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09.10.2021

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COVID-19: 226 neue Fälle in Brandenburg

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden um 226 erhöht. So sind insgesamt 117.781 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 09.10.2021, 00:00 Uhr, Quelle: http://corona.rki.de). In Brandenburg sind ungefähr 111.200 Menschen von ihrer COVID-19-Erkrankung genesen. So liegt die Zahl der Infizierten und Erkrankten aktuell bei geschätzt rund 2.800 (Vorwoche: rund 2.500).

Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz und Auslastung Intensivbetten: Aktuell werden 75 Personen wegen einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 21 in intensivmedizinischer Behandlung, hiervon müssen 18 beatmet werden (Stand 08.10.2021, Quelle: IVENA). Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 1,07 (Anzahl der Patientinnen und Patienten, die mit einer COVID-19-Erkrankung stationär behandelt werden, innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner). Landesweit sind 2,1 Prozent der verfügbaren Intensivbetten in Krankenhäusern mit COVID-19-Patienten belegt.

Sieben-Tage-Inzidenz: Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 50,8 (Vorwoche: 37,8; Sieben-Tage-Inzidenzen der Landkreise und kreisfreien Städte: siehe Tabellen auf Seite 2).

Reproduktionszahl: Die Ansteckungsrate (Reproduktionszahl) mit dem Coronavirus liegt in Brandenburg bei 1,19 (Sieben-Tage-R-Wert, Stand: 07.10.2021). Sie bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt wird. Wenn der R-Wert um 1 schwankt, stagniert das Infektionsgeschehen. Steigt der R-Wert dauerhaft über 1, nehmen auch die Fallzahlen zu.

Übersichtstabelle Fallzahlen von COVID-19 in Brandenburg

Landkreis / kreisfreie Stadt

Bestätigte Fälle im 24-h-Vergleich

Zahl bestätigter Fälle

ambulant + stationär kumuliert ab 10. KW 2020

Stand: 09.10., 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner

7-Tage-Fallzahl Summe der Infektionen in letzten 7 Tagen nach Meldedatum

Sterbefälle

Wohnortprinzip

kumuliert ab 10. KW 2020

(24-h-Vergleich)

Barnim

+10

6.723

46,4

87

234 (+1)

Brandenburg a. d. H.

+1

2.629

30,5

22

91 (+0)

Cottbus/Chóśebuz

+14

6.564

61,8

61

210 (+0)

Dahme-Spreewald

+7

7.631

41,5

72

257 (+0)

Elbe-Elster

+5

7.493

35,6

36

251 (+0)

Frankfurt (Oder)

+3

2.386

52,6

30

113 (+0)

Havelland

+8

6.960

27,3

45

183 (+0)

Märkisch-Oderland

+41

7.468

42,6

84

277 (+0)

Oberhavel

+28

9.292

102,7

220

312 (+0)

Oberspreewald-Lausitz

+6

7.529

42,4

46

261 (+0)

Oder-Spree

+40

8.791

69,2

124

316 (+0)

Ostprignitz-Ruppin

+10

4.390

43,5

43

155 (+0)

Potsdam

+16

8.006

68,1

124

247 (+0)

Potsdam-Mittelmark

+8

8.522

19,3

42

213 (+0)

Prignitz

+18

3.544

109,1

83

165 (+0)

Spree-Neiße/Sprjewja-Nysa

+4

8.073

50,4

57

203 (+0)

Teltow-Fläming

+4

7.610

50,7

87

211 (+0)

Uckermark

+3

4.170

18,6

22

167 (+0)

Brandenburg gesamt

+226

117.781

50,8

1.285

3.866 (+1)

Übersicht: 7-Tage-Inzidenzen der Landkreise und kreisfreien Städte

Landkreis / kreisfreie Stadt

 

09.10.

 

08.10.

 

07.10.

 

06.10.

 

05.10.

 

04.10.

Sonntag

03.10.

 

02.10.

 

01.10.

 

30.09.

Barnim

46,4

45,9

46,4

44,3

40,0

31,0

32,6

42,2

43,8

42,2

Brandenburg a. d. H.

30,5

33,3

36,1

43,0

51,4

55,5

55,5

55,5

59,7

59,7

Cottbus

61,8

58,8

71,9

67,9

70,9

68,9

61,8

55,7

53,7

53,7

Dahme-Spreewald

41,5

42,1

39,8

28,3

30,6

34,0

34,6

29,4

27,1

28,8

Elbe-Elster

35,6

33,6

34,6

40,6

42,5

45,5

45,5

42,5

39,6

39,6

Frankfurt (Oder)

52,6

49,1

47,4

52,6

43,8

49,1

47,4

42,1

45,6

38,6

Havelland

27,3

27,9

27,9

26,7

38,3

41,3

34,0

30,4

32,2

34,0

Märkisch-Oderland

42,6

27,4

34,0

23,8

24,8

22,3

23,8

26,4

27,9

22,8

Oberhavel

102,7

89,6

81,7

56,5

31,7

14,0

17,7

22,4

26,6

34,5

Oberspreewald-Lausitz

42,4

44,3

41,5

38,7

31,4

41,5

29,5

31,4

35,1

30,4

Oder-Spree

69,2

49,6

51,9

43,0

44,6

43,0

37,4

33,5

33,5

31,2

Ostprignitz-Ruppin

43,5

36,4

39,5

34,4

26,3

30,4

30,4

24,3

25,3

29,3

Potsdam

68,1

68,6

65,3

69,7

67,0

67,5

67,5

63,7

64,2

66,4

Potsdam-Mittelmark

19,3

17,9

22,0

21,1

27,1

26,2

26,2

27,1

27,5

28,0

Prignitz

109,1

89,4

85,4

48,6

42,1

42,1

42,1

40,7

46,0

39,4

Spree-Neiße

50,4

53,1

44,2

39,8

39,8

46,9

47,8

47,8

47,8

42,5

Teltow-Fläming

50,7

58,3

62,4

63,5

64,7

63,5

64,7

66,5

63,0

39,1

Uckermark

18,6

18,6

18,6

17,8

24,5

25,4

25,4

18,6

18,6

20,3

Brandenburg gesamt

50,8

46,7

47,1

41,5

40,3

39,4

38,4

37,8

38,5

36,8

 

Hinweise zu den Fallzahlen und Meldungen

Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden nach Feststellung dem zuständigen Gesundheitsamt vorliegen.  Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Neuinfektionen sind alle mittels PCR bestätigten Infektionsfälle. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Meldesoftware (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Landkreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Dies gilt insbesondere für die Wochenenden. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Lage ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind unvermeidbar.

Meldeverfahren: Das Land Brandenburg leitet täglich die Daten der laborbestätigten COVID-19-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter, die von den Landkreisen und kreisfreien Städten über die vom RKI zur Verfügung gestellte Meldesoftware SurvNet@RKI bis spätestens 19:00 Uhr an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) gemeldet wurden. Nach einer Plausibilitätsprüfung leitet das LAVG diese Daten bis spätestens 20:00 Uhr an das RKI weiter. Seitens des RKI erfolgen ab 20:00 Uhr weitere Prüfungs- und Auswertungsroutinen anhand eines Regelwerkes. Eine Voraussetzung ist unter anderem das Vorliegen eines positiven PCR-Befundes. Die Daten werden vom RKI einmal täglich jeweils um 0:00 Uhr aktualisiert und veröffentlicht.

Die Berechnung der 7-Tage Inzidenz erfolgt auf Grundlage des tatsächlichen Erkrankungsfalles bzw. bei Nichtvorhandensein des Meldedatums des Infektionsfalles dividiert durch die Anzahl der Einwohner mal 100.000. Neuinfektionsfälle, deren tatsächliches Erkrankungsdatum länger als 7-Tage zurückliegen finden bei der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz keine Berücksichtigung. Eine Summation der Neuinfektionen als Rechengrundlage führt leider zu abweichenden Ergebnissen, da diese das tatsächliche Erkrankungsdatum nicht berücksichtigen.

Bei der Zahl der Genesenen handelt es sich um geschätzte Werte. Im Allgemeinen werden die aus dem ambulanten Bereich gemeldeten Infizierten nach 14 Tagen, gemäß RKI-Standard, als genesen betrachtet. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht. Aus diesem Grunde wird die Anzahl der Genesenen vom RKI in 100er Schritten gerundet.

Die Zahl der aktuell Erkrankten ergibt sich wie folgt: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle. Da es sich bei der Anzahl der Genesenen um einen Schätzwert handelt, wird die Zahl der aktuell Erkrankten vom RKI in 100er Schritten gerundet.

Ident-Nr
MSGIV
Datum
09.10.2021
Verantwortlich
Gabriel Hesse
Ident-Nr
MSGIV
Datum
09.10.2021
Verantwortlich
Gabriel Hesse