ist, dass

        1. der Zutritt gesteuert wird und unnötige physische Kontakte zu Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohnern, zum Personal sowie unter den Besuchenden vermieden werden und
        2. soweit möglich, durch bauliche oder andere geeignete Maßnahmen ein wirksamer Schutz der Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet wird.

    (2) Die Maßgaben nach Absatz 1 gelten nicht für

        1. den Besuch von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren; diese dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person Besuch empfangen,
        2. den Besuch von Schwerstkranken, insbesondere zur Sterbebegleitung, durch ihnen nahestehende Personen und Urkundspersonen,
        3. Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen; das gleiche gilt für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften,
       4.  Besuche zur Durchführung ärztlich verordneter oder sonstiger erforderlicher therapeutischer Versorgungen sowie zur Seelsorge.

    (3) Personen mit Atemwegsinfektionen sind vom Besuchsrecht nach den Absätzen 1 und 2 ausgeschlossen. Ein Besuchsrecht besteht auch dann nicht, sofern in der jeweiligen Einrichtung aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt; dies gilt nicht für Krankenhäuser.

    (4) Der Zutritt zu den in Absatz 1 genannten Krankenhäusern und Einrichtungen ist nur zu Besuchszwecken sowie zur Durchführung nicht aufschiebbarer baulicher Maßnahmen am und im Gebäude sowie von Reparaturen an Infrastruktureinrichtungen gestattet.

    (5) Betretungsbefugte Personen haben die Anweisungen der Leitung des Krankenhauses oder der Einrichtung und die Vorgaben bestehender Hygienepläne strikt einzuhalten.

Privataktivitäten und Freizeit

  • Was ist bei der Jagd zu beachten?

    Stand: 2. Juni 2020

    Die Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg sagt, dass alle angehalten sind, soziale Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. In diesem Sinne sind alle gebeten, sich bis zum 5. Juni 2020 in ihrem Alltagsverhalten einzuschränken. Mit diesem Schreiben gebe ich eine Empfehlung zum weiteren Verhalten ab.

    Im Hinblick auf die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 8. Mai 2020 ist die Jagd grundsätzlich weiterhin zulässig. Sie erfolgt aktuell unter anderem auch mit dem Ziel, zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest insbesondere in den grenznahen Kreisen beizutragen und Wildschäden abzuwenden.

    Dabei sollte beachtet werden:

    1. Jagdausübung erfolgt entsprechend den Regelungen der Paragraphen 1 und 2 der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung mit maximal 10 Personen oder mit Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Haushalts gestattet;
    2. Unterstützung bei Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung und -verwertung ist zulässig, wenn die Mindestabstände zwischen Personen von 1,5 Metern gewahrt bleiben und jede Art von Gruppenbildung unterbleibt;
    3. Abgabe von Trichinenproben bei den Veterinären/Veterinärämtern erfolgt kontaktlos.
    4. Die Durchführung von Brauchbarkeitsprüfungen für Jagdhunde sind unter Beachtung der allgemeinen Vorsorgemaßnahmen (unter anderem Abstand, Desinfektionsmöglichkeiten) möglich.

    Die erforderlichen Aktivitäten zur Beprobung von Fallwild oder Unfallwild sind unter Beachtung der Regelungen zum allgemeinen Abstandsgebot ebenfalls weiterhin zulässig und erforderlich.

    Nach der seit dem 8. Mai 2020 geltenden Regelung sind öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen bis einschließlich 5. Juni 2020 untersagt. Davon sind Gesellschaftsjagden betroffen.

    Eine Reise von Jagdpächtern, Eigenjagdbesitzern und Jagderlaubnisscheininhabern mit Hauptwohnsitz außerhalb des Jagdbezirkes gegebenenfalls in anderen Bundesländern zum Zwecke der Jagdausübung stellt keine touristische Reise dar. Die Beherbergung von Personen, die die Jagd in Umsetzung gesetzlicher und vertraglicher Verpflichtungen als Jäger ausüben, erfolgt zu geschäftlichen Zwecken und ist damit nicht vom Verbot des Paragraphen 9 Absatz 1 SARS-CoV-2-EindV erfasst. Es  ist möglich, zum Zweck der Jagdausübung vor Ort eine Ferienwohnung, ein Zimmer etc. anzumieten.

    Kontakt

    Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz
    Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten

    Referat 35
    JuliaGötze
    oberste.jagdbehoerde@mluk.brandenburg.de
    +49 331 866-7651

    Stand: 2. Juni 2020

    Die Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg sagt, dass alle angehalten sind, soziale Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. In diesem Sinne sind alle gebeten, sich bis zum 5. Juni 2020 in ihrem Alltagsverhalten einzuschränken. Mit diesem Schreiben gebe ich eine Empfehlung zum weiteren Verhalten ab.

    Im Hinblick auf die SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 8. Mai 2020 ist die Jagd grundsätzlich weiterhin zulässig. Sie erfolgt aktuell unter anderem auch mit dem Ziel, zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest insbesondere in den grenznahen Kreisen beizutragen und Wildschäden abzuwenden.

    Dabei sollte beachtet werden:

    1. Jagdausübung erfolgt entsprechend den Regelungen der Paragraphen 1 und 2 der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung mit maximal 10 Personen oder mit Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Haushalts gestattet;
    2. Unterstützung bei Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung und -verwertung ist zulässig, wenn die Mindestabstände zwischen Personen von 1,5 Metern gewahrt bleiben und jede Art von Gruppenbildung unterbleibt;
    3. Abgabe von Trichinenproben bei den Veterinären/Veterinärämtern erfolgt kontaktlos.
    4. Die Durchführung von Brauchbarkeitsprüfungen für Jagdhunde sind unter Beachtung der allgemeinen Vorsorgemaßnahmen (unter anderem Abstand, Desinfektionsmöglichkeiten) möglich.

    Die erforderlichen Aktivitäten zur Beprobung von Fallwild oder Unfallwild sind unter Beachtung der Regelungen zum allgemeinen Abstandsgebot ebenfalls weiterhin zulässig und erforderlich.

    Nach der seit dem 8. Mai 2020 geltenden Regelung sind öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen bis einschließlich 5. Juni 2020 untersagt. Davon sind Gesellschaftsjagden betroffen.

    Eine Reise von Jagdpächtern, Eigenjagdbesitzern und Jagderlaubnisscheininhabern mit Hauptwohnsitz außerhalb des Jagdbezirkes gegebenenfalls in anderen Bundesländern zum Zwecke der Jagdausübung stellt keine touristische Reise dar. Die Beherbergung von Personen, die die Jagd in Umsetzung gesetzlicher und vertraglicher Verpflichtungen als Jäger ausüben, erfolgt zu geschäftlichen Zwecken und ist damit nicht vom Verbot des Paragraphen 9 Absatz 1 SARS-CoV-2-EindV erfasst. Es  ist möglich, zum Zweck der Jagdausübung vor Ort eine Ferienwohnung, ein Zimmer etc. anzumieten.

    Kontakt

    Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz
    Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten

    Referat 35
    JuliaGötze
    oberste.jagdbehoerde@mluk.brandenburg.de
    +49 331 866-7651

  • Was ist beim "Gassigehen" mit Jagdhunden zu beachten?

    Stand: 14. Mai 2020

    Das tägliche „Gassigehen“ mit dem eigenen Jagdhund oder den eigenen Jagdhunden ist unter Einhaltung der Abstandregeln und den allgemeinen Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum weiterhin gestattet. Diese Maßgaben finden auch bei der Ausbildung von Jagdhunden Anwendung. Der Abstand zu anderen Menschen muss mindestens 1,5 Meter betragen. Insoweit ist unter den aktuellen Umständen besondere Sorgfalt bei der Führung und Überwachung des Jagdhundes geboten.

    Bisher gibt es in der wissenschaftlichen Literatur keine Belege für eine Übertragung von SARS-CoV-2 zwischen Mensch und Haustier. Beim Umgang mit Haustieren gelten ganz grundsätzliche Hygieneempfehlungen, um unabhängig von SARS-CoV-2 das Risiko einer Erregerübertragung zwischen Mensch und Haustier zu minimieren.

    Weiterführende Informationen zum Umgang mit Haus- und Nutztieren finden sich auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts.

    Stand: 14. Mai 2020

    Das tägliche „Gassigehen“ mit dem eigenen Jagdhund oder den eigenen Jagdhunden ist unter Einhaltung der Abstandregeln und den allgemeinen Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum weiterhin gestattet. Diese Maßgaben finden auch bei der Ausbildung von Jagdhunden Anwendung. Der Abstand zu anderen Menschen muss mindestens 1,5 Meter betragen. Insoweit ist unter den aktuellen Umständen besondere Sorgfalt bei der Führung und Überwachung des Jagdhundes geboten.

    Bisher gibt es in der wissenschaftlichen Literatur keine Belege für eine Übertragung von SARS-CoV-2 zwischen Mensch und Haustier. Beim Umgang mit Haustieren gelten ganz grundsätzliche Hygieneempfehlungen, um unabhängig von SARS-CoV-2 das Risiko einer Erregerübertragung zwischen Mensch und Haustier zu minimieren.

    Weiterführende Informationen zum Umgang mit Haus- und Nutztieren finden sich auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Instituts.

  • Was ist bei der Versorgung von Pferden zu berücksichtigen?

    Pferdesportvereine, Pferdebetriebe und Pferdehalter haben unter der Maßgabe des Tierschutzes die Aufgabe, dennoch die Versorgung ihrer Tiere im Rahmen der Grundbedürfnisse einschließlich der Bewegung sicherzustellen. Dabei sind die Belange des Infektionsschutzes zwingend zu berücksichtigen.

    Anforderungen des Tierschutzes

    Das Tierschutzgesetz definiert, dass jedes Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden muss. Zudem darf die Möglichkeit zu artgemäßer Bewegung nicht so eingeschränkt werden, dass dem Tier dadurch Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.

    Sichergestellt sein muss daher:

    • Fütterung
    • Pflege der Boxen (Ausmisten und Einstreuen, Kontrolle der Tröge und Tränken)
    • tägliche Tierkontrolle (Ist das Pferd gesund? Liegen Verletzungen vor?)
    • tägliche mehrstündige Bewegung (kontrollierte und freie Bewegung).
      Es muss fachlich geprüft werden, ob und in welchem Umfang die kontrollierte Bewegung durch Personen reduziert werden kann und inwieweit der alleinige Weidegang oder der Gang auf das Paddock ausreichend ist.
    • tierärztliche Versorgung
    • gegebenenfalls notwendige Versorgung durch den Schmied

    Umsetzung

    Benennung einer verantwortlichen Person

    In Pensionsbetrieben und Reitschulen ist das in der Regel der Betriebsleiter. Bei Vereinen liegt die Verantwortung in den Händen des Vorstands. Notfalls kann die Aufgabe an geeignete Personen delegiert werden.

    Information und Kommunikation

    Es ist zwingend erforderlich, dass alle Beteiligten über einen guten Kenntnisstand zum Infektionsschutz verfügen und die aufgestellten Verhaltensregeln eingehalten werden. Eine Missachtung der Regeln muss unterbunden werden. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen oder Fieber haben keinen Zutritt!

    Für die Kommunikation eignen sich Aushänge, Internet, Messenger, Mail-Verteiler und andere digitale Formate sowie Einzelgespräche der Leitung. Gruppenzusammenkünfte sind aus Infektionsschutzgründen nicht geeignet.

    Begrenzung und Festlegung von Anwesenheitszeiten

    Ausschließlich die für die Versorgung und Bewegung der Pferde notwendigen Personen haben Zutritt. Pflege und Ausreiten von Pferden durch Reiterinnen und Reiter, die schon vor der Corona-Pandemie in einer Pflegebeziehung zu einem Pferd standen, sind aus Gründen des Tierwohls weiter möglich. Dabei müssen die 1,5-Meter- Abstandsregelung zu anderen Menschen und einschlägige Hygieneregelungen eingehalten werden. Die Anwesenheitszeit wird auf das notwendige Minimum reduziert. Dabei ist nur eine Person je Pferd erforderlich.

    Bei Minderjährigen ist zu prüfen, ob aus Gründen der Aufsichtspflicht eine unmittelbare Beaufsichtigung durch eine erwachsene Person notwendig ist. Sollte dies der Fall sein, so ist zu prüfen, ob die Pferdepflege nicht durch eine andere Person allein vorgenommen werden kann.

    Bei Bedarf wird ein Anwesenheitsplan erstellt, der die Anwesenheitszeiten festlegt. So kann sichergestellt werden, dass nur so viele Personen gleichzeitig anwesend sind, wie es mit einem wirksamen Infektionsschutz vereinbar ist. Die entsprechende Einordnung durch die verantwortliche Person muss vor Ort und in Abhängigkeit mit der jeweiligen Infrastruktur erfolgen

    Nachvollziehbarkeit und Dokumentation der Anwesenheit

    Damit im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus die sozialen Kontakte nachvollzogen werden können, sollen die beteiligten Personen diese dokumentieren. Das kann vor Ort durch Listen oder individuell durch alle Personen erfolgen.

    Anwesenheit von Tierarzt, Schmied und Dienstleistern

    Wenn eine Versorgung durch einen Tierarzt oder Schmied erforderlich ist, erfolgt dies in Absprache mit der verantwortlichen Leitung (Ausnahme: akute Erkrankung und Notfallversorgung). Die Anwesenheit weiterer Dienstleister (zum Beispiel Sattler, Physiotherapeuten) muss ebenfalls mit der Leitung abgesprochen werden. Es ist abzuwägen, ob eine Dienstleistung nicht auch zu einem späteren Zeitpunkt erbracht werden kann.

    Mitarbeiter des Betriebs

    Sofern ein Betrieb auf Grund seiner Größe über eine entsprechende Anzahl Mitarbeiter verfügt, empfiehlt sich die Arbeit in einem strikten Schichtsystem. Im Falle von Infektionen mit dem Coronavirus kann dies dazu beitragen, dass nicht alle Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt werden.

    Vertretungsregelungen

    Im Fall von Erkrankungen oder notwendiger Quarantäne muss die Versorgung des Pferdes sichergestellt sein. Der verantwortlichen Leitung wird empfohlen, von allen Pferdebesitzern eine entsprechende Vertretungsregelung einzuholen.

    Möglichkeit für die Händehygiene

    Verein oder Betrieb müssen sicherstellen, dass die Anforderungen an die Händehygiene erfüllt werden können. Waschbecken, Seife und (Papier-)Handtücher müssen stets zur Verfügung stehen.

    Schließung von Reiterstübchen und Sozialräumen

    Das Betretungsrecht bezieht sich ausschließlich auf die notwendige Versorgung der Pferde. Gesellige und soziale Kontakte sind darüber hinaus nicht möglich. Die entsprechenden Räumlichkeiten (zum Beispiel Reiterstübchen) sind zu schließen. Sämtliches soziales Beisammensein ist zu unterbinden.

    Einhalten aller Maßgaben zum Infektionsschutz

    Jede Person verpflichtet sich ausdrücklich zur Einhaltung aller aufgestellten Regeln. Nur unter dieser Maßgabe kann die zuverlässige Versorgung der Pferde sichergestellt werden. Der Vorsorgegedanke gilt ausdrücklich auch dem Infektionsschutz der Betriebsmitarbeiter.

    Reduzierung der Anwesenheitszeit und Eigenverantwortung

    Jede Person verpflichtet sich, die eigene Anwesenheitszeit auf die angemessene Versorgung des Pferdes zu reduzieren. Ziel ist nicht die Ausübung des Sports oder die Freizeitgestaltung. Maßgeblich ist der Schutz der Menschen vor einer Coronainfektion. Daher sind sämtliche Maßnahmen so auszurichten, dass der basale Anspruch des Tierschutzes erfüllt wird. Darüber hinausgehende Aktivitäten müssen unterbleiben. Die Aufrechterhaltung und Sicherstellung der Pferdeversorgung hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung aller Beteiligten ab.

    Berührungsfreie Begrüßung

    Auf gängige Begrüßungsrituale wie Händedruck oder Umarmungen ist ausdrücklich zu verzichten.

    Händehygiene

    Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen, um die Hände gründlich zu waschen und gegebenenfalls zu desinfizieren, bevor weitere Gegenstände wie zum Beispiel Putzzeug, Besen, Schubkarren et cetera angefasst werden. Vor dem Verlassen der Anlage ist ebenfalls eine gründliche Händehygiene durchzuführen. Generell ist das zusätzliche permanente Tragen der Reithandschuhe oder anderer Handschuhe sinnvoll.

    Abstandregeln

    Ein Mindestabstand von ein bis zwei Metern zu anderen Personen im Stall ist bei jeglichen Tätigkeiten rund um die Betreuung der Pferde einzuhalten. Beengte Räumlichkeiten wie beispielsweise Sattelkammern werden einzeln betreten. Die Abstandsregeln sind auch bei der Pferdevor- und -nachbereitung und bei dem Passieren auf der Stallgasse einzuhalten.

    Anzahl der Pferde in der Halle und auf dem Platz

    Die Anzahl der Pferde, die sich gleichzeitig in der Halle oder auf dem Platz befinden, ist zu begrenzen.

    Orientierung bietet die Formel: 200 Quadratmeter je Pferd (das entspricht vier Pferden auf einer Fläche von 20 mal 40 Meter).

    Pferdesportvereine, Pferdebetriebe und Pferdehalter haben unter der Maßgabe des Tierschutzes die Aufgabe, dennoch die Versorgung ihrer Tiere im Rahmen der Grundbedürfnisse einschließlich der Bewegung sicherzustellen. Dabei sind die Belange des Infektionsschutzes zwingend zu berücksichtigen.

    Anforderungen des Tierschutzes

    Das Tierschutzgesetz definiert, dass jedes Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden muss. Zudem darf die Möglichkeit zu artgemäßer Bewegung nicht so eingeschränkt werden, dass dem Tier dadurch Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.

    Sichergestellt sein muss daher:

    • Fütterung
    • Pflege der Boxen (Ausmisten und Einstreuen, Kontrolle der Tröge und Tränken)
    • tägliche Tierkontrolle (Ist das Pferd gesund? Liegen Verletzungen vor?)
    • tägliche mehrstündige Bewegung (kontrollierte und freie Bewegung).
      Es muss fachlich geprüft werden, ob und in welchem Umfang die kontrollierte Bewegung durch Personen reduziert werden kann und inwieweit der alleinige Weidegang oder der Gang auf das Paddock ausreichend ist.
    • tierärztliche Versorgung
    • gegebenenfalls notwendige Versorgung durch den Schmied

    Umsetzung

    Benennung einer verantwortlichen Person

    In Pensionsbetrieben und Reitschulen ist das in der Regel der Betriebsleiter. Bei Vereinen liegt die Verantwortung in den Händen des Vorstands. Notfalls kann die Aufgabe an geeignete Personen delegiert werden.

    Information und Kommunikation

    Es ist zwingend erforderlich, dass alle Beteiligten über einen guten Kenntnisstand zum Infektionsschutz verfügen und die aufgestellten Verhaltensregeln eingehalten werden. Eine Missachtung der Regeln muss unterbunden werden. Personen mit akuten respiratorischen Symptomen oder Fieber haben keinen Zutritt!

    Für die Kommunikation eignen sich Aushänge, Internet, Messenger, Mail-Verteiler und andere digitale Formate sowie Einzelgespräche der Leitung. Gruppenzusammenkünfte sind aus Infektionsschutzgründen nicht geeignet.

    Begrenzung und Festlegung von Anwesenheitszeiten

    Ausschließlich die für die Versorgung und Bewegung der Pferde notwendigen Personen haben Zutritt. Pflege und Ausreiten von Pferden durch Reiterinnen und Reiter, die schon vor der Corona-Pandemie in einer Pflegebeziehung zu einem Pferd standen, sind aus Gründen des Tierwohls weiter möglich. Dabei müssen die 1,5-Meter- Abstandsregelung zu anderen Menschen und einschlägige Hygieneregelungen eingehalten werden. Die Anwesenheitszeit wird auf das notwendige Minimum reduziert. Dabei ist nur eine Person je Pferd erforderlich.

    Bei Minderjährigen ist zu prüfen, ob aus Gründen der Aufsichtspflicht eine unmittelbare Beaufsichtigung durch eine erwachsene Person notwendig ist. Sollte dies der Fall sein, so ist zu prüfen, ob die Pferdepflege nicht durch eine andere Person allein vorgenommen werden kann.

    Bei Bedarf wird ein Anwesenheitsplan erstellt, der die Anwesenheitszeiten festlegt. So kann sichergestellt werden, dass nur so viele Personen gleichzeitig anwesend sind, wie es mit einem wirksamen Infektionsschutz vereinbar ist. Die entsprechende Einordnung durch die verantwortliche Person muss vor Ort und in Abhängigkeit mit der jeweiligen Infrastruktur erfolgen

    Nachvollziehbarkeit und Dokumentation der Anwesenheit

    Damit im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus die sozialen Kontakte nachvollzogen werden können, sollen die beteiligten Personen diese dokumentieren. Das kann vor Ort durch Listen oder individuell durch alle Personen erfolgen.

    Anwesenheit von Tierarzt, Schmied und Dienstleistern

    Wenn eine Versorgung durch einen Tierarzt oder Schmied erforderlich ist, erfolgt dies in Absprache mit der verantwortlichen Leitung (Ausnahme: akute Erkrankung und Notfallversorgung). Die Anwesenheit weiterer Dienstleister (zum Beispiel Sattler, Physiotherapeuten) muss ebenfalls mit der Leitung abgesprochen werden. Es ist abzuwägen, ob eine Dienstleistung nicht auch zu einem späteren Zeitpunkt erbracht werden kann.

    Mitarbeiter des Betriebs

    Sofern ein Betrieb auf Grund seiner Größe über eine entsprechende Anzahl Mitarbeiter verfügt, empfiehlt sich die Arbeit in einem strikten Schichtsystem. Im Falle von Infektionen mit dem Coronavirus kann dies dazu beitragen, dass nicht alle Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt werden.

    Vertretungsregelungen

    Im Fall von Erkrankungen oder notwendiger Quarantäne muss die Versorgung des Pferdes sichergestellt sein. Der verantwortlichen Leitung wird empfohlen, von allen Pferdebesitzern eine entsprechende Vertretungsregelung einzuholen.

    Möglichkeit für die Händehygiene

    Verein oder Betrieb müssen sicherstellen, dass die Anforderungen an die Händehygiene erfüllt werden können. Waschbecken, Seife und (Papier-)Handtücher müssen stets zur Verfügung stehen.

    Schließung von Reiterstübchen und Sozialräumen

    Das Betretungsrecht bezieht sich ausschließlich auf die notwendige Versorgung der Pferde. Gesellige und soziale Kontakte sind darüber hinaus nicht möglich. Die entsprechenden Räumlichkeiten (zum Beispiel Reiterstübchen) sind zu schließen. Sämtliches soziales Beisammensein ist zu unterbinden.

    Einhalten aller Maßgaben zum Infektionsschutz

    Jede Person verpflichtet sich ausdrücklich zur Einhaltung aller aufgestellten Regeln. Nur unter dieser Maßgabe kann die zuverlässige Versorgung der Pferde sichergestellt werden. Der Vorsorgegedanke gilt ausdrücklich auch dem Infektionsschutz der Betriebsmitarbeiter.

    Reduzierung der Anwesenheitszeit und Eigenverantwortung

    Jede Person verpflichtet sich, die eigene Anwesenheitszeit auf die angemessene Versorgung des Pferdes zu reduzieren. Ziel ist nicht die Ausübung des Sports oder die Freizeitgestaltung. Maßgeblich ist der Schutz der Menschen vor einer Coronainfektion. Daher sind sämtliche Maßnahmen so auszurichten, dass der basale Anspruch des Tierschutzes erfüllt wird. Darüber hinausgehende Aktivitäten müssen unterbleiben. Die Aufrechterhaltung und Sicherstellung der Pferdeversorgung hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung aller Beteiligten ab.

    Berührungsfreie Begrüßung

    Auf gängige Begrüßungsrituale wie Händedruck oder Umarmungen ist ausdrücklich zu verzichten.

    Händehygiene

    Unmittelbar nach dem Betreten der Anlage ist auf direktem Wege der Sanitärbereich aufzusuchen, um die Hände gründlich zu waschen und gegebenenfalls zu desinfizieren, bevor weitere Gegenstände wie zum Beispiel Putzzeug, Besen, Schubkarren et cetera angefasst werden. Vor dem Verlassen der Anlage ist ebenfalls eine gründliche Händehygiene durchzuführen. Generell ist das zusätzliche permanente Tragen der Reithandschuhe oder anderer Handschuhe sinnvoll.

    Abstandregeln

    Ein Mindestabstand von ein bis zwei Metern zu anderen Personen im Stall ist bei jeglichen Tätigkeiten rund um die Betreuung der Pferde einzuhalten. Beengte Räumlichkeiten wie beispielsweise Sattelkammern werden einzeln betreten. Die Abstandsregeln sind auch bei der Pferdevor- und -nachbereitung und bei dem Passieren auf der Stallgasse einzuhalten.

    Anzahl der Pferde in der Halle und auf dem Platz

    Die Anzahl der Pferde, die sich gleichzeitig in der Halle oder auf dem Platz befinden, ist zu begrenzen.

    Orientierung bietet die Formel: 200 Quadratmeter je Pferd (das entspricht vier Pferden auf einer Fläche von 20 mal 40 Meter).

  • Kann ich mich durch den Kontakt mit Wildtieren mit COVID-19 infizieren?

    Eine Übertragung von SARS-CoV-ähnlichen Viren von Wildtieren direkt auf Menschen ist sehr unwahrscheinlich. Bisher gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass einheimische Wildtiere, wie Säugetiere und Vögel, mit SARS-CoV 2 infiziert sein könnten. Wildtiere wegen einer vermeintlichen Gesundheitsgefahr zu bekämpfen, ist völlig unbegründet und zudem strafbar.

    Eine Übertragung von SARS-CoV-ähnlichen Viren von Wildtieren direkt auf Menschen ist sehr unwahrscheinlich. Bisher gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass einheimische Wildtiere, wie Säugetiere und Vögel, mit SARS-CoV 2 infiziert sein könnten. Wildtiere wegen einer vermeintlichen Gesundheitsgefahr zu bekämpfen, ist völlig unbegründet und zudem strafbar.

  • Sind Freizeitaktivitäten auf den Brandenburger Gewässern erlaubt?

    Die derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen haben auch Auswirkungen auf die Wassersportsaison. Grundsätzlich sind Sport und Bewegung auch auf dem Wasser erlaubt. Daher sind Aktivitäten wie Segeln, Surfen oder Paddeln selbstverständlich möglich, auch mit Übernachtungen. Es gilt jedoch wie überall im öffentlichen Raum, die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln der Eindämmungsverordnung einzuhalten.

    Die derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen haben auch Auswirkungen auf die Wassersportsaison. Grundsätzlich sind Sport und Bewegung auch auf dem Wasser erlaubt. Daher sind Aktivitäten wie Segeln, Surfen oder Paddeln selbstverständlich möglich, auch mit Übernachtungen. Es gilt jedoch wie überall im öffentlichen Raum, die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln der Eindämmungsverordnung einzuhalten.

  • Kann ich in Brandenburg im freien Wasser schwimmen gehen?

    Stand: 27. April 2020

    Baden in freien Gewässern ist nach Paragraph 43 des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) Gemeingebrauch. Um das einzuschränken, muss es also explizit verboten sein. Grundsätzlich ausgenommen sind Gewässer in privaten Höfen, Gärten, Park- und Betriebsanlagen.

    Dies ist aber nur die wasserrechtliche Seite: Bitte beachten Sie, dass an öffentlichen Badestellen wie derzeit überall Abstandsregelungen eingehalten werden müssen. Hier sind die Auflagen, die Brandenburgs Städte und Gemeinden zu  Eindämmung der Corona-Pandemie aus Gründen des Seuchenschutzes beziehungsweise der Gesundheit erlassen, unbedingt einzuhalten.

    Der Beginn der Badesaison für ausgewiesene Badestellen im Land Brandenburg wurde für dieses Jahr verschoben und die Zeitdauer verkürzt. Die dazu erlassene Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) vom 9. April 2020 wird im Amtsblatt für Brandenburg am 29. April 2020 veröffentlicht.

    Stand: 27. April 2020

    Baden in freien Gewässern ist nach Paragraph 43 des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) Gemeingebrauch. Um das einzuschränken, muss es also explizit verboten sein. Grundsätzlich ausgenommen sind Gewässer in privaten Höfen, Gärten, Park- und Betriebsanlagen.

    Dies ist aber nur die wasserrechtliche Seite: Bitte beachten Sie, dass an öffentlichen Badestellen wie derzeit überall Abstandsregelungen eingehalten werden müssen. Hier sind die Auflagen, die Brandenburgs Städte und Gemeinden zu  Eindämmung der Corona-Pandemie aus Gründen des Seuchenschutzes beziehungsweise der Gesundheit erlassen, unbedingt einzuhalten.

    Der Beginn der Badesaison für ausgewiesene Badestellen im Land Brandenburg wurde für dieses Jahr verschoben und die Zeitdauer verkürzt. Die dazu erlassene Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) vom 9. April 2020 wird im Amtsblatt für Brandenburg am 29. April 2020 veröffentlicht.

  • Kann ich weiter Angeln gehen?

    Stand: 2. Juni 2020

    Gemäß der Strategie zur Eindämmung von COVID-19 in Brandenburg sind alle Personen nach wie vor angehalten, soziale Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Konkrete Verbote und Ausnahmen sind mit der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes geregelt. Vor diesem Hintergrund bleibt das individuelle Angeln weiterhin zulässig und verstößt grundsätzlich nicht gegen die Vorgaben der genannten Verordnung. Einschränkende Regelungen durch Landkreise beziehungsweise kreisfreie Städte sind jedoch möglich.

    Die Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum sind unbedingt einzuhalten. Das heißt: auch beim Angeln darf es maximal zu einer Ansammlung von 10 Personen oder Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Haushaltes kommen. Gemeinschaftsfischen beziehungsweise die von Angelvereinen durchgeführten Veranstaltungen sind weiterhin nicht ausdrücklich freigestellt und somit nicht zulässig.

    Kontakt

    Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg
    Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
    Referat 34, Heiko Harder
    Telefon: +49 331 866-7654
    E-Mail: heiko.harder@mluk.brandenburg.de

    Stand: 2. Juni 2020

    Gemäß der Strategie zur Eindämmung von COVID-19 in Brandenburg sind alle Personen nach wie vor angehalten, soziale Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Konkrete Verbote und Ausnahmen sind mit der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung des Landes geregelt. Vor diesem Hintergrund bleibt das individuelle Angeln weiterhin zulässig und verstößt grundsätzlich nicht gegen die Vorgaben der genannten Verordnung. Einschränkende Regelungen durch Landkreise beziehungsweise kreisfreie Städte sind jedoch möglich.

    Die Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum sind unbedingt einzuhalten. Das heißt: auch beim Angeln darf es maximal zu einer Ansammlung von 10 Personen oder Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Haushaltes kommen. Gemeinschaftsfischen beziehungsweise die von Angelvereinen durchgeführten Veranstaltungen sind weiterhin nicht ausdrücklich freigestellt und somit nicht zulässig.

    Kontakt

    Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg
    Abteilung 3 - Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten
    Referat 34, Heiko Harder
    Telefon: +49 331 866-7654
    E-Mail: heiko.harder@mluk.brandenburg.de

  • Darf ich meinen geplanten Umzug noch durchführen?

    Sie dürfen auch nach der Verschärfung der Verordnung ihren geplanten Umzug vollziehen. Bitte beachten Sie jedoch auch beim Umzug die Abstands- und Hygieneregeln.

    Sie dürfen auch nach der Verschärfung der Verordnung ihren geplanten Umzug vollziehen. Bitte beachten Sie jedoch auch beim Umzug die Abstands- und Hygieneregeln.

  • Kann ich weiterhin in die Musik- und Kunstschule gehen?

    Auf Grundlage der geänderten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung ist ab 28. Mai 2020 der Unterricht im Instrumentalbereich auch über Kleingruppen hinaus unter der Maßgabe wieder zugelassen, dass die Verantwortlichen in den Musikschulen bzw. die selbständigen Musikpädagoginnen und – pädagogen sicherstellen, dass die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

    Dies beinhaltet insbesondere:

    • Zugangskontrollen und -beschränkungen entsprechend der Höchstteilnehmendenzahl,
    • Erfassung des Vor- und Familiennamens, der vollständigen Anschrift und der Telefonnummer der Teilnehmenden in einer Anwesenheitsliste, Aufbewahrung der Anwesenheitsliste für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung und Herausgabe der Liste an das zuständige Gesundheitsamt auf Verlangen
    • die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern, vorherige Markierung der zur Verfügung stehenden Sitz- oder Stehplätze, zeitversetztes Betreten und Verlassen des Raumes zur Einhaltung der Abstände bei Beginn und Ende der Veranstaltung.

    Weitergehende Empfehlungen für erforderliche Hygieneregeln und -konzepte geben die Fachverbände (z.B. Bundesverband Deutscher Musikschulen und Bundesverband Freier Musikschulen), das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie die zuständigen Gesundheitsbehörden.

    Die Erteilung von Vokalunterricht im Einzel- oder Gruppenunterricht ist bis einschließlich zum 5. Juni 2020 weiterhin untersagt.

    Ab 6. Juni 2020 ist der Vokalunterricht mit bis zu sechs Personen wieder zugelassen, wenn ein Abstand von drei Metern zwischen Personen und von sechs Metern in Atemausstoßrichtung sowie eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person sichergestellt sind und die Räumlichkeiten regelmäßig intensiv gelüftet werden. Im Übrigen gelten auch hier die sonstigen erforderlichen Hygieneregeln wie im Instrumentalbereich.

    Unterrichtsangebote zur musikalischen Früherziehung sind grundsätzlich wieder möglich, jedoch können Elemente des Singens erst ab 6. Juni wieder eingesetzt werden, wenn die o.g. Maßgaben eingehalten werden können. Ist dies aufgrund der Zielgruppe (Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr) schwer realisierbar, sollten Sie Kontakt zum örtlich zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen und sich zu konzeptionell vertretbaren Lösungen verständigen. Die Erteilung von Unterricht an Kunstschulen - auch über Kleingruppen hinaus - ist ab 28. Mai 2020 unter Maßgabe der Einhaltung der erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln wieder möglich.

    Auf Grundlage der geänderten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung ist ab 28. Mai 2020 der Unterricht im Instrumentalbereich auch über Kleingruppen hinaus unter der Maßgabe wieder zugelassen, dass die Verantwortlichen in den Musikschulen bzw. die selbständigen Musikpädagoginnen und – pädagogen sicherstellen, dass die erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

    Dies beinhaltet insbesondere:

    • Zugangskontrollen und -beschränkungen entsprechend der Höchstteilnehmendenzahl,
    • Erfassung des Vor- und Familiennamens, der vollständigen Anschrift und der Telefonnummer der Teilnehmenden in einer Anwesenheitsliste, Aufbewahrung der Anwesenheitsliste für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung und Herausgabe der Liste an das zuständige Gesundheitsamt auf Verlangen
    • die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern, vorherige Markierung der zur Verfügung stehenden Sitz- oder Stehplätze, zeitversetztes Betreten und Verlassen des Raumes zur Einhaltung der Abstände bei Beginn und Ende der Veranstaltung.

    Weitergehende Empfehlungen für erforderliche Hygieneregeln und -konzepte geben die Fachverbände (z.B. Bundesverband Deutscher Musikschulen und Bundesverband Freier Musikschulen), das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie die zuständigen Gesundheitsbehörden.

    Die Erteilung von Vokalunterricht im Einzel- oder Gruppenunterricht ist bis einschließlich zum 5. Juni 2020 weiterhin untersagt.

    Ab 6. Juni 2020 ist der Vokalunterricht mit bis zu sechs Personen wieder zugelassen, wenn ein Abstand von drei Metern zwischen Personen und von sechs Metern in Atemausstoßrichtung sowie eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person sichergestellt sind und die Räumlichkeiten regelmäßig intensiv gelüftet werden. Im Übrigen gelten auch hier die sonstigen erforderlichen Hygieneregeln wie im Instrumentalbereich.

    Unterrichtsangebote zur musikalischen Früherziehung sind grundsätzlich wieder möglich, jedoch können Elemente des Singens erst ab 6. Juni wieder eingesetzt werden, wenn die o.g. Maßgaben eingehalten werden können. Ist dies aufgrund der Zielgruppe (Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr) schwer realisierbar, sollten Sie Kontakt zum örtlich zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen und sich zu konzeptionell vertretbaren Lösungen verständigen. Die Erteilung von Unterricht an Kunstschulen - auch über Kleingruppen hinaus - ist ab 28. Mai 2020 unter Maßgabe der Einhaltung der erforderlichen Abstands- und Hygieneregeln wieder möglich.

  • Wie sieht es mit Gottesdiensten aus?

    Ab dem 28. Mai 2020 sind Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

    Ab dem 28. Mai 2020 sind Gottesdienste und religiöse Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen erlaubt.

Wohnen

  • Welche Hilfen gibt es für Mieterinnen und Mieter?

    Um die Zahlungsfähigkeit der Mieterinnen und Mieter zu sichern, haben sich Bund und Länder auf ein schnelleres und vereinfachtes Wohngeldverfahren geeinigt. Entsprechende Handlungsanweisungen des Bundes hat das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung als oberste Fachaufsicht den Wohngeldstellen in den betroffenen Kommunen, kreisfreien Städte und Landkreisverwaltungen übersandt.

    Die Handlungsanweisungen zur kurzfristigen Bearbeitung der vielen Neuanträge und Weiterbewilligungen zum Wohngeld beinhalten:

    • Verzicht auf die Plausibilitätsprüfung der Angaben zum Einkommen sowie auf die Prüfung eigener Unterhaltsansprüche bei coronabedingten Einkommenseinbußen
    • im Ausnahmefall Weiterzahlung des bisherigen Wohngeldes als Vorschuss
    • Weiterbewilligung des Wohngeldes mit verkürztem Bewilligungszeitraum auf Basis der bisherigen Bewilligung
    • Beschränkung von zu erbringenden Nachweisen auf das für die Berechnung notwendige Minimum
    • Ermittlung nur der zwingend notwendigen Angaben

    Um die Funktionsfähigkeit der Wohngeldbehörden zu sichern, sind Wohngeldstellen in Brandenburg darüber hinaus als systemrelevant einzustufen. Als systemrelevant gelten Berufsgruppen, die in der Krisenarbeit für die Öffentlichkeit unentbehrlich sind. Zu diesen kritischen Infrastrukturen zählen unter anderem Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung – wie die Wohngeldstellen. Die Kommunen sind angehalten, die Wohngeldstellen in ihre Notfallpläne der Kommunen aufzunehmen und über entsprechende Personalausstattung und Vertretungsregelungen deren Arbeitsfähigkeit sicherzustellen.

    Um die Zahlungsfähigkeit der Mieterinnen und Mieter zu sichern, haben sich Bund und Länder auf ein schnelleres und vereinfachtes Wohngeldverfahren geeinigt. Entsprechende Handlungsanweisungen des Bundes hat das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung als oberste Fachaufsicht den Wohngeldstellen in den betroffenen Kommunen, kreisfreien Städte und Landkreisverwaltungen übersandt.

    Die Handlungsanweisungen zur kurzfristigen Bearbeitung der vielen Neuanträge und Weiterbewilligungen zum Wohngeld beinhalten:

    • Verzicht auf die Plausibilitätsprüfung der Angaben zum Einkommen sowie auf die Prüfung eigener Unterhaltsansprüche bei coronabedingten Einkommenseinbußen
    • im Ausnahmefall Weiterzahlung des bisherigen Wohngeldes als Vorschuss
    • Weiterbewilligung des Wohngeldes mit verkürztem Bewilligungszeitraum auf Basis der bisherigen Bewilligung
    • Beschränkung von zu erbringenden Nachweisen auf das für die Berechnung notwendige Minimum
    • Ermittlung nur der zwingend notwendigen Angaben

    Um die Funktionsfähigkeit der Wohngeldbehörden zu sichern, sind Wohngeldstellen in Brandenburg darüber hinaus als systemrelevant einzustufen. Als systemrelevant gelten Berufsgruppen, die in der Krisenarbeit für die Öffentlichkeit unentbehrlich sind. Zu diesen kritischen Infrastrukturen zählen unter anderem Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung – wie die Wohngeldstellen. Die Kommunen sind angehalten, die Wohngeldstellen in ihre Notfallpläne der Kommunen aufzunehmen und über entsprechende Personalausstattung und Vertretungsregelungen deren Arbeitsfähigkeit sicherzustellen.

  • Was ist Wohngeld?

    Wohngeld hilft einkommensschwachen Haushalten bei ihren Wohnkosten, um angemessenes und familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich zu sichern. Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet. Wenn Sie zum Kreis der Berechtigten gehören, haben Sie einen Rechtsanspruch auf Wohngeld. Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld in Anspruch nehmen können, hängt von drei Faktoren ab:

    1. Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
    2. Höhe des Gesamteinkommens
    3. Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung

    Wohngeld können Sie nur erhalten, wenn Sie einen Antrag stellen und die Voraussetzungen nachweisen, dass Sie:

    • Mieter/Mieterin, Eigentümer/Eigentümerin oder eine gleichgestellte Person sind und den Wohnraum, für den Wohngeld beantragt wird, selbst nutzen,
    • den Mittelpunkt Ihrer Lebensbeziehungen in dieser Wohnung haben und
    • mit eigenem Einkommen plus Wohngeld Ihren notwendigen Bedarf zum Lebensunterhalt decken können.

    Mit einem Klick auf den nachfolgenden Link können Sie prüfen, ob Sie zur Inanspruchnahme von Wohngeld berechtigt sind: Wohngeldrechner

    Wohngeld hilft einkommensschwachen Haushalten bei ihren Wohnkosten, um angemessenes und familiengerechtes Wohnen wirtschaftlich zu sichern. Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet. Wenn Sie zum Kreis der Berechtigten gehören, haben Sie einen Rechtsanspruch auf Wohngeld. Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld in Anspruch nehmen können, hängt von drei Faktoren ab:

    1. Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
    2. Höhe des Gesamteinkommens
    3. Höhe der zuschussfähigen Miete bzw. Belastung

    Wohngeld können Sie nur erhalten, wenn Sie einen Antrag stellen und die Voraussetzungen nachweisen, dass Sie:

    • Mieter/Mieterin, Eigentümer/Eigentümerin oder eine gleichgestellte Person sind und den Wohnraum, für den Wohngeld beantragt wird, selbst nutzen,
    • den Mittelpunkt Ihrer Lebensbeziehungen in dieser Wohnung haben und
    • mit eigenem Einkommen plus Wohngeld Ihren notwendigen Bedarf zum Lebensunterhalt decken können.

    Mit einem Klick auf den nachfolgenden Link können Sie prüfen, ob Sie zur Inanspruchnahme von Wohngeld berechtigt sind: Wohngeldrechner

  • Gelten gesonderte Anforderungen an die Abfallentsorgung für Quarantäne-Haushalte?

    Ja, für Quarantäne-Haushalte gelten gesonderte Anforderungen an die Abfallentsorgung. Aus hygienischen Gründen muss während der Quarantäne auf die Getrenntsammlung verzichtet und der Abfall als Restmüll entsorgt werden. Bitte beachten Sie die entsprechende Bürgerinformation des Umweltministeriums:

    Alle anderen Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, weiter Abfall möglichst zu vermeiden bzw. getrennt zu sammeln.

    Ja, für Quarantäne-Haushalte gelten gesonderte Anforderungen an die Abfallentsorgung. Aus hygienischen Gründen muss während der Quarantäne auf die Getrenntsammlung verzichtet und der Abfall als Restmüll entsorgt werden. Bitte beachten Sie die entsprechende Bürgerinformation des Umweltministeriums:

    Alle anderen Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, weiter Abfall möglichst zu vermeiden bzw. getrennt zu sammeln.

  • Kann ich Gesichtsmasken einfach im Hausmüll entsorgen?

    Die Masken für die Bevölkerung dienen in erster Linie dazu, dass die Trägerin oder der Träger niemanden ansteckt. Einwegmundschutze können das nur leisten, wenn sie konsequent nach einmaligem Tragen im Restmüll entsorgt werden. Allerdings entstehen dadurch große Mengen Abfall. Deshalb empfiehlt das Umweltministerium, geeignete Mehrweg-Mundschutzmasken zu verwenden.

    Diese lassen sich nach jedem Tragen problemlos bei Temperaturen von über 70 Grad Celsius reinigen, sodass sämtliche Keime abgetötet werden und die Mehrweg-Mundschutze längere Zeit genutzt werden können.

    Bitte beachten Sie auch die Entsorgungshinweise zur Entsorgung von Abfällen aus Haushalten mit Personen in häuslicher Quarantäne - Informationsblatt des Umweltministeriums Brandenburg.

    Die Masken für die Bevölkerung dienen in erster Linie dazu, dass die Trägerin oder der Träger niemanden ansteckt. Einwegmundschutze können das nur leisten, wenn sie konsequent nach einmaligem Tragen im Restmüll entsorgt werden. Allerdings entstehen dadurch große Mengen Abfall. Deshalb empfiehlt das Umweltministerium, geeignete Mehrweg-Mundschutzmasken zu verwenden.

    Diese lassen sich nach jedem Tragen problemlos bei Temperaturen von über 70 Grad Celsius reinigen, sodass sämtliche Keime abgetötet werden und die Mehrweg-Mundschutze längere Zeit genutzt werden können.

    Bitte beachten Sie auch die Entsorgungshinweise zur Entsorgung von Abfällen aus Haushalten mit Personen in häuslicher Quarantäne - Informationsblatt des Umweltministeriums Brandenburg.

Weitere Themen

  • Wie verhält es sich mit dem Angebot der Weiterbildungseinrichtungen?

    Seit 9. Mai sind in den Weiterbildungseinrichtungen – neben digitalen Lernangeboten – in begrenztem Umfang ­wieder Präsenzangebote möglich. Angebote der allgemeinen, politischen und kulturellen Weiterbildung sind wieder zu gelassen, es wird nur die Zahl der Teilnehmenden auf maximal 5 begrenzt.

    Seit 9. Mai sind in den Weiterbildungseinrichtungen – neben digitalen Lernangeboten – in begrenztem Umfang ­wieder Präsenzangebote möglich. Angebote der allgemeinen, politischen und kulturellen Weiterbildung sind wieder zu gelassen, es wird nur die Zahl der Teilnehmenden auf maximal 5 begrenzt.

  • Ab wann dürfen Jugendfreizeiteinrichtungen wieder Gäste aufnehmen?

    Ab Montag, den 25. Mai können Jugendbildungsstätten, Jugendherbergen und Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen wieder Gäste beherbergen.

    Ab Montag, den 25. Mai können Jugendbildungsstätten, Jugendherbergen und Kinder- und Jugenderholungseinrichtungen wieder Gäste beherbergen.

  • Haben Jugendfreizeiteinrichtungen geöffnet und welche Angebote der Jugendsozialarbeit gibt es?

    Seit 9. Mai können Jugendfreizeiteinrichtungen – wichtige Treffpunkte für junge Menschen – wieder öffnen und – unter Wahrung der gebotenen Infektionsschutzmaßnahmen – sozialpädagogische Angebote für Jugendliche machen, wenn das Jugendamt keine Bedenken hat. Ebenso sind wieder alle Angebote der Jugendsozialarbeit geöffnet. Dies betrifft zum Beispiel die sieben Produktionsschulen, in denen Jugendliche mit besonderen Herausforderungen unterstützt werden.

    Seit 9. Mai können Jugendfreizeiteinrichtungen – wichtige Treffpunkte für junge Menschen – wieder öffnen und – unter Wahrung der gebotenen Infektionsschutzmaßnahmen – sozialpädagogische Angebote für Jugendliche machen, wenn das Jugendamt keine Bedenken hat. Ebenso sind wieder alle Angebote der Jugendsozialarbeit geöffnet. Dies betrifft zum Beispiel die sieben Produktionsschulen, in denen Jugendliche mit besonderen Herausforderungen unterstützt werden.

  • Welche Hilfsangebote gibt es zur Erziehung?

    Seit 9. Mai können Unterstützungsangebote für Kinder und Familien – wie Erziehungsberatungsstellen, Erziehungsbeistandschaft, sozialpädagogische Familienhilfe und Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche – wieder ihren Betrieb aufnehmen, es sei denn, das jeweils zuständige Jugendamt widerspricht.

    Seit 9. Mai können Unterstützungsangebote für Kinder und Familien – wie Erziehungsberatungsstellen, Erziehungsbeistandschaft, sozialpädagogische Familienhilfe und Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche – wieder ihren Betrieb aufnehmen, es sei denn, das jeweils zuständige Jugendamt widerspricht.

Sport

  • Was gilt für Sportanlagen und Spielbetrieb sowie für Bäder und Spielplätze?

    § 6 der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (vom 8. Mai 2020, zuletzt geändert durch Verordnung vom 27. Mai 2020) führt aus:

    § 6
    Sportanlagen und Sportbetrieb, Bäder, Spielplätze

    (1) Für den Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, insbesondere Gymnastik , Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzstudios und Tanzschulen sowie ähnlichen Einrichtungen in geschlossenen Räumen, hat die jeweilige Betreiberin oder der jeweilige Betreiber auf der Grundlage eines einrichtungsbezogenen Hygienekonzepts die nachfolgenden Voraussetzungen sicherzustellen:

    1. das allgemeine Abstandsgebot nach § 1 sowie die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen nach § 3 werden eingehalten, insbesondere durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten,
    2. die Sportausübung erfolgt vorbehaltlich des § 1 Satz 3 kontaktfrei,
    3.  es erfolgen regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Geräten,
    4. die Nutzung sanitärer Einrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden, Duschräumen, WC-Anlagen, erfolgt unter strikter Einhaltung von Nummer 1,
    5. die Kontaktdaten der Nutzenden werden entsprechend § 5 Absatz 5 Satz 2 Nummer 2 erhoben,
    6. in Sportanlagen erfolgt ein regelmäßiger, mindestens stündlicher, Austausch der Raumluft durch Frischluft; raumlufttechnische Anlagen sind ohne Umluft zu betreiben,
    7. in Sportanlagen erfolgt die Sportausübung ohne Zuschauerinnen und Zuschauer; dies gilt nicht für sorge- und umgangsberechtigte Personen.

    (2) Für den Sportbetrieb auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, insbesondere Sportplätzen, Bolzplätzen, Skateranlagen sowie ähnlichen Einrichtungen unter freiem Himmel, hat die jeweilige Betreiberin oder der jeweilige Betreiber die in Absatz 1 Nummer 1 bis 4 genannten Voraussetzungen sicherzustellen.

    (1) Für den Betrieb von Frei- und Strandbädern und sonstigen Badeanlagen unter freiem Himmel gelten die Voraussetzungen nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 5 entsprechend. Das Hygienekonzept hat insbesondere auch die Beckengrößen und die Liegeflächen der jeweiligen Einrichtung zu berücksichtigen.

    (2) Der Betrieb von Schwimmbädern, Spaß- und Freizeitbädern, Thermalbädern und sonstigen Badeanlagen in geschlossenen Räumen sowie von Trocken- und Dampfsaunen, Dampfbädern und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt. Satz 1 gilt ab dem 13. Juni 2020 nicht für Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen, wenn die jeweilige Betreiberin oder der jeweilige Betreiber die unter Absatz 1 Satz 1 genannten Voraussetzungen in Abhängigkeit von der Beckengröße und den Liegeflächen sicherstellt. Satz 2 gilt entsprechend für Trockensaunen, die mit einer Temperatur von mindestens 80 Grad Celsius ohne Aufgüsse betrieben werden.

    (3) Die jeweilige Betreiberin oder der jeweilige Betreiber der Einrichtungen nach den Absätzen 1 bis 3 hat in geeigneter Weise darauf hinzuweisen, dass bei der Nutzung der Einrichtungen, insbesondere solcher in geschlossenen Räumen, auch bei Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht.

    (4) Die Verpflichtungen nach den Absätzen 1 bis 4 können auf Dritte übertragen werden. Die Verantwortlichkeit der jeweiligen Betreiberin oder des jeweiligen Betreibers bleibt unberührt.

    (5) Die Absätze 1 bis 4 gelten nicht für den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams und der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an Bundes- oder Landesstützpunkten oder an den Olympiastützpunkten, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet. Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen.

    (6) Die Einrichtungen nach den Absätzen 1 bis 3 dürfen nicht von Personen mit Atemwegsinfektionen betreten werden.

    (7) Der Besuch und die Nutzung öffentlich zugänglicher Spielplätze und  flächen unter freiem Himmel durch Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr ist nur gestattet, wenn durch eine anwesende aufsichtsbefugte Person die Einhaltung des allgemeinen Abstandsgebots nach § 1 sowie der allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen nach § 3 Absatz 1 sichergestellt wird.

    (8) Kinderspielplätze und  flächen in geschlossenen Räumen sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Dies gilt nicht für Einrichtungen nach § 13.

    (9) Die Absätze 1 bis 10 gelten nicht für den Schulbetrieb.

    Weitere Informationen:

    § 6 der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (vom 8. Mai 2020, zuletzt geändert durch Verordnung vom 27. Mai 2020) führt aus:

    § 6
    Sportanlagen und Sportbetrieb, Bäder, Spielplätze

    (1) Für den Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, insbesondere Gymnastik , Turn- und Sporthallen, Fitnessstudios, Tanzstudios und Tanzschulen sowie ähnlichen Einrichtungen in geschlossenen Räumen, hat die jeweilige Betreiberin oder der jeweilige Betreiber auf der Grundlage eines einrichtungsbezogenen Hygienekonzepts die nachfolgenden Voraussetzungen sicherzustellen:

    1. das allgemeine Abstandsgebot nach § 1 sowie die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen nach § 3 werden eingehalten, insbesondere durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten,
    2. die Sportausübung erfolgt vorbehaltlich des § 1 Satz 3 kontaktfrei,
    3.  es erfolgen regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Geräten,
    4. die Nutzung sanitärer Einrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden, Duschräumen, WC-Anlagen, erfolgt unter strikter Einhaltung von Nummer 1,
    5. die Kontaktdaten der Nutzenden werden entsprechend § 5 Absatz 5 Satz 2 Nummer 2 erhoben,
    6. in Sportanlagen erfolgt ein regelmäßiger, mindestens stündlicher, Austausch der Raumluft durch Frischluft; raumlufttechnische Anlagen sind ohne Umluft zu betreiben,
    7. in Sportanlagen erfolgt die Sportausübung ohne Zuschauerinnen und Zuschauer; dies gilt nicht für sorge- und umgangsberechtigte Personen.

    (2) Für den Sportbetrieb auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, insbesondere Sportplätzen, Bolzplätzen, Skateranlagen sowie ähnlichen Einrichtungen unter freiem Himmel, hat die jeweilige Betreiberin oder der jeweilige Betreiber die in Absatz 1 Nummer 1 bis 4 genannten Voraussetzungen sicherzustellen.

    (1) Für den Betrieb von Frei- und Strandbädern und sonstigen Badeanlagen unter freiem Himmel gelten die Voraussetzungen nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 5 entsprechend. Das Hygienekonzept hat insbesondere auch die Beckengrößen und die Liegeflächen der jeweiligen Einrichtung zu berücksichtigen.

    (2) Der Betrieb von Schwimmbädern, Spaß- und Freizeitbädern, Thermalbädern und sonstigen Badeanlagen in geschlossenen Räumen sowie von Trocken- und Dampfsaunen, Dampfbädern und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt. Satz 1 gilt ab dem 13. Juni 2020 nicht für Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen, wenn die jeweilige Betreiberin oder der jeweilige Betreiber die unter Absatz 1 Satz 1 genannten Voraussetzungen in Abhängigkeit von der Beckengröße und den Liegeflächen sicherstellt. Satz 2 gilt entsprechend für Trockensaunen, die mit einer Temperatur von mindestens 80 Grad Celsius ohne Aufgüsse betrieben werden.

    (3) Die jeweilige Betreiberin oder der jeweilige Betreiber der Einrichtungen nach den Absätzen 1 bis 3 hat in geeigneter Weise darauf hinzuweisen, dass bei der Nutzung der Einrichtungen, insbesondere solcher in geschlossenen Räumen, auch bei Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus besteht.

    (4) Die Verpflichtungen nach den Absätzen 1 bis 4 können auf Dritte übertragen werden. Die Verantwortlichkeit der jeweiligen Betreiberin oder des jeweiligen Betreibers bleibt unberührt.

    (5) Die Absätze 1 bis 4 gelten nicht für den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und -sportler, der Bundesligateams und der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an Bundes- oder Landesstützpunkten oder an den Olympiastützpunkten, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet. Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen.

    (6) Die Einrichtungen nach den Absätzen 1 bis 3 dürfen nicht von Personen mit Atemwegsinfektionen betreten werden.

    (7) Der Besuch und die Nutzung öffentlich zugänglicher Spielplätze und  flächen unter freiem Himmel durch Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr ist nur gestattet, wenn durch eine anwesende aufsichtsbefugte Person die Einhaltung des allgemeinen Abstandsgebots nach § 1 sowie der allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen nach § 3 Absatz 1 sichergestellt wird.

    (8) Kinderspielplätze und  flächen in geschlossenen Räumen sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Dies gilt nicht für Einrichtungen nach § 13.

    (9) Die Absätze 1 bis 10 gelten nicht für den Schulbetrieb.

    Weitere Informationen:

  • Ist kontaktfreier Breiten- und Freizeitsport erlaubt?

    Kontaktfreier Sport unter freiem Himmel ist weiterhin erlaubt. Für Sportanlagen unter freiem Himmel muss kein Hygienekonzept erstellt werden (Ausnahme Badeanlagen: dort ist ein Hygienekonzept des Betreibers notwendig).

    Ein Sport ist kontaktlos, wenn zu keinem Zeitpunkt der sportlichen Betätigung ein körperlicher Kontakt zu anderen Mitsporttreibenden erfolgt. Übungen zu zweit also nur auf Abstand, ohne sich zu berühren! Keine direkten körperlichen Hilfestellungen! Die Benutzung von Spiel- und Sportgeräten ist erlaubt. Das heißt beispielsweise, dass das Fußball- oder Handballtraining in Form von Passen, Dribbeln oder Hütchen-Lauf möglich ist. Eine Wettkampfsimulation, die zu Berührungen führen kann, z. B. in Form von Zweikämpfen bleibt untersagt. In Zweikampfsportarten kann also nur Individualtraining stattfinden. Verzichtet werden muss auch auf Händeschütteln, Abklatschen, in den Arm nehmen, auf enges Jubeln und enges Trauern zu zweit oder in der Gruppe.

    Indoor-Sportanlagen dürfen seit 28. Mai 2020 wieder genutzt werden, jedoch nur mit einem Hygienekonzept des Betreibers. Seit 28. Mai 2020 darf in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Turn- und Sporthallen, Fitness- und Tanzstudios sowie ähnlichen Einrichtungen wieder kontaktlos in geschlossenen Räumen trainiert werden. Damit sind Indoor-Sportarten wie beispielsweise Tanzen, Gymnastik, Tischtennis und Kegeln – unter Berücksichtigung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln – wieder möglich.

    Ab 13. Juni 2020 dürfen Hallenschwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen wieder öffnen.
    Sportstättenbetreiber müssen in ihrem Konzept für den Indoor-Sport geeignete technische oder organisatorische Vorkehrungen vorsehen, um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Darüber hinaus müssen sie alle Nutzer der Sportanlagen auf das erhöhte Ansteckungsrisiko hinweisen.

    Kontaktfreier Sport unter freiem Himmel ist weiterhin erlaubt. Für Sportanlagen unter freiem Himmel muss kein Hygienekonzept erstellt werden (Ausnahme Badeanlagen: dort ist ein Hygienekonzept des Betreibers notwendig).

    Ein Sport ist kontaktlos, wenn zu keinem Zeitpunkt der sportlichen Betätigung ein körperlicher Kontakt zu anderen Mitsporttreibenden erfolgt. Übungen zu zweit also nur auf Abstand, ohne sich zu berühren! Keine direkten körperlichen Hilfestellungen! Die Benutzung von Spiel- und Sportgeräten ist erlaubt. Das heißt beispielsweise, dass das Fußball- oder Handballtraining in Form von Passen, Dribbeln oder Hütchen-Lauf möglich ist. Eine Wettkampfsimulation, die zu Berührungen führen kann, z. B. in Form von Zweikämpfen bleibt untersagt. In Zweikampfsportarten kann also nur Individualtraining stattfinden. Verzichtet werden muss auch auf Händeschütteln, Abklatschen, in den Arm nehmen, auf enges Jubeln und enges Trauern zu zweit oder in der Gruppe.

    Indoor-Sportanlagen dürfen seit 28. Mai 2020 wieder genutzt werden, jedoch nur mit einem Hygienekonzept des Betreibers. Seit 28. Mai 2020 darf in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Turn- und Sporthallen, Fitness- und Tanzstudios sowie ähnlichen Einrichtungen wieder kontaktlos in geschlossenen Räumen trainiert werden. Damit sind Indoor-Sportarten wie beispielsweise Tanzen, Gymnastik, Tischtennis und Kegeln – unter Berücksichtigung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln – wieder möglich.

    Ab 13. Juni 2020 dürfen Hallenschwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen wieder öffnen.
    Sportstättenbetreiber müssen in ihrem Konzept für den Indoor-Sport geeignete technische oder organisatorische Vorkehrungen vorsehen, um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Darüber hinaus müssen sie alle Nutzer der Sportanlagen auf das erhöhte Ansteckungsrisiko hinweisen.

  • Was ist beim Sporttreiben im Freien/in geschlossenen Räumen zu beachten?

    Für den Sport unter freiem Himmel gelten folgende Voraussetzungen:

    • Das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern ist stets einzuhalten.
    • Das generelle Kontaktverbot ist für den Sport weiter gefasst; es können sich also mehr Menschen treffen als nur die Personen, die aus zwei Haushalten stammen, dennoch sind die Abstände und Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten.
    • Bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, sanitäre Einrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden und Duschräume, sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten und
    • regelmäßige Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen.
    • Die Sportausübung muss kontaktfrei erfolgen.
    • Der Betreiber muss auf das erhöhte Ansteckungsrisiko – trotz Einhaltung aller Maßnahme – hinweisen.

    Für den Sport in geschlossenen Räumen gelten folgende Voraussetzungen:

    • Es muss ein Hygienekonzept des Betreibers für die konkrete Einrichtung vorliegen (z.B. des Vereins oder der Stadt, je nachdem wer der Betreiber der Anlage ist).
    • Das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern ist stets einzuhalten.
    • Das generelle Kontaktverbot ist für den Sport weiter gefasst; es können sich also mehr Menschen treffen als nur die Personen, die aus zwei Haushalten stammen, dennoch sind die Abstände und Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten.
    • Bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, sanitäre Einrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden und Duschräume, sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten und
    • regelmäßige Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen.
    • Die Sportausübung muss kontaktfrei erfolgen.
    • Ein regelmäßiger und stündlicher Austausch der Raumluft durch Frischluft muss erfolgen.
    • Die Kontaktdaten der Nutzenden müssen erhoben (Teilnehmendenliste mit Vor- und Familienname, vollständiger Anschrift und Telefonnummer) und vier Wochen aufbewahrt werden.
    • Zuschauerinnen und Zuschauer haben keinen Zutritt.
    • Der Betreiber muss auf das erhöhte Ansteckungsrisiko – trotz Einhaltung aller Maßnahme – hinweisen.

    Für den Sport unter freiem Himmel gelten folgende Voraussetzungen:

    • Das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern ist stets einzuhalten.
    • Das generelle Kontaktverbot ist für den Sport weiter gefasst; es können sich also mehr Menschen treffen als nur die Personen, die aus zwei Haushalten stammen, dennoch sind die Abstände und Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten.
    • Bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, sanitäre Einrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden und Duschräume, sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten und
    • regelmäßige Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen.
    • Die Sportausübung muss kontaktfrei erfolgen.
    • Der Betreiber muss auf das erhöhte Ansteckungsrisiko – trotz Einhaltung aller Maßnahme – hinweisen.

    Für den Sport in geschlossenen Räumen gelten folgende Voraussetzungen:

    • Es muss ein Hygienekonzept des Betreibers für die konkrete Einrichtung vorliegen (z.B. des Vereins oder der Stadt, je nachdem wer der Betreiber der Anlage ist).
    • Das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern ist stets einzuhalten.
    • Das generelle Kontaktverbot ist für den Sport weiter gefasst; es können sich also mehr Menschen treffen als nur die Personen, die aus zwei Haushalten stammen, dennoch sind die Abstände und Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten.
    • Bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, sanitäre Einrichtungen, insbesondere Sammelumkleiden und Duschräume, sind entsprechende Hygienemaßnahmen einzuhalten und
    • regelmäßige Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen.
    • Die Sportausübung muss kontaktfrei erfolgen.
    • Ein regelmäßiger und stündlicher Austausch der Raumluft durch Frischluft muss erfolgen.
    • Die Kontaktdaten der Nutzenden müssen erhoben (Teilnehmendenliste mit Vor- und Familienname, vollständiger Anschrift und Telefonnummer) und vier Wochen aufbewahrt werden.
    • Zuschauerinnen und Zuschauer haben keinen Zutritt.
    • Der Betreiber muss auf das erhöhte Ansteckungsrisiko – trotz Einhaltung aller Maßnahme – hinweisen.

  • Was bedeutet das für die einzelnen Sportarten?

    Die konkrete Ausübung/Ausgestaltung von Sportarten und die einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregeln haben der Deutsche Olympische Sportbund mit den Spitzenfachverbänden und den Landessportbünden in sportartspezifischen Übergangsregeln aufgeschrieben. Die einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregeln Regeln findet man auf der Homepage des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

    Die konkrete Ausübung/Ausgestaltung von Sportarten und die einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregeln haben der Deutsche Olympische Sportbund mit den Spitzenfachverbänden und den Landessportbünden in sportartspezifischen Übergangsregeln aufgeschrieben. Die einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregeln Regeln findet man auf der Homepage des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

  • Was gilt für Trainingsbetrieb im Verein, Wettkämpfe und mehr?

    Gibt es beim Trainingsbetrieb eine Begrenzung der Personenzahl?
    Es gibt keine zahlenmäßige Begrenzung für den kontaktfreien Breiten- und Freizeitsport. Eine zahlenmäßige Begrenzung ergibt sich lediglich aus der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen.

    Wie gestaltet sich kontaktloser Sport?
    Ein Sport ist kontaktlos, wenn zu keinem Zeitpunkt der sportlichen Betätigung ein körperlicher Kontakt zu anderen Mitsporttreibenden erfolgt. Übungen zu zweit, also nur auf Abstand, ohne sich zu berühren! Keine direkten körperlichen Hilfestellungen! Die Benutzung von Spiel- und Sportgeräten ist erlaubt. Das heißt beispielsweise, dass das Fußball- oder Handballtraining in Form von Passen, Dribbeln oder Hütchen-Lauf möglich ist. Eine Wettkampfsimulation, die zu Berührungen führen kann, z.B. in Form von Zweikämpfen bleibt untersagt. In Zweikampfsportarten kann also nur Individualtraining stattfinden. Verzichtet werden muss auch auf Händeschütteln, Abklatschen, in den Arm nehmen, auf enges Jubeln und enges Trauern zu zweit oder in der Gruppe.

    Dürfen Wettkämpfe austragen werden?
    Wenn bei einer Einzel- oder Individualsportart gewährleistet werden kann, dass bei einer Austragung eines Wettkampfes die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden, also

    • konsequenter Verzicht auf direkten körperlichen Kontakt,
    • stets der Mindestabstand

    steht einem Wettkampf nichts entgegen.

    Sind Zuschauer erlaubt?
    Zuschauer sind derzeit bei der sportlichen Betätigung nicht erlaubt. Das Zuschauerverbot gilt nicht für sorge- und umgangsberechtigte Personen. Es empfiehlt sich jedoch auch für begleitende Eltern möglichst draußen zu warten oder mit großem Abstand zum Sportgeschehen zuzuschauen. Der Betreiber kann in seinem Hygienekonzept vorsehen, dass Eltern keinen Zutritt zur Sportanlage haben.

    Sport unter freiem Himmel
    Es kommt darauf an, was der Betreiber der Sportanlage geregelt hat. Ein generelles Zuschauerverbot gibt es für den Sport unter freiem Himmel nicht.

    Was ist mit Sportmaterial und Geräteräumen?
    Geräteräume und andere Räume zur Aufbewahrung von Sportmaterial dürfen von Personen nur unter Einhaltung des Abstandes am besten einzeln betreten werden. Die Hygieneanforderungen müssen auch dort eingehalten werden, insbesondere sollte auf die regelmäßige Desinfektion von benutzten Sport – und Trainingsgeräten geachtet werden.

    Dürfen mehrere Personen gleichzeitig unterrichtet/trainiert werden?
    Ja, auf allen Sportanlagen können Trainer und Trainerinnen sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter – unter Berücksichtigung der Abstandsregelung – mehrere Sportlerinnen und Sportler gleichzeitig unterrichten und trainieren.

    Ist die Nutzung von WC- und Sanitäranlagen, Umkleiden erlaubt?
    Ja, die Nutzung sanitärer Einrichtungen und Umkleiden erfolgt unter strikter Einhaltung der Abstandsregelung und regelmäßigen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen.

    Dürfen Vorstands- und Gremiensitzungen wieder stattfinden?
    Ja, die Vorstands- und Gremiensitzungen dürfen abgehalten werden. Hierbei ist sicherzustellen, dass die Teilnehmenden, die nicht einem Hausstand angehören, sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen und während des Aufenthaltes in den Räumlichkeiten einen Abstand von 1,5 Metern einhalten.

    Gibt es beim Trainingsbetrieb eine Begrenzung der Personenzahl?
    Es gibt keine zahlenmäßige Begrenzung für den kontaktfreien Breiten- und Freizeitsport. Eine zahlenmäßige Begrenzung ergibt sich lediglich aus der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen.

    Wie gestaltet sich kontaktloser Sport?
    Ein Sport ist kontaktlos, wenn zu keinem Zeitpunkt der sportlichen Betätigung ein körperlicher Kontakt zu anderen Mitsporttreibenden erfolgt. Übungen zu zweit, also nur auf Abstand, ohne sich zu berühren! Keine direkten körperlichen Hilfestellungen! Die Benutzung von Spiel- und Sportgeräten ist erlaubt. Das heißt beispielsweise, dass das Fußball- oder Handballtraining in Form von Passen, Dribbeln oder Hütchen-Lauf möglich ist. Eine Wettkampfsimulation, die zu Berührungen führen kann, z.B. in Form von Zweikämpfen bleibt untersagt. In Zweikampfsportarten kann also nur Individualtraining stattfinden. Verzichtet werden muss auch auf Händeschütteln, Abklatschen, in den Arm nehmen, auf enges Jubeln und enges Trauern zu zweit oder in der Gruppe.

    Dürfen Wettkämpfe austragen werden?
    Wenn bei einer Einzel- oder Individualsportart gewährleistet werden kann, dass bei einer Austragung eines Wettkampfes die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden, also

    • konsequenter Verzicht auf direkten körperlichen Kontakt,
    • stets der Mindestabstand

    steht einem Wettkampf nichts entgegen.

    Sind Zuschauer erlaubt?
    Zuschauer sind derzeit bei der sportlichen Betätigung nicht erlaubt. Das Zuschauerverbot gilt nicht für sorge- und umgangsberechtigte Personen. Es empfiehlt sich jedoch auch für begleitende Eltern möglichst draußen zu warten oder mit großem Abstand zum Sportgeschehen zuzuschauen. Der Betreiber kann in seinem Hygienekonzept vorsehen, dass Eltern keinen Zutritt zur Sportanlage haben.

    Sport unter freiem Himmel
    Es kommt darauf an, was der Betreiber der Sportanlage geregelt hat. Ein generelles Zuschauerverbot gibt es für den Sport unter freiem Himmel nicht.

    Was ist mit Sportmaterial und Geräteräumen?
    Geräteräume und andere Räume zur Aufbewahrung von Sportmaterial dürfen von Personen nur unter Einhaltung des Abstandes am besten einzeln betreten werden. Die Hygieneanforderungen müssen auch dort eingehalten werden, insbesondere sollte auf die regelmäßige Desinfektion von benutzten Sport – und Trainingsgeräten geachtet werden.

    Dürfen mehrere Personen gleichzeitig unterrichtet/trainiert werden?
    Ja, auf allen Sportanlagen können Trainer und Trainerinnen sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter – unter Berücksichtigung der Abstandsregelung – mehrere Sportlerinnen und Sportler gleichzeitig unterrichten und trainieren.

    Ist die Nutzung von WC- und Sanitäranlagen, Umkleiden erlaubt?
    Ja, die Nutzung sanitärer Einrichtungen und Umkleiden erfolgt unter strikter Einhaltung der Abstandsregelung und regelmäßigen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen.

    Dürfen Vorstands- und Gremiensitzungen wieder stattfinden?
    Ja, die Vorstands- und Gremiensitzungen dürfen abgehalten werden. Hierbei ist sicherzustellen, dass die Teilnehmenden, die nicht einem Hausstand angehören, sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen und während des Aufenthaltes in den Räumlichkeiten einen Abstand von 1,5 Metern einhalten.

  • Kann ich wieder ins Fitnessstudio und in die Tanzschule gehen?

    Seit 28. Mai 2020 dürfen öffentliche und private Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios wieder öffnen. Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen:

    • Das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten;
    • der Sport darf nur kontaktfrei erfolgen (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner);
    • geeignete Desinfektionsmaßnahmen müssen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Sammelumkleiden und Sanitäreinrichtungen;
    • die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben;
    • ein mindestens stündliches Lüften wird eingehalten.

    Seit 28. Mai 2020 dürfen öffentliche und private Fitnessstudios, Tanzschulen und Tanzstudios wieder öffnen. Die Betreiber haben dazu Hygienekonzepte zu erstellen:

    • Das allgemeine Abstandsgebot muss gewährleistet sein, etwa durch Steuerung und Beschränkung des Zutritts und der Nutzung von Geräten;
    • der Sport darf nur kontaktfrei erfolgen (außer bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt/Lebenspartner);
    • geeignete Desinfektionsmaßnahmen müssen regelmäßig durchgeführt werden, insbesondere in Sammelumkleiden und Sanitäreinrichtungen;
    • die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden zum Zweck einer möglichen Infektionsnachverfolgung erhoben;
    • ein mindestens stündliches Lüften wird eingehalten.

  • Dürfen Freibäder, Strandbäder, Hallen-, Spaß- und Freizeitbäder wieder öffnen?

    Freibäder, Strandbäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können wieder öffnen, wenn ein Hygienekonzept des Betreibers vorliegt, dass die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellt. Darüber hinaus sind Kontaktdaten der Nutzerinnen und Nutzer zu erfassen.

    Ab 13. Juni 2020 dürfen Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen wieder öffnen.

    Freibäder, Strandbäder und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel können wieder öffnen, wenn ein Hygienekonzept des Betreibers vorliegt, dass die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sicherstellt. Darüber hinaus sind Kontaktdaten der Nutzerinnen und Nutzer zu erfassen.

    Ab 13. Juni 2020 dürfen Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder, Thermalbäder und sonstige Badeanlagen in geschlossenen Räumen wieder öffnen.

  • Ist für die Öffnung der Sportanlage eine Genehmigung erforderlich?

    Nein, für die Öffnung entsprechender Sportanlagen ist keine Genehmigung erforderlich. Für Fragen im Einzelfall sind die Gesundheitsämter vor Ort zuständig.

    Nein, für die Öffnung entsprechender Sportanlagen ist keine Genehmigung erforderlich. Für Fragen im Einzelfall sind die Gesundheitsämter vor Ort zuständig.

  • Kann ich eine Ausnahmegenehmigung beim Gesundheitsamt beantragen?

    In der Eindämmungsverordnung ist keine Regelung mehr für Ausnahmegenehmigungen durch die Gesundheitsämter vorgesehen.

    In der Eindämmungsverordnung ist keine Regelung mehr für Ausnahmegenehmigungen durch die Gesundheitsämter vorgesehen.

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