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Übersicht: Corona-Regeln in Brandenburg

Grundlage der aktuellen Corona-Regeln in Brandenburg ist die SARS-CoV-2-Umgangsverordnung (vom 15. Juni 2021) des Landes. Die einschränkenden Maßnahmen des Paragraphen 28b des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) des Bundes (sogenannte Bundes-Notbremse) sind Ende Juni ausgelaufen. Das bedeutet, dass zunächst wieder das Land Brandenburg für den Erlass schärferer Eindämmungsmaßnahmen zuständig ist, falls die Infektionszahlen wieder steigen sollten.

Link: SARS-CoV-2-Umgangsverordnung vom 15. Juni 2021, geändert durch Verordnung vom 9. Juli 2021

Grundlage der aktuellen Corona-Regeln in Brandenburg ist die SARS-CoV-2-Umgangsverordnung (vom 15. Juni 2021) des Landes. Die einschränkenden Maßnahmen des Paragraphen 28b des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) des Bundes (sogenannte Bundes-Notbremse) sind Ende Juni ausgelaufen. Das bedeutet, dass zunächst wieder das Land Brandenburg für den Erlass schärferer Eindämmungsmaßnahmen zuständig ist, falls die Infektionszahlen wieder steigen sollten.

Link: SARS-CoV-2-Umgangsverordnung vom 15. Juni 2021, geändert durch Verordnung vom 9. Juli 2021

Corona-Regeln

  • Allgemeine Hygieneregeln

    Jede Person ist verpflichtet,

    • die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Vorbeugung von Infektionen (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html) zu beachten, einschließlich des regelmäßigen Austauschs der Raumluft durch Frischluft in geschlossenen Räumen,
    • bei Vorliegen von typischen Symptomen oder sonstigen Anhaltspunkten für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus grundsätzlich auf physische Kontakte zu anderen Personen zu verzichten (typische Symptome sind z.B. Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust).

    Jede Person ist verpflichtet,

    • die allgemeinen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Vorbeugung von Infektionen (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html) zu beachten, einschließlich des regelmäßigen Austauschs der Raumluft durch Frischluft in geschlossenen Räumen,
    • bei Vorliegen von typischen Symptomen oder sonstigen Anhaltspunkten für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus grundsätzlich auf physische Kontakte zu anderen Personen zu verzichten (typische Symptome sind z.B. Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust).
  • Abstandsgebot

    Jede Person ist verpflichtet, außerhalb des privaten Raums grundsätzlich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten (Abstandsgebot)

    Ausnahmen: Das Abstandsgebot gilt nicht

    • für Ehe-oder Lebenspartnerinnen und -partner, für Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten, für Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge-oder ein gesetzliches oder gerichtlich angeordnetes Umgangsrecht besteht,
    • im Bereich der Kindertagesbetreuung im Sinne des Kindertagesstättengesetzes,
    • zwischen Schülerinnen und Schülern sowie zwischen diesen und den Lehrkräften oder dem sonstigen Schulpersonal
      • in den Schulen nach § 16 des Brandenburgischen Schulgesetzes und in freier Trägerschaft,
      • bei der Wahrnehmung von Schulsport,
      • bei derDurchführung von Schulfahrten,
      • bei der Wahrnehmung von außerschulischen Bildungsangeboten; die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den Lehrkräften oder dem sonstigen Schulpersonal bleibt davon jeweils unberührt,
    • zwischen Kindern und Jugendlichen sowie zwischen diesen und den betreuenden Fachkräften bei der Wahrnehmung von Angeboten der Kinder-und Jugendhilfe,
    • zwischen Studierenden bei der Wahrnehmung von Lehrveranstaltungen in der Sportpraxis an Hochschulen,
    • im Trainings-und Wettkampfbetrieb von Berufssportlerinnen und -sportlern, Bundesligateams sowie Leistungs-sportlerinnen und -sportlern der Bundes-und Landeskader, der im Rahmen eines Nutzungs-und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet,
    • wenn für die Wahrnehmung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten die Unterschreitung des Mindestabstands zwingend erforderlich ist,
    • in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen von Verkehrsflughäfen, sofern die Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen Betriebs anderweitig nicht gewährleistet werden kann,
    • im Bereich der Leistungserbringung in teilstationären Pflegeeinrichtungen, Tagesstätten und Förder-und Beschäftigungsbereichen nach § 219 Absatz 3 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch sowie in Berufsbildungsbereichen nach § 57 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch in Werkstätten für behinderte Menschen, wenn
      • in der jeweiligen Einrichtung mindestens 75 Prozent der betreuten Personen geimpfte Personen nach § 2 Nummer 2 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung oder genesene Personen nach § 2 Nummer 4 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sind und
      • die jeweilige Einrichtung ihren Beschäftigten die Möglichkeit gegeben hat, sich gegen das SARS-CoV-2-Virus impfen zu lassen.

    Jede Person ist verpflichtet, außerhalb des privaten Raums grundsätzlich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten (Abstandsgebot)

    Ausnahmen: Das Abstandsgebot gilt nicht

    • für Ehe-oder Lebenspartnerinnen und -partner, für Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten, für Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge-oder ein gesetzliches oder gerichtlich angeordnetes Umgangsrecht besteht,
    • im Bereich der Kindertagesbetreuung im Sinne des Kindertagesstättengesetzes,
    • zwischen Schülerinnen und Schülern sowie zwischen diesen und den Lehrkräften oder dem sonstigen Schulpersonal
      • in den Schulen nach § 16 des Brandenburgischen Schulgesetzes und in freier Trägerschaft,
      • bei der Wahrnehmung von Schulsport,
      • bei derDurchführung von Schulfahrten,
      • bei der Wahrnehmung von außerschulischen Bildungsangeboten; die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstandes zwischen den Lehrkräften oder dem sonstigen Schulpersonal bleibt davon jeweils unberührt,
    • zwischen Kindern und Jugendlichen sowie zwischen diesen und den betreuenden Fachkräften bei der Wahrnehmung von Angeboten der Kinder-und Jugendhilfe,
    • zwischen Studierenden bei der Wahrnehmung von Lehrveranstaltungen in der Sportpraxis an Hochschulen,
    • im Trainings-und Wettkampfbetrieb von Berufssportlerinnen und -sportlern, Bundesligateams sowie Leistungs-sportlerinnen und -sportlern der Bundes-und Landeskader, der im Rahmen eines Nutzungs-und Hygienekonzepts des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet,
    • wenn für die Wahrnehmung beruflicher, dienstlicher oder der Erfüllung öffentlich-rechtlicher Aufgaben dienender ehrenamtlicher Tätigkeiten die Unterschreitung des Mindestabstands zwingend erforderlich ist,
    • in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen von Verkehrsflughäfen, sofern die Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen Betriebs anderweitig nicht gewährleistet werden kann,
    • im Bereich der Leistungserbringung in teilstationären Pflegeeinrichtungen, Tagesstätten und Förder-und Beschäftigungsbereichen nach § 219 Absatz 3 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch sowie in Berufsbildungsbereichen nach § 57 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch in Werkstätten für behinderte Menschen, wenn
      • in der jeweiligen Einrichtung mindestens 75 Prozent der betreuten Personen geimpfte Personen nach § 2 Nummer 2 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung oder genesene Personen nach § 2 Nummer 4 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sind und
      • die jeweilige Einrichtung ihren Beschäftigten die Möglichkeit gegeben hat, sich gegen das SARS-CoV-2-Virus impfen zu lassen.
  • Testnachweis

    Die Bedingungen für einen Testnachweis sind in der Brandenburger Eindämmungsverordnung an die bundesrechtlichen Maßstäbe (§ 2 Nr. 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung) angepasst.

    Immer, wenn ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verlangt wird, gilt in Brandenburg nun folgendes:

    • Der Test darf maximal 24 Stunden zurückliegen.
    • Der Testnachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorgelegt werden.
    • Die zugrunde liegende Testung muss durch eine sogenannte In-vitro-Diagnostika erfolgt sein, zum Beispiel ein PoC-Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal (etwa ein kostenfreier Bürgertest in einer Teststelle) oder vor Ort unter Aufsicht ein Antigen-Selbsttest (sog. Laientest).

    Die Bedingungen für einen Testnachweis sind in der Brandenburger Eindämmungsverordnung an die bundesrechtlichen Maßstäbe (§ 2 Nr. 7 COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung) angepasst.

    Immer, wenn ein Nachweis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verlangt wird, gilt in Brandenburg nun folgendes:

    • Der Test darf maximal 24 Stunden zurückliegen.
    • Der Testnachweis muss in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form vorgelegt werden.
    • Die zugrunde liegende Testung muss durch eine sogenannte In-vitro-Diagnostika erfolgt sein, zum Beispiel ein PoC-Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal (etwa ein kostenfreier Bürgertest in einer Teststelle) oder vor Ort unter Aufsicht ein Antigen-Selbsttest (sog. Laientest).
  • Kontaktbeschränkungen

    Keine Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum

    Es gibt im Land Brandenburg keine Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum.

    Es können können sich also beliebig viele Personen im öffentlichen Raum treffen, zum Beispiel beim Spazierengehen, Wandern oder Picknick im Park. Wichtig: Das allgemeine Abstandsgebot muss dabei eingehalten werden.

    Private Feiern und Zusammenkünfte aus besonderem Anlass

    Private Feiern im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis aus besonderem Anlass sind im privaten Wohnraum und im zugehörigen Garten oder in öffentlichen oder angemieteten Räumen

    • unter freiem Himmel mit bis zu 100 und
    • in geschlossenen Räumen mit bis zu 50

    zeitgleich anwesenden Gästen zulässig. Dabei müssen aber die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden. Bei Zusammenkünften außerhalb des privaten Raums ist auch das Abstandsgebot zu beachten.

    Besondere Anlässe sind zum Beispiel: Verlobung, Hochzeit, Jubiläum, Geburtstag, Einweihung, Prüfung und Abschlussfeier.

     

    Private Feiern und sonstige Zusammenkünfte ohne besonderen Anlass

    Alle weiteren privaten Feiern und sonstige Zusammenkünfte sind in geschlossenen Räumen nur mit:

    • den Angehörigen des eigenen Haushalts,
    • den Angehörige des eigenen und Angehörigen eines weiteren Haushalts oder
    • insgesamt bis zu zehn Personen

    zulässig. Die Begrenzung der Personenzahl und der Anzahl der Haushalte gilt hierbei nicht für

    • Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr,
    • die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
    • für die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen.

     

    Geimpfte und Genesene

    Mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes, die bereits am 9. Mai 2021 in Kraft getreten ist, gelten Kontaktbeschränkungen nicht mehr für Geimpfte und Genesene.

    Das bedeutet:

    • Bei einer privaten Zusammenkunft, an der ausschließlich geimpfte Personen oder genesene Personen teilnehmen, gelten keine Kontaktbeschränkungen.
    • Bei einer privaten Zusammenkunft, an der auch andere als geimpfte oder genesene Personen teilnehmen, werden vollständig geimpfte und genesene Personen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mitgezählt. Das gilt für private Zusammenkünfte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum. Im öffentlichen Raum müssen aber alle Personen die Abstandsregel einhalten.

    Keine Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum

    Es gibt im Land Brandenburg keine Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum.

    Es können können sich also beliebig viele Personen im öffentlichen Raum treffen, zum Beispiel beim Spazierengehen, Wandern oder Picknick im Park. Wichtig: Das allgemeine Abstandsgebot muss dabei eingehalten werden.

    Private Feiern und Zusammenkünfte aus besonderem Anlass

    Private Feiern im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis aus besonderem Anlass sind im privaten Wohnraum und im zugehörigen Garten oder in öffentlichen oder angemieteten Räumen

    • unter freiem Himmel mit bis zu 100 und
    • in geschlossenen Räumen mit bis zu 50

    zeitgleich anwesenden Gästen zulässig. Dabei müssen aber die allgemeinen Hygieneregeln beachtet werden. Bei Zusammenkünften außerhalb des privaten Raums ist auch das Abstandsgebot zu beachten.

    Besondere Anlässe sind zum Beispiel: Verlobung, Hochzeit, Jubiläum, Geburtstag, Einweihung, Prüfung und Abschlussfeier.

     

    Private Feiern und sonstige Zusammenkünfte ohne besonderen Anlass

    Alle weiteren privaten Feiern und sonstige Zusammenkünfte sind in geschlossenen Räumen nur mit:

    • den Angehörigen des eigenen Haushalts,
    • den Angehörige des eigenen und Angehörigen eines weiteren Haushalts oder
    • insgesamt bis zu zehn Personen

    zulässig. Die Begrenzung der Personenzahl und der Anzahl der Haushalte gilt hierbei nicht für

    • Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr,
    • die Wahrnehmung des Sorge- oder eines gesetzlichen oder gerichtlich angeordneten Umgangsrechts,
    • für die Begleitung unterstützungsbedürftiger Personen.

     

    Geimpfte und Genesene

    Mit der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes, die bereits am 9. Mai 2021 in Kraft getreten ist, gelten Kontaktbeschränkungen nicht mehr für Geimpfte und Genesene.

    Das bedeutet:

    • Bei einer privaten Zusammenkunft, an der ausschließlich geimpfte Personen oder genesene Personen teilnehmen, gelten keine Kontaktbeschränkungen.
    • Bei einer privaten Zusammenkunft, an der auch andere als geimpfte oder genesene Personen teilnehmen, werden vollständig geimpfte und genesene Personen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mitgezählt. Das gilt für private Zusammenkünfte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum. Im öffentlichen Raum müssen aber alle Personen die Abstandsregel einhalten.
  • Körpernahe Dienstleistungen

    Alle körpernahen Dienstleistungen - zum Beispiel Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios - sind unter Auflagen erlaubt.

    Betreiberinnen und Betreiber von Einrichtungen, die körpernahe Dienstleistungen erbringen, haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

    • Die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen
    • Das Erfassen von Personendaten der Kundinnen und Kunden in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung
    • Die Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Dienstleistungserbringung
    • In geschlossenen Räumen:
      • Das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen
      • Den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft

    Wenn die besondere Eigenart der Dienstleistung das Tragen einer medizinischen Maske nicht zulässt (z. B. Gesichtskosmetik oder Bartrasur), müssen Kundinnen und Kunden in den letzten 24 Stunden negativ auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet sein (dies gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren; Genesene müssen einen Genesenennachweis und Geimpfte einen Impfnachweis vorlegen). Es kann vor Ort unter Aufsicht auch ein Selbsttest durchgeführt werden.

    Ausnahme: Die Testpflicht gilt nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen.

    Alle körpernahen Dienstleistungen - zum Beispiel Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios - sind unter Auflagen erlaubt.

    Betreiberinnen und Betreiber von Einrichtungen, die körpernahe Dienstleistungen erbringen, haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

    • Die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen
    • Das Erfassen von Personendaten der Kundinnen und Kunden in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung
    • Die Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Dienstleistungserbringung
    • In geschlossenen Räumen:
      • Das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen
      • Den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft

    Wenn die besondere Eigenart der Dienstleistung das Tragen einer medizinischen Maske nicht zulässt (z. B. Gesichtskosmetik oder Bartrasur), müssen Kundinnen und Kunden in den letzten 24 Stunden negativ auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus getestet sein (dies gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren; Genesene müssen einen Genesenennachweis und Geimpfte einen Impfnachweis vorlegen). Es kann vor Ort unter Aufsicht auch ein Selbsttest durchgeführt werden.

    Ausnahme: Die Testpflicht gilt nicht im Gesundheitsbereich bei der Erbringung medizinischer, therapeutischer oder pflegerischer Leistungen.

  • Einzelhandel

    Für alle Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels gilt: Betreiberinnen und Betreiber haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen in den Verkaufsstellen Folgendes sicherzustellen:

    • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
    • die Einhaltung des Abstandsgebots,
    • in geschlossenen Räumen
      1. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen,
      2. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

    Betreiberinnen und Betreiber von Kaufhäusern, Outlet-Centern, Einkaufszentren und vergleichbaren Einrichtungen haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen die Abstands- und Hygieneregeln außerhalb der einzelnen Verkaufsstellen auch in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen der Einrichtungen sicherzustellen.

     

    Das bedeutet: In Brandenburg müssen Kundinnen und Kunden in keinem Geschäft mehr ihre Personendaten in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung angeben. Auch eine Terminbuchung ist nicht mehr erforderlich.

    Für alle Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels gilt: Betreiberinnen und Betreiber haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen in den Verkaufsstellen Folgendes sicherzustellen:

    • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
    • die Einhaltung des Abstandsgebots,
    • in geschlossenen Räumen
      1. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen,
      2. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

    Betreiberinnen und Betreiber von Kaufhäusern, Outlet-Centern, Einkaufszentren und vergleichbaren Einrichtungen haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen die Abstands- und Hygieneregeln außerhalb der einzelnen Verkaufsstellen auch in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen der Einrichtungen sicherzustellen.

     

    Das bedeutet: In Brandenburg müssen Kundinnen und Kunden in keinem Geschäft mehr ihre Personendaten in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung angeben. Auch eine Terminbuchung ist nicht mehr erforderlich.

  • Gastronomie

    Neu: Für Gäste von Gaststätten entfällt die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises, wenn sie in den Außenbereichen der Gaststätten bewirtet werden. Und in allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 20 ist auch in der Innengastronomie kein vorheriger Test nötig. Außerdem dürfen Gäste nun ohne die Beachtung von Haushalts- oder Personengrenzen an Tischen platziert werden.

    Betreiberinnen und Betreiber von Gaststätten haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

    • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
    • die Zutrittsgewährung nur für Gäste, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen; die Vorlagepflicht gilt nicht für Gäste, die in den Außenbereichen der Gaststätte bewirtet werden oder die Sanitäreinrichtungen der Gaststätte aufsuchen (Wichtig: Die genannte Testpflicht besteht nur in Städten und Landkreisen mit einer stabilen Inzidenz über 20. Liegt die Inzidenz stabil darunter, ist auch in der Innengastronomie kein Test nötig)
    • die Erfassung der Personendaten aller Gäste in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
    • die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen den Gästen unterschiedlicher Tische sowie in Wartesituationen,
    • in geschlossenen Räumen
      1. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen, soweit sie sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten,
      2. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

    Diese Maßnahmen gelten nicht für

    • Gaststätten, die zubereitete Speisen oder Getränke ausschließlich zur Mitnahme im Rahmen des Außerhausverkaufs abgeben und keine Abstell- oder Sitzgelegenheiten bereitstellen,
    • Gaststätten im Reisegewerbe im Sinne des Brandenburgischen Gaststättengesetzes,
    • Verpflegungseinrichtungen (Mensen und Cafeterien) an Hochschulstandorten sowie an betrieblichen, beruflichen oder vergleichbaren Fortbildungseinrichtungen,
    • Kantinen für Betriebsangehörige sowie für Angehörige von Polizei und Zoll,
    • Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen,
    • die Verpflegung im Zusammenhang mit Übernachtungsangeboten.

    Neu: Für Gäste von Gaststätten entfällt die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises, wenn sie in den Außenbereichen der Gaststätten bewirtet werden. Und in allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 20 ist auch in der Innengastronomie kein vorheriger Test nötig. Außerdem dürfen Gäste nun ohne die Beachtung von Haushalts- oder Personengrenzen an Tischen platziert werden.

    Betreiberinnen und Betreiber von Gaststätten haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

    • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
    • die Zutrittsgewährung nur für Gäste, die einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen; die Vorlagepflicht gilt nicht für Gäste, die in den Außenbereichen der Gaststätte bewirtet werden oder die Sanitäreinrichtungen der Gaststätte aufsuchen (Wichtig: Die genannte Testpflicht besteht nur in Städten und Landkreisen mit einer stabilen Inzidenz über 20. Liegt die Inzidenz stabil darunter, ist auch in der Innengastronomie kein Test nötig)
    • die Erfassung der Personendaten aller Gäste in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung,
    • die Einhaltung des Abstandsgebots zwischen den Gästen unterschiedlicher Tische sowie in Wartesituationen,
    • in geschlossenen Räumen
      1. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen, soweit sie sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten,
      2. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

    Diese Maßnahmen gelten nicht für

    • Gaststätten, die zubereitete Speisen oder Getränke ausschließlich zur Mitnahme im Rahmen des Außerhausverkaufs abgeben und keine Abstell- oder Sitzgelegenheiten bereitstellen,
    • Gaststätten im Reisegewerbe im Sinne des Brandenburgischen Gaststättengesetzes,
    • Verpflegungseinrichtungen (Mensen und Cafeterien) an Hochschulstandorten sowie an betrieblichen, beruflichen oder vergleichbaren Fortbildungseinrichtungen,
    • Kantinen für Betriebsangehörige sowie für Angehörige von Polizei und Zoll,
    • Rastanlagen und Autohöfe an Bundesautobahnen,
    • die Verpflegung im Zusammenhang mit Übernachtungsangeboten.
  • Beherbergung

    Touristische Übernachtungen sind in allen Beherbergungsstätten erlaubt. Zum Beispiel:

    • in Hotels und Pensionen,
    • in Ferienwohnungen und Ferienhäusern,
    • auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen sowie
    • auf Charterbooten mit Übernachtungsmöglichkeit.

    Betreiberinnen und Betreiber von Beherbergungsstätten haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

    • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
    • die Beherbergung nur von Gästen, die vor Beginn der Beherbergung einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen,
    • in gemeinschaftlich genutzten Räumen
      1. die Einhaltung des Abstandsgebots,
      2. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen,
      3. einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft

    Die Testpflicht entfällt in allen kreisfreien Städten und Landkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 20 liegt.

    Touristische Übernachtungen sind in allen Beherbergungsstätten erlaubt. Zum Beispiel:

    • in Hotels und Pensionen,
    • in Ferienwohnungen und Ferienhäusern,
    • auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen sowie
    • auf Charterbooten mit Übernachtungsmöglichkeit.

    Betreiberinnen und Betreiber von Beherbergungsstätten haben auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts durch geeignete organisatorische Maßnahmen Folgendes sicherzustellen:

    • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
    • die Beherbergung nur von Gästen, die vor Beginn der Beherbergung einen auf sie ausgestellten Testnachweis vorlegen,
    • in gemeinschaftlich genutzten Räumen
      1. die Einhaltung des Abstandsgebots,
      2. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen,
      3. einen regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft

    Die Testpflicht entfällt in allen kreisfreien Städten und Landkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 20 liegt.

  • Bild: Grafik: Corona-Regeln im Land Brandenburg (Stand: 16.06.2021): AHA+L-Regeln
  • Bild: Grafik: Corona-Regeln im Land Brandenburg (Stand: 16.06.2021): Maskenpflicht
  • Bild: Grafik: Corona-Regeln im Land Brandenburg (Stand: 16.06.2021): Testpflicht
  • Bild: Grafik: Corona-Regeln im Land Brandenburg (Stand: 16.06.2021): Kontaktbeschränkungen öffentlicher Raum
  • Bild: Grafik: Corona-Regeln im Land Brandenburg (Stand: 16.06.2021): Kontaktbeschränkungen private Treffen
  • Bild: Grafik: Corona-Regeln im Land Brandenburg (Stand: 16.06.2021): Kontaktbeschränkungen private Feiern aus besonderem Anlass
  • Bild: Grafik: Corona-Regeln im Land Brandenburg (Stand: 16.06.2021): Veranstaltungen
  • Bild: Grafik: Corona-Regeln im Land Brandenburg (Stand: 16.06.2021): Einzelhandel
  • Bild: Grafik: Corona-Regeln im Land Brandenburg (Stand: 16.06.2021): Gaststätten

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Corona-Regeln im Land Brandenburg

  • Corona-Regeln: Was ist ab dem 16. Juni 2021 neu?

    Angesichts deutlich sinkender Infektionszahlen hat das Kabinett am 15. Juni 2021 die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Damit ist bis auf wenige konkrete Einschränkungen vieles wieder erlaubt. Die Umgangsverordnung ist seit dem 16. Juni 2021 in Kraft und löst damit die bisherige Eindämmungsverordnung ab.

    Die wichtigsten Punkte der neuen Umgangsverordnung sind:

    • Allgemeine Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten werden
    • Mindestabstand von 1,5 Metern außerhalb des privaten Raums gilt weiter
    • Keine Kontaktbeschränkungen mehr im öffentlichen Raum
    • Keine Testpflicht in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 20 (zum Beispiel: Innengastronomie, touristische Übernachtungen und Kultur-Veranstaltungen); Ausnahme: Testpflicht gilt unabhängig von der Inzidenz immer in Schulen, für Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, Kontaktsport drinnen, Diskotheken und Clubs, sexuelle Dienstleistungen
    • Keine Maskenpflicht mehr im Freien (zum Beispiel: Open-Air-Veranstaltungen, Versammlungen, Wochenmärkte, Außengastronomie)
    • Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen öffentlichen Räumen (zum Beispiel: Geschäfte, Veranstaltungen, Kirche, Öffentlicher Personennahverkehr, Reisebusse, Umkleideräume); bei Veranstaltungen, Theater, Konzerthäuser, Kinos und Spielhallen sowie in Hochschulen keine Maskenpflicht, wenn zwischen festen Sitzplätzen ein Mindestabstand von 1 Meter eingehalten wird
    • Keine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler in Grundschulen
    • Maskenpflicht in Schulgebäuden gilt weiterhin für alle Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal, für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 (außer beim Sport und bei über vierstündigen Klausuren) sowie für alle Besucherinnen und Besucher
    • Veranstaltungen können grundsätzlich mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden (Abstandsgebot, Erfassen von Personendaten, in geschlossenen Räumen: Maskenpflicht und bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter zusätzlich Test-, Impf- oder Genesenennachweis)
    • Kontaktbeschränkungen private Feiern aus besonderen Anlass neu: Bis zu 100 Gästen draußen und bis zu 50 Gästen drinnen (besondere Anlässe sind zum Beispiel: Verlobungs- und Hochzeitsfeiern, Jubiläen, Geburtstagsfeiern, Einweihungs-, Prüfungs- und Abschlussfeiern)
    • Kontaktbeschränkungen für alle anderen privaten Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis gibt es neu nur noch in geschlossenen Räumen: Bis zu zwei Haushalte oder insgesamt bis zu zehn Personen (insbesondere zählen Kinder bis 14 Jahren, Geimpfte und Genesene nicht mit)
    • Pflegeheime und Krankenhäuser: Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner können beliebig viele Besucherinnen und Besucher empfangen (keine Personengrenze mehr, aber weiterhin grundsätzlich FFP2-Maske, Test-, Impf- oder Genesenennachweis)
    • Gaststätten: Keine Testpflicht für Gäste, die in den Außenbereichen bewirtet werden
    • Beherbergung: Touristische Übernachtungen sind ohne Beschränkungen möglich. Für alle Beherbergungsstätten gilt: Gäste müssen vor Beginn der Beherbergung einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen
    • Versammlungen (Demonstrationen): Keine besonderen Einschränkungen oder Personengrenze mehr (allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln müssen immer eingehalten werden)
    • Gemeindegesang bei religiösen Veranstaltungen ist wieder erlaubt (Abstandsgebot, in geschlossenen Räumen: Abstand von mindestens zwei Metern)
    • Sexuelle Dienstleistungen und Prostitutionsveranstaltungen sind wieder erlaubt (Erfassen von Personendaten, grundsätzliche Testpflicht, Maskenpflicht: solange sexuelle Dienstleistung nicht erbracht wird)
    • Diskotheken und Clubs können wieder öffnen (Erfassen von Personendaten, Tanzlustbarkeiten in geschlossenen Räumen: grundsätzlich Testpflicht unabhängig regionaler Inzidenz, nicht mehr als ein Gast pro zehn Quadratmeter begehbarer Fläche, Lüften)
    • Personendaten zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung müssen im Einzelhandel nicht mehr erfasst werden

    Angesichts deutlich sinkender Infektionszahlen hat das Kabinett am 15. Juni 2021 die neue „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ beschlossen. Damit ist bis auf wenige konkrete Einschränkungen vieles wieder erlaubt. Die Umgangsverordnung ist seit dem 16. Juni 2021 in Kraft und löst damit die bisherige Eindämmungsverordnung ab.

    Die wichtigsten Punkte der neuen Umgangsverordnung sind:

    • Allgemeine Hygieneregeln müssen weiterhin eingehalten werden
    • Mindestabstand von 1,5 Metern außerhalb des privaten Raums gilt weiter
    • Keine Kontaktbeschränkungen mehr im öffentlichen Raum
    • Keine Testpflicht in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 20 (zum Beispiel: Innengastronomie, touristische Übernachtungen und Kultur-Veranstaltungen); Ausnahme: Testpflicht gilt unabhängig von der Inzidenz immer in Schulen, für Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, Kontaktsport drinnen, Diskotheken und Clubs, sexuelle Dienstleistungen
    • Keine Maskenpflicht mehr im Freien (zum Beispiel: Open-Air-Veranstaltungen, Versammlungen, Wochenmärkte, Außengastronomie)
    • Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen öffentlichen Räumen (zum Beispiel: Geschäfte, Veranstaltungen, Kirche, Öffentlicher Personennahverkehr, Reisebusse, Umkleideräume); bei Veranstaltungen, Theater, Konzerthäuser, Kinos und Spielhallen sowie in Hochschulen keine Maskenpflicht, wenn zwischen festen Sitzplätzen ein Mindestabstand von 1 Meter eingehalten wird
    • Keine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler in Grundschulen
    • Maskenpflicht in Schulgebäuden gilt weiterhin für alle Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal, für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 (außer beim Sport und bei über vierstündigen Klausuren) sowie für alle Besucherinnen und Besucher
    • Veranstaltungen können grundsätzlich mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden (Abstandsgebot, Erfassen von Personendaten, in geschlossenen Räumen: Maskenpflicht und bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter zusätzlich Test-, Impf- oder Genesenennachweis)
    • Kontaktbeschränkungen private Feiern aus besonderen Anlass neu: Bis zu 100 Gästen draußen und bis zu 50 Gästen drinnen (besondere Anlässe sind zum Beispiel: Verlobungs- und Hochzeitsfeiern, Jubiläen, Geburtstagsfeiern, Einweihungs-, Prüfungs- und Abschlussfeiern)
    • Kontaktbeschränkungen für alle anderen privaten Feiern und Zusammenkünfte im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis gibt es neu nur noch in geschlossenen Räumen: Bis zu zwei Haushalte oder insgesamt bis zu zehn Personen (insbesondere zählen Kinder bis 14 Jahren, Geimpfte und Genesene nicht mit)
    • Pflegeheime und Krankenhäuser: Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner können beliebig viele Besucherinnen und Besucher empfangen (keine Personengrenze mehr, aber weiterhin grundsätzlich FFP2-Maske, Test-, Impf- oder Genesenennachweis)
    • Gaststätten: Keine Testpflicht für Gäste, die in den Außenbereichen bewirtet werden
    • Beherbergung: Touristische Übernachtungen sind ohne Beschränkungen möglich. Für alle Beherbergungsstätten gilt: Gäste müssen vor Beginn der Beherbergung einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen
    • Versammlungen (Demonstrationen): Keine besonderen Einschränkungen oder Personengrenze mehr (allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln müssen immer eingehalten werden)
    • Gemeindegesang bei religiösen Veranstaltungen ist wieder erlaubt (Abstandsgebot, in geschlossenen Räumen: Abstand von mindestens zwei Metern)
    • Sexuelle Dienstleistungen und Prostitutionsveranstaltungen sind wieder erlaubt (Erfassen von Personendaten, grundsätzliche Testpflicht, Maskenpflicht: solange sexuelle Dienstleistung nicht erbracht wird)
    • Diskotheken und Clubs können wieder öffnen (Erfassen von Personendaten, Tanzlustbarkeiten in geschlossenen Räumen: grundsätzlich Testpflicht unabhängig regionaler Inzidenz, nicht mehr als ein Gast pro zehn Quadratmeter begehbarer Fläche, Lüften)
    • Personendaten zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung müssen im Einzelhandel nicht mehr erfasst werden
  • Welche Kontaktbeschränkungen gelten aktuell in Brandenburg?

    Keine. Nach der neuen Umgangsverordnung dürfen sich beliebig viele Personen im öffentlichen Raum treffen, zum Beispiel zum Spazierengehen, Wandern oder Picknicken im Park. Auch für Fahrradtouren gibt es keine Personengrenze.

    Aber: Die Abstandsregel von 1,50 Metern zu anderen Personen muss im öffentlichen Raum weiterhin eingehalten werden – auch von Geimpften und Genesenen. Auch die allgemeinen Hygieneregeln haben Bestand.

    Keine. Nach der neuen Umgangsverordnung dürfen sich beliebig viele Personen im öffentlichen Raum treffen, zum Beispiel zum Spazierengehen, Wandern oder Picknicken im Park. Auch für Fahrradtouren gibt es keine Personengrenze.

    Aber: Die Abstandsregel von 1,50 Metern zu anderen Personen muss im öffentlichen Raum weiterhin eingehalten werden – auch von Geimpften und Genesenen. Auch die allgemeinen Hygieneregeln haben Bestand.

  • Was ist im privaten Bereich erlaubt?

    Auch im privaten Bereich gibt es Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen. Private Feiern aus besonderem Anlass (z.B. Hochzeitsfeiern, Verlobungsfeiern, Polterabende, Jubiläen, Geburtstags-, Einweihungs-, Prüfungs- oder Abschlussfeiern) sind

    • unter freiem Himmel mit bis zu 100
    • in geschlossenen Räumen mit bis zu 50

    Personen erlaubt. Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

    Private Treffen und Feiern ohne besonderen Anlass sind hingegen nur mit

    • den Angehörigen des eigenen Haushalts
    • Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts oder
    • insgesamt maximal zehn Personen

    zulässig. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

    Auch im privaten Bereich gibt es Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen. Private Feiern aus besonderem Anlass (z.B. Hochzeitsfeiern, Verlobungsfeiern, Polterabende, Jubiläen, Geburtstags-, Einweihungs-, Prüfungs- oder Abschlussfeiern) sind

    • unter freiem Himmel mit bis zu 100
    • in geschlossenen Räumen mit bis zu 50

    Personen erlaubt. Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

    Private Treffen und Feiern ohne besonderen Anlass sind hingegen nur mit

    • den Angehörigen des eigenen Haushalts
    • Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts oder
    • insgesamt maximal zehn Personen

    zulässig. Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.

  • Zählen bei privaten Feiern auch Musiker oder Personal zu den Gästen?

    Das kommt darauf an, wo die Feier stattfindet. Handelt es sich um eine Fete aus besonderem Anlass, zum Beispiel eine Hochzeits- oder eine Geburtstagsfeier (§ 9 Abs. 1 Satz 1 SARS-CoV-2-UmgV) sind für die Berechnung der Personengrenzen nur die zeitgleich anwesenden Gäste maßgeblich; Geimpfte und Genesene bleiben unberücksichtigt.

     Findet die Feier ohne besonderen Anlass in geschlossenen Räumen statt (§ 9 Abs. 2 Satz 1), sind strengere Kontaktbeschränkungen zu beachten. Neben den Gästen sind auch die Gastgeber sowie alle weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Berechnung der Personenzahl und der Anzahl der Haushalte zu berücksichtigen. Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, Personen die ein Sorge- bzw. Umgangsrecht wahrnehmen oder die unterstützungsbedürftige Menschen begleiten sowie vollständig Geimpfte und Genesene.

    Handelt es sich um eine private Feier oder ein privates Treffen ohne besonderen Anlass unter freiem Himmel, gibt es aktuell überhaupt keine Personen- oder Haushaltsgrenzen. Wenn das Treffen im öffentlichen Raum stattfindet, ist allerdings das Abstandsgebot zu beachten.

    Das kommt darauf an, wo die Feier stattfindet. Handelt es sich um eine Fete aus besonderem Anlass, zum Beispiel eine Hochzeits- oder eine Geburtstagsfeier (§ 9 Abs. 1 Satz 1 SARS-CoV-2-UmgV) sind für die Berechnung der Personengrenzen nur die zeitgleich anwesenden Gäste maßgeblich; Geimpfte und Genesene bleiben unberücksichtigt.

     Findet die Feier ohne besonderen Anlass in geschlossenen Räumen statt (§ 9 Abs. 2 Satz 1), sind strengere Kontaktbeschränkungen zu beachten. Neben den Gästen sind auch die Gastgeber sowie alle weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Berechnung der Personenzahl und der Anzahl der Haushalte zu berücksichtigen. Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, Personen die ein Sorge- bzw. Umgangsrecht wahrnehmen oder die unterstützungsbedürftige Menschen begleiten sowie vollständig Geimpfte und Genesene.

    Handelt es sich um eine private Feier oder ein privates Treffen ohne besonderen Anlass unter freiem Himmel, gibt es aktuell überhaupt keine Personen- oder Haushaltsgrenzen. Wenn das Treffen im öffentlichen Raum stattfindet, ist allerdings das Abstandsgebot zu beachten.

  • Darf eine private Familienfeier auch in einer Gaststätte stattfinden?

    Ja, aber mit schärferen Auflagen als bei einer privaten Feier in den eigenen Räumlichkeiten. In Gaststätten gelten auch für private Feiern die Regeln des § 12 der SARS-CoV-2-Umgangsverordnung. Das bedeutet, dass

    • von allen Gästen die Personendaten zur Kontaktnachverfolgung erfasst werden müssen
    • bei Feiern in Innenräumen alle Personen ab 6 Jahren einen negativen Test bzw. Impf- oder Genesenennachweis vorlegen müssen (entfällt in Städten und Kreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 20)
    • in Innenräumen alle Personen ab 6 Jahren eine medizinische Maske tragen müssen, wenn sie sich nicht an ihrem festen Platz aufhalten
    • in Innenräumen regelmäßig gründlich gelüftet werden muss

    Möglich sind private Feiern auch in Gaststätten mit maximal 50 Personen in Innenräumen sowie bis zu 100 Personen unter freiem Himmel, wobei Geimpfte, Genesene, Kinder unter 14 Jahren sowie Personen, die ein Sorge- oder Umgangsrecht wahrnehmen sowie Personen, die unterstützungsbedürftige Menschen begleiten, nicht mitzählen.

    Ja, aber mit schärferen Auflagen als bei einer privaten Feier in den eigenen Räumlichkeiten. In Gaststätten gelten auch für private Feiern die Regeln des § 12 der SARS-CoV-2-Umgangsverordnung. Das bedeutet, dass

    • von allen Gästen die Personendaten zur Kontaktnachverfolgung erfasst werden müssen
    • bei Feiern in Innenräumen alle Personen ab 6 Jahren einen negativen Test bzw. Impf- oder Genesenennachweis vorlegen müssen (entfällt in Städten und Kreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 20)
    • in Innenräumen alle Personen ab 6 Jahren eine medizinische Maske tragen müssen, wenn sie sich nicht an ihrem festen Platz aufhalten
    • in Innenräumen regelmäßig gründlich gelüftet werden muss

    Möglich sind private Feiern auch in Gaststätten mit maximal 50 Personen in Innenräumen sowie bis zu 100 Personen unter freiem Himmel, wobei Geimpfte, Genesene, Kinder unter 14 Jahren sowie Personen, die ein Sorge- oder Umgangsrecht wahrnehmen sowie Personen, die unterstützungsbedürftige Menschen begleiten, nicht mitzählen.

  • Gelten Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene?

    Mit der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes, die bereits am 9. Mai 2021 in Kraft getreten ist, gelten Kontaktbeschränkungen nicht mehr für Geimpfte und Genesene.

    Das bedeutet:

    • Bei einer privaten Zusammenkunft, an der ausschließlich geimpfte Personen oder genesene Personen teilnehmen, gelten keine Kontaktbeschränkungen.
    • Bei einer privaten Zusammenkunft, an der auch andere als geimpfte oder genesene Personen teilnehmen, werden vollständig geimpfte und genesene Personen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mitgezählt.
    • Das gilt für private Zusammenkünfte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum.

    Damit ist gemeint: Bei allen Zusammenkünften, wo das Private im Mittelpunkt steht, werden Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt. Das gilt sowohl für eine private Verabredung im öffentlichen Raum (zum Beispiel Spaziergang, Wanderung, Gaststätte) als auch im privaten Wohnraum.

    Wichtig: Bei einem privaten Treffen im öffentlichen Raum müssen alle die Abstandsregel einhalten! Im privaten Wohnraum nicht.

    Weitere Informationen zu der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/erleichterungen-geimpfte-1910886

    Mit der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes, die bereits am 9. Mai 2021 in Kraft getreten ist, gelten Kontaktbeschränkungen nicht mehr für Geimpfte und Genesene.

    Das bedeutet:

    • Bei einer privaten Zusammenkunft, an der ausschließlich geimpfte Personen oder genesene Personen teilnehmen, gelten keine Kontaktbeschränkungen.
    • Bei einer privaten Zusammenkunft, an der auch andere als geimpfte oder genesene Personen teilnehmen, werden vollständig geimpfte und genesene Personen bei den Kontaktbeschränkungen nicht mitgezählt.
    • Das gilt für private Zusammenkünfte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum.

    Damit ist gemeint: Bei allen Zusammenkünften, wo das Private im Mittelpunkt steht, werden Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt. Das gilt sowohl für eine private Verabredung im öffentlichen Raum (zum Beispiel Spaziergang, Wanderung, Gaststätte) als auch im privaten Wohnraum.

    Wichtig: Bei einem privaten Treffen im öffentlichen Raum müssen alle die Abstandsregel einhalten! Im privaten Wohnraum nicht.

    Weitere Informationen zu der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/erleichterungen-geimpfte-1910886

  • Wo ist die Maskenpflicht aufgehoben?

    Neu ist: Unter freiem Himmel gibt es in Brandenburg keine Maskenpflicht mehr. Das gilt unter anderem

    • bei Open-Air-Veranstaltungen
    • auf Wochenmärkten
    • auf Jahrmärkten
    • auf Volksfesten
    • in der Außengastronomie

    In der Innengastronomie sind die Gäste vom Tragen einer Maske befreit, wenn sie sich an ihrem festen Platz aufhalten und der Mindestabstand von 1,50 Metern zu den Gästen anderer Tische eingehalten wird.

    Wenn bei bestimmten Indoor-Veranstaltungen ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Sitzen eingehalten werden kann, müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihrem festen Sitzplatz keine Maske tragen. Dies gilt

    • bei religiösen Veranstaltungen in Kirchen, Moscheen, Synagogen und sakralen Räumen anderer Glaubensgemeinschaften
    • bei nicht-religiösen Hochzeitsfeiern und Bestattungen
    • in Gedenkstätten
    • in Museen
    • in Ausstellungshäusern
    • in Galerien
    • in Planetarien
    • in Archiven
    • in öffentlichen Bibliotheken
    • in Innenräumen von Freizeitparks
    • in Innenräumen von Wildgehegen
    • in Innenräumen von zoologischen Gärten
    • in Innenräumen von botanischen Gärten
    • bei Bildungs-, Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in
      1. Musikschulen
      2. Kunstschulen
      3. Volkshochschulen
      4. Fahrschulen
      5. Flugschulen
      6. Segelschulen

    Wenn bei bestimmten Indoor-Veranstaltungen ein Abstand von mindestens 1 Meter zwischen den Sitzen eingehalten werden kann, müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihrem festen Sitzplatz keine Maske tragen. Dies gilt bei Veranstaltungen mit und ohne Unterhaltungscharakter

    • in Theatern
    • in Konzert- und Opernhäusern
    • in Kinos
    • in Innenräumen auf Messen
    • In Ausstellungen
    • In Innenräumen auf Spezialmärkten
    • In Innenräumen auf Jahrmärkten
    • In Innenräumen auf Volksfesten
    • In Spielhallen und Spielbanken
    • In Wettannahmestellen
    • bei Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in Hochschulen

    Schüler der Primarstufe sind auch in den Innenbereichen von Schulen von der Maskenpflicht befreit.

    Während der Inanspruchnahme einer sexuellen Dienstleistung muss ebenfalls keine Maske getragen werden.

    Neu ist: Unter freiem Himmel gibt es in Brandenburg keine Maskenpflicht mehr. Das gilt unter anderem

    • bei Open-Air-Veranstaltungen
    • auf Wochenmärkten
    • auf Jahrmärkten
    • auf Volksfesten
    • in der Außengastronomie

    In der Innengastronomie sind die Gäste vom Tragen einer Maske befreit, wenn sie sich an ihrem festen Platz aufhalten und der Mindestabstand von 1,50 Metern zu den Gästen anderer Tische eingehalten wird.

    Wenn bei bestimmten Indoor-Veranstaltungen ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Sitzen eingehalten werden kann, müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihrem festen Sitzplatz keine Maske tragen. Dies gilt

    • bei religiösen Veranstaltungen in Kirchen, Moscheen, Synagogen und sakralen Räumen anderer Glaubensgemeinschaften
    • bei nicht-religiösen Hochzeitsfeiern und Bestattungen
    • in Gedenkstätten
    • in Museen
    • in Ausstellungshäusern
    • in Galerien
    • in Planetarien
    • in Archiven
    • in öffentlichen Bibliotheken
    • in Innenräumen von Freizeitparks
    • in Innenräumen von Wildgehegen
    • in Innenräumen von zoologischen Gärten
    • in Innenräumen von botanischen Gärten
    • bei Bildungs-, Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in
      1. Musikschulen
      2. Kunstschulen
      3. Volkshochschulen
      4. Fahrschulen
      5. Flugschulen
      6. Segelschulen

    Wenn bei bestimmten Indoor-Veranstaltungen ein Abstand von mindestens 1 Meter zwischen den Sitzen eingehalten werden kann, müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihrem festen Sitzplatz keine Maske tragen. Dies gilt bei Veranstaltungen mit und ohne Unterhaltungscharakter

    • in Theatern
    • in Konzert- und Opernhäusern
    • in Kinos
    • in Innenräumen auf Messen
    • In Ausstellungen
    • In Innenräumen auf Spezialmärkten
    • In Innenräumen auf Jahrmärkten
    • In Innenräumen auf Volksfesten
    • In Spielhallen und Spielbanken
    • In Wettannahmestellen
    • bei Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in Hochschulen

    Schüler der Primarstufe sind auch in den Innenbereichen von Schulen von der Maskenpflicht befreit.

    Während der Inanspruchnahme einer sexuellen Dienstleistung muss ebenfalls keine Maske getragen werden.

  • Wo muss man einen Mund-Nasen-Schutz tragen?

    In allen geschlossenen Räumen, in denen das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann, besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. Diese Regelung gilt generell

    • in Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels
    • in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zugehörigen Gebäuden und Bereichen, wie z.B. Bahnhofsvorplätze, Haltestellen, Bahnsteige und Wartezonen, es sei denn, sie liegen unter freiem Himmel
    • In den Innenbereichen der Fahrzeuge bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten
    • bei körpernahen Dienstleistungen (z.B. Friseur, Fußpflege, Massage), es sei denn, die Art der Dienstleistung lässt das Tragen einer Maske nicht zu (z.B. Bartrasur oder Gesichtskosmetik)
    • bei sexuellen Dienstleistungen mit Ausnahme des Zeitraums, in dem die Dienstleistung in Anspruch genommen wird
    • bei Proben künstlerischer Ensembles, es sei denn, die Eigenart der Darbietung lässt das Tragen einer Maske nicht zu (z.B. beim Spielen eines Blasinstruments)
    • in gemeinschaftlich genutzten Räumen von Beherbergungsstätten wie Hotels oder Pensionen
    • in Umkleideräumen
    • in Indoor-Splätzen außerhalb der Spielflächen
    • in allen Gebäuden öffentlich zugänglicher Einrichtungen

    Beim Besuch bestimmter Indoor-Veranstaltungen muss eine Maske getragen werden, sofern man sich nicht an seinem festen Sitzplatz aufhält und der Abstand zum Nachbarn mindestens 1,50 Meter beträgt. Diese Regelung gilt

    • in Kirchen, Moscheen, Synagogen und sakralen Räumen anderer Glaubensgemeinschaften
    • auf nicht-religiösen Hochzeitsfeiern und Bestattungen
    • in Gedenkstätten
    • in Museen
    • in Ausstellungshäusern
    • in Galerien
    • in Planetarien
    • in Archiven
    • in öffentlichen Bibliotheken
    • in Innenräumen von Freizeitparks
    • in Innenräumen von Wildgehegen
    • in Innenräumen von zoologischen Gärten
    • in Innenräumen von botanischen Gärten
    • bei Bildungs-, Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in
      1.  Musikschulen
      2.  Kunstschulen
      3.  Volkshochschulen
      4.  Fahrschulen
      5.  Flugschulen
      6.  Segelschulen

    Beim Besuch bestimmter Indoor-Veranstaltungen mit und ohne Unterhaltungscharakter muss eine Maske getragen werden, sofern man sich nicht an seinem festen Sitzplatz aufhält und der Abstand zum Nachbarn mindestens 1 Meter beträgt. Diese Regelung gilt

    • in Theatern
    • in Konzert- und Opernhäusern
    • in Kinos
    • in Innenräumen auf Messen
    • in Ausstellungen
    • in Innenräumen auf Spezialmärkten
    • in Innenräumen auf Jahrmärkten
    • in Innenräumen auf Volksfesten
    • in Spielhallen und Spielbanken
    • in Wettannahmestellen
    • bei Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in Hochschulen

    In Schulgebäuden gilt Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7, alle Lehrerinnen und Lehrer sowie das sonstige Personal – außer im Sportunterricht. Auch Besucherinnen und Besucher müssen eine Maske tragen.

    Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen sowie Pflegeheimen müssen eine FFP2-Maske tragen.

    In allen geschlossenen Räumen, in denen das Abstandsgebot nicht eingehalten werden kann, besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. Diese Regelung gilt generell

    • in Verkaufsstellen des Einzel- und Großhandels
    • in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zugehörigen Gebäuden und Bereichen, wie z.B. Bahnhofsvorplätze, Haltestellen, Bahnsteige und Wartezonen, es sei denn, sie liegen unter freiem Himmel
    • In den Innenbereichen der Fahrzeuge bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten
    • bei körpernahen Dienstleistungen (z.B. Friseur, Fußpflege, Massage), es sei denn, die Art der Dienstleistung lässt das Tragen einer Maske nicht zu (z.B. Bartrasur oder Gesichtskosmetik)
    • bei sexuellen Dienstleistungen mit Ausnahme des Zeitraums, in dem die Dienstleistung in Anspruch genommen wird
    • bei Proben künstlerischer Ensembles, es sei denn, die Eigenart der Darbietung lässt das Tragen einer Maske nicht zu (z.B. beim Spielen eines Blasinstruments)
    • in gemeinschaftlich genutzten Räumen von Beherbergungsstätten wie Hotels oder Pensionen
    • in Umkleideräumen
    • in Indoor-Splätzen außerhalb der Spielflächen
    • in allen Gebäuden öffentlich zugänglicher Einrichtungen

    Beim Besuch bestimmter Indoor-Veranstaltungen muss eine Maske getragen werden, sofern man sich nicht an seinem festen Sitzplatz aufhält und der Abstand zum Nachbarn mindestens 1,50 Meter beträgt. Diese Regelung gilt

    • in Kirchen, Moscheen, Synagogen und sakralen Räumen anderer Glaubensgemeinschaften
    • auf nicht-religiösen Hochzeitsfeiern und Bestattungen
    • in Gedenkstätten
    • in Museen
    • in Ausstellungshäusern
    • in Galerien
    • in Planetarien
    • in Archiven
    • in öffentlichen Bibliotheken
    • in Innenräumen von Freizeitparks
    • in Innenräumen von Wildgehegen
    • in Innenräumen von zoologischen Gärten
    • in Innenräumen von botanischen Gärten
    • bei Bildungs-, Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in
      1.  Musikschulen
      2.  Kunstschulen
      3.  Volkshochschulen
      4.  Fahrschulen
      5.  Flugschulen
      6.  Segelschulen

    Beim Besuch bestimmter Indoor-Veranstaltungen mit und ohne Unterhaltungscharakter muss eine Maske getragen werden, sofern man sich nicht an seinem festen Sitzplatz aufhält und der Abstand zum Nachbarn mindestens 1 Meter beträgt. Diese Regelung gilt

    • in Theatern
    • in Konzert- und Opernhäusern
    • in Kinos
    • in Innenräumen auf Messen
    • in Ausstellungen
    • in Innenräumen auf Spezialmärkten
    • in Innenräumen auf Jahrmärkten
    • in Innenräumen auf Volksfesten
    • in Spielhallen und Spielbanken
    • in Wettannahmestellen
    • bei Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in Hochschulen

    In Schulgebäuden gilt Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7, alle Lehrerinnen und Lehrer sowie das sonstige Personal – außer im Sportunterricht. Auch Besucherinnen und Besucher müssen eine Maske tragen.

    Besucherinnen und Besucher von Krankenhäusern, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen sowie Pflegeheimen müssen eine FFP2-Maske tragen.

  • Warum gelten bei Veranstaltungen unterschiedliche Abstandsregelungen (1,5 Meter und 1 Meter)?

    Bei sonstigen Veranstaltungen (§ 8) sowie Veranstaltungen von Kultur- und Freizeitenrichtungen, die beispielsweise in Theatern, Kinos, Konzerthäusern oder Spielbanken (§ 18 Absatz 1) stattfinden, darf der Abstand zwischen festen Sitzplätzen statt der üblichen 1,5 Meter auf 1 Meter verringert werden. Die Ausnahme wird deswegen gestattet, weil für diese Veranstaltungen, soweit sie in geschlossenen Räumen stattfinden, als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme für alle Besucherinnen und Besucher ab sechs Jahren eine Testpflicht gilt bzw. ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden muss (in Städten und Kreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 20 entfällt diese Testpflicht).

    Beim Besuch von Kirchen, Museen und Synagogen (§ 7) oder z.B. Gedenkstätten, Galerien, Bibliotheken, Innenräumen von Zoos, Tierparks und Botanischen Gärten (§ 18 Absatz 2) hingegen muss der reguläre Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dafür wird allerdings von den Besucherinnen und Besuchern auch kein Negativtest bzw. Impf- oder Genesenennachweis verlangt.

    Bei sonstigen Veranstaltungen (§ 8) sowie Veranstaltungen von Kultur- und Freizeitenrichtungen, die beispielsweise in Theatern, Kinos, Konzerthäusern oder Spielbanken (§ 18 Absatz 1) stattfinden, darf der Abstand zwischen festen Sitzplätzen statt der üblichen 1,5 Meter auf 1 Meter verringert werden. Die Ausnahme wird deswegen gestattet, weil für diese Veranstaltungen, soweit sie in geschlossenen Räumen stattfinden, als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme für alle Besucherinnen und Besucher ab sechs Jahren eine Testpflicht gilt bzw. ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden muss (in Städten und Kreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 20 entfällt diese Testpflicht).

    Beim Besuch von Kirchen, Museen und Synagogen (§ 7) oder z.B. Gedenkstätten, Galerien, Bibliotheken, Innenräumen von Zoos, Tierparks und Botanischen Gärten (§ 18 Absatz 2) hingegen muss der reguläre Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dafür wird allerdings von den Besucherinnen und Besuchern auch kein Negativtest bzw. Impf- oder Genesenennachweis verlangt.

  • Wo besteht aktuell eine Testpflicht?

    In Städten und Landkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz stabil, das heißt an mindestens  fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 20 liegt, ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen ab dem Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung die Vorlage eines negativen Testergebnisses bzw. eines Impf- oder Genesenennachweises nicht mehr nötig. Steigt die Inzidenz hingegen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über 20, greift die Testpflicht wieder. Dies gilt für alle Personen ab sechs Jahren in jeweils in folgenden Bereichen:

    • in der Innengastronomie
    • in Beherbergungsstätten aller Art
    • bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten
    • in Indoor-Sportanlagen (Ausnahme: Kontaktsport, hier ist auch bei Inzidenzen unter 20 ein negativer Test bzw. die Vorlage des Impf- oder Genesenennachweises nötig)
    • in Innen-Spielplätzen
    • bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, die in geschlossenen Räumen stattfinden
    • bei Veranstaltungen in Innenräumen von Theatern, Konzert- und Opernhäusern, Kinos, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkten, Jahrmärkten, Volksfesten, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen
    • in Schwimmbädern, Spaß- und Freizeitbädern, Saunen, Thermen und Wellnesszentren (Ausnahme: Angebote, die im Zusammenhang mit gebuchten Übernachtungen stehen, hier besteht die Testpflicht bei Inzidenzen über 20 bereits beim Einchecken in der Beherbergungsstätte)
    • bei Proben von künstlerischen Ensembles, bei denen gesungen wird oder Blasinstrumente gespielt werden
    • bei Veranstaltungen von Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen in Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahr-, Flug- und Segelschulen (Ausnahmen: Veranstaltungen unter freiem Himmel, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts, in beiden Fällen ist auch bei Inzidenzen von über 20 kein Test nötig)
    • bei körpernahen Dienstleistungen, bei denen die Art der Dienstleistung das Tragen einer Maske nicht zulässt, z.B. Bartrasur oder kosmetische Gesichtspflege (Ausnahme: medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen im Gesundheitssektor, hier ist auch bei Inzidenzen über 20 kein Test nötig)

    Unabhängig davon, ob die 7-Tage-Inzidenz unter oder über 20 liegt, gilt die Testpflicht bzw. die Pflicht zur Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises in folgenden Fällen immer:

    • bei der Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen
    • bei der Ausübung von Kontaktsport in Indoor-Sportanlagen
    • beim Besuch von Diskotheken, Clubs und anderen Tanzveranstaltungen, die in geschlossenen Räumen stattfinden
    • beim Besuch von Krankenhäusern, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen, Pflegeheimen, diesen gleichgestellten Wohnformen und besonderen Wohnformen im Sinne des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
    • in Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen

    In Städten und Landkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz stabil, das heißt an mindestens  fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 20 liegt, ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen ab dem Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung die Vorlage eines negativen Testergebnisses bzw. eines Impf- oder Genesenennachweises nicht mehr nötig. Steigt die Inzidenz hingegen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über 20, greift die Testpflicht wieder. Dies gilt für alle Personen ab sechs Jahren in jeweils in folgenden Bereichen:

    • in der Innengastronomie
    • in Beherbergungsstätten aller Art
    • bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten
    • in Indoor-Sportanlagen (Ausnahme: Kontaktsport, hier ist auch bei Inzidenzen unter 20 ein negativer Test bzw. die Vorlage des Impf- oder Genesenennachweises nötig)
    • in Innen-Spielplätzen
    • bei Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter, die in geschlossenen Räumen stattfinden
    • bei Veranstaltungen in Innenräumen von Theatern, Konzert- und Opernhäusern, Kinos, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkten, Jahrmärkten, Volksfesten, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen
    • in Schwimmbädern, Spaß- und Freizeitbädern, Saunen, Thermen und Wellnesszentren (Ausnahme: Angebote, die im Zusammenhang mit gebuchten Übernachtungen stehen, hier besteht die Testpflicht bei Inzidenzen über 20 bereits beim Einchecken in der Beherbergungsstätte)
    • bei Proben von künstlerischen Ensembles, bei denen gesungen wird oder Blasinstrumente gespielt werden
    • bei Veranstaltungen von Bildungs-, Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen in Hochschulen, Musikschulen, Kunstschulen, Volkshochschulen, Fahr-, Flug- und Segelschulen (Ausnahmen: Veranstaltungen unter freiem Himmel, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr im Falle des Einzelunterrichts, in beiden Fällen ist auch bei Inzidenzen von über 20 kein Test nötig)
    • bei körpernahen Dienstleistungen, bei denen die Art der Dienstleistung das Tragen einer Maske nicht zulässt, z.B. Bartrasur oder kosmetische Gesichtspflege (Ausnahme: medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen im Gesundheitssektor, hier ist auch bei Inzidenzen über 20 kein Test nötig)

    Unabhängig davon, ob die 7-Tage-Inzidenz unter oder über 20 liegt, gilt die Testpflicht bzw. die Pflicht zur Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises in folgenden Fällen immer:

    • bei der Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen
    • bei der Ausübung von Kontaktsport in Indoor-Sportanlagen
    • beim Besuch von Diskotheken, Clubs und anderen Tanzveranstaltungen, die in geschlossenen Räumen stattfinden
    • beim Besuch von Krankenhäusern, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen, Pflegeheimen, diesen gleichgestellten Wohnformen und besonderen Wohnformen im Sinne des Neunten Buches Sozialgesetzbuch
    • in Schulen, Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen
  • Welchen Nachweis müssen Geimpfte und Genesene vorlegen, wenn ein negativer Test verlangt wird?

    Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen.

    Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten. Sollten Genesene nicht über einen entsprechenden Nachweis verfügen, müssen sie einen Testnachweis erbringen.

    Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen.

    Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten. Sollten Genesene nicht über einen entsprechenden Nachweis verfügen, müssen sie einen Testnachweis erbringen.

  • Was muss ich beim Besuch von Gaststätten beachten?

    Die Besuche von Restaurants und Gaststätten werden mit der neuen Umgangsverordnung ebenfalls erleichtert. So dürfen Gäste nunmehr ohne Haushalts- oder Personengrenzen an Tischen platziert werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Gästen anderer Tische muss aber gewahrt bleiben. Zudem entfällt für die Gäste die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises, sofern sie in den Außenbereichen der Gaststätte bewirtet werden. In kreisfreien Städten oder Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 20 muss auch in den Innenbereichen von Gaststätten kein Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Die Testpflicht greift erst wieder, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über 20 liegt.

    Zu beachten ist: Gaststättenbetreiber sind weiterhin verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Gäste zum Zwecke der Nachverfolgung zu erfassen; das gilt für Aufenthalte in der Innengastronomie ebenso wie für Gäste, die draußen bewirtet werden. In Innenräumen müssen die Gäste zudem eine medizinische Maske tragen, wenn sie sich nicht an ihrem festen Platz aufhalten.

    Die Besuche von Restaurants und Gaststätten werden mit der neuen Umgangsverordnung ebenfalls erleichtert. So dürfen Gäste nunmehr ohne Haushalts- oder Personengrenzen an Tischen platziert werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Gästen anderer Tische muss aber gewahrt bleiben. Zudem entfällt für die Gäste die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises, sofern sie in den Außenbereichen der Gaststätte bewirtet werden. In kreisfreien Städten oder Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 20 muss auch in den Innenbereichen von Gaststätten kein Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden. Die Testpflicht greift erst wieder, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen über 20 liegt.

    Zu beachten ist: Gaststättenbetreiber sind weiterhin verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Gäste zum Zwecke der Nachverfolgung zu erfassen; das gilt für Aufenthalte in der Innengastronomie ebenso wie für Gäste, die draußen bewirtet werden. In Innenräumen müssen die Gäste zudem eine medizinische Maske tragen, wenn sie sich nicht an ihrem festen Platz aufhalten.

  • Was gilt für Besuche in Pflegeheimen?

    Pflegebedürftige und ältere Menschen sind besonders gefährdet, schwer an COVID-19 zu erkranken und womöglich daran zu sterben. Sie müssen deshalb besonders geschützt werden – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der sich immer stärker ausbreitenden Delta-Variante des Virus, die als wesentlich ansteckender und gefährlicher gilt. Deswegen gelten in Pflegeheimen und Krankenhäusern weiterhin strengere Schutzmaßnahmen.

    Neu ist: Die Personenbegrenzung für Besuche in Pflegeheimen ist abgeschafft worden. Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen können ab sofort also grundsätzlich so viele Besucherinnen und Besucher empfangen, wie sie wollen. Lediglich die allgemeinen Regelungen für Zusammenkünfte und Treffen in geschlossenen Räumen müssen dabei – wie von allen anderen auch – beachtet werden.

    Aber: Die Einrichtungen haben weiterhin den Auftrag, die Besucherströme in der Einrichtung zu steuern und die Kontaktdaten zu erfassen. Fragen Sie deshalb am besten bei der Einrichtung nach oder erkundigen sich auf deren Internetseite, wie das vor Ort gehandhabt wird. Für Besucherinnen und Besucher ab sechs Jahren, die über keinen Impf- oder Genesenennachweis verfügen, besteht weiterhin eine Testpflicht – und zwar unabhängig davon, ob die 7-Tage-Inzidenz in der betreffenden Stadt oder im Kreis über oder unter 20 liegt. Die Möglichkeit, sich testen zu lassen, muss von den Einrichtungen vor Ort angeboten werden.

    Gegebenenfalls sollten Familienangehörige und Freunde, die über keinen Impf- oder Genesenennachweis oder einen aktuellen Negativtest verfügen, ihren geplanten Besuch vorher mit dem Pflegeheim abstimmen. Auch, wenn – beispielsweise zum Geburtstag – mehr Gäste als üblich kommen wollen, sollte das mit der Einrichtung besprochen werden.

    Zudem müssen alle Besucherinnen und Besucher innerhalb der Einrichtung eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen. Eine medizinische bzw. OP-Maske reicht hier nicht aus. In Pflegeheimen, in denen mindestens 75 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner vollständig gegen COVID-19 geimpft bzw. von der Krankheit genesen sind, das Personal die Möglichkeit zur Impfung hatte und in der kein Infektionsgeschehen vorliegt, dürfen Besucherinnen und Besucher die FFP2-Maske im Zimmer der Bewohnerin oder des Bewohners ablegen, sofern das Abstandsgebot zu anderen anwesenden Personen eingehalten wird.

     

    Pflegebedürftige und ältere Menschen sind besonders gefährdet, schwer an COVID-19 zu erkranken und womöglich daran zu sterben. Sie müssen deshalb besonders geschützt werden – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der sich immer stärker ausbreitenden Delta-Variante des Virus, die als wesentlich ansteckender und gefährlicher gilt. Deswegen gelten in Pflegeheimen und Krankenhäusern weiterhin strengere Schutzmaßnahmen.

    Neu ist: Die Personenbegrenzung für Besuche in Pflegeheimen ist abgeschafft worden. Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen können ab sofort also grundsätzlich so viele Besucherinnen und Besucher empfangen, wie sie wollen. Lediglich die allgemeinen Regelungen für Zusammenkünfte und Treffen in geschlossenen Räumen müssen dabei – wie von allen anderen auch – beachtet werden.

    Aber: Die Einrichtungen haben weiterhin den Auftrag, die Besucherströme in der Einrichtung zu steuern und die Kontaktdaten zu erfassen. Fragen Sie deshalb am besten bei der Einrichtung nach oder erkundigen sich auf deren Internetseite, wie das vor Ort gehandhabt wird. Für Besucherinnen und Besucher ab sechs Jahren, die über keinen Impf- oder Genesenennachweis verfügen, besteht weiterhin eine Testpflicht – und zwar unabhängig davon, ob die 7-Tage-Inzidenz in der betreffenden Stadt oder im Kreis über oder unter 20 liegt. Die Möglichkeit, sich testen zu lassen, muss von den Einrichtungen vor Ort angeboten werden.

    Gegebenenfalls sollten Familienangehörige und Freunde, die über keinen Impf- oder Genesenennachweis oder einen aktuellen Negativtest verfügen, ihren geplanten Besuch vorher mit dem Pflegeheim abstimmen. Auch, wenn – beispielsweise zum Geburtstag – mehr Gäste als üblich kommen wollen, sollte das mit der Einrichtung besprochen werden.

    Zudem müssen alle Besucherinnen und Besucher innerhalb der Einrichtung eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil tragen. Eine medizinische bzw. OP-Maske reicht hier nicht aus. In Pflegeheimen, in denen mindestens 75 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner vollständig gegen COVID-19 geimpft bzw. von der Krankheit genesen sind, das Personal die Möglichkeit zur Impfung hatte und in der kein Infektionsgeschehen vorliegt, dürfen Besucherinnen und Besucher die FFP2-Maske im Zimmer der Bewohnerin oder des Bewohners ablegen, sofern das Abstandsgebot zu anderen anwesenden Personen eingehalten wird.

     

  • Wie viele Gäste dürfen in Discos und Clubs tanzen?

    Diskotheken und Clubs gehören zu den Einrichtungen, die aus Infektionsschutzgründen am längsten geschlossen bleiben mussten. Jetzt darf dort wieder getanzt werden – unter strengen Hygieneauflagen. In geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich – und unabhängig davon, ob die 7-Tage-Inzidenz unter oder über 20 liegt - eine Testpflicht für alle Besucherinnen und Besucher (bzw. die Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises). Die Räume müssen regelmäßig gelüftet, der Zutritt gesteuert, die Kontaktdaten erfasst werden. Eine konkrete Personenobergrenze ist in der Verordnung nicht festgelegt, sie ergibt sich aus der Größe der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten. Pro zehn Quadratmeter begehbarer Fläche ist ein Gast erlaubt.

    Diskotheken und Clubs gehören zu den Einrichtungen, die aus Infektionsschutzgründen am längsten geschlossen bleiben mussten. Jetzt darf dort wieder getanzt werden – unter strengen Hygieneauflagen. In geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich – und unabhängig davon, ob die 7-Tage-Inzidenz unter oder über 20 liegt - eine Testpflicht für alle Besucherinnen und Besucher (bzw. die Vorlage eines Impf- oder Genesenennachweises). Die Räume müssen regelmäßig gelüftet, der Zutritt gesteuert, die Kontaktdaten erfasst werden. Eine konkrete Personenobergrenze ist in der Verordnung nicht festgelegt, sie ergibt sich aus der Größe der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten. Pro zehn Quadratmeter begehbarer Fläche ist ein Gast erlaubt.

  • Gibt es für Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel eine Personengrenze?

    Ja. Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel, etwa eine Open-Air-Disco, sind mit maximal 1.000 Personen zulässig. Damit gilt die gleiche Personengrenze wie auch für alle anderen Open-Air-Veranstaltungen, z.B. Konzerte, Theateraufführungen, Jahrmärkte oder Volksfeste. Zwar ist diese Personengrenze in § 20 der Umgangsverordnung nicht explizit erwähnt, sie ergibt sich jedoch aus der Personenbeschränkung bei den anderen erwähnten Veranstaltungen. Denn auch Veranstalter von Open-Air-Discos haben die Pflicht, den Zutritt so zu beschränken, dass die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden können und die Personendaten erfasst werden, um die Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können. Bei einer Veranstaltung ohne Personenbegrenzung wäre dies nicht mehr oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich. Damit wäre aber der Zweck der Verordnung, auch bei vergleichsweise niedrigen Inzidenzen einen effektiven Infektionsschutz zu gewährleisten, infrage gestellt.

    Ja. Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel, etwa eine Open-Air-Disco, sind mit maximal 1.000 Personen zulässig. Damit gilt die gleiche Personengrenze wie auch für alle anderen Open-Air-Veranstaltungen, z.B. Konzerte, Theateraufführungen, Jahrmärkte oder Volksfeste. Zwar ist diese Personengrenze in § 20 der Umgangsverordnung nicht explizit erwähnt, sie ergibt sich jedoch aus der Personenbeschränkung bei den anderen erwähnten Veranstaltungen. Denn auch Veranstalter von Open-Air-Discos haben die Pflicht, den Zutritt so zu beschränken, dass die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden können und die Personendaten erfasst werden, um die Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können. Bei einer Veranstaltung ohne Personenbegrenzung wäre dies nicht mehr oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich. Damit wäre aber der Zweck der Verordnung, auch bei vergleichsweise niedrigen Inzidenzen einen effektiven Infektionsschutz zu gewährleisten, infrage gestellt.

  • Darf in Kirchen wieder gesungen werden?

    Ja. Der Gemeindegesang innerhalb und außerhalb von Kirchen, Moscheen, Synagogen und anderen sakralen Räumlichkeiten ist wieder erlaubt. Bedingung beim Gesang in Innenräumen ist ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den teilnehmenden Personen, der auch von Geimpften und Genesenen eingehalten werden muss. Angehörige eines Haushalts müssen den Abstand untereinander selbstverständlich nicht wahren. Während des Aufenthalts auf festen Sitzplätzen dürfen die Besucherinnen und Besucher auch ihre Maske ablegen, sofern dabei der Mindestabstand eingehalten wird.

    Ja. Der Gemeindegesang innerhalb und außerhalb von Kirchen, Moscheen, Synagogen und anderen sakralen Räumlichkeiten ist wieder erlaubt. Bedingung beim Gesang in Innenräumen ist ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den teilnehmenden Personen, der auch von Geimpften und Genesenen eingehalten werden muss. Angehörige eines Haushalts müssen den Abstand untereinander selbstverständlich nicht wahren. Während des Aufenthalts auf festen Sitzplätzen dürfen die Besucherinnen und Besucher auch ihre Maske ablegen, sofern dabei der Mindestabstand eingehalten wird.

  • Dürfen Dampfbäder und Dampfsaunen wieder öffnen?

    Ja. Dampfsaunen und Dampfbäder können wie alle sonstigen Bäder, Thermen und Wellnesszentren auch wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Folgende Bedingungen müssen dafür erfüllt werden:

    • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen
    • Zutritt nur für Besucherinnen und Besucher, die einen aktuelles negatives Testergebnis bzw. einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können (Nachweispflicht entfällt in Städten und Kreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 20)
    • Erfassen der Personendaten aller Besucherinnen und Besucher zum Zweck der Kontaktnachverfolgung
    • Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Becken
    • Tragen einer medizinischen Maske in den Umkleideräumen
    • Regelmäßiger Ersatz der Raumluft in geschlossenen Räumen durch Frischluft

    Ja. Dampfsaunen und Dampfbäder können wie alle sonstigen Bäder, Thermen und Wellnesszentren auch wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Folgende Bedingungen müssen dafür erfüllt werden:

    • Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen
    • Zutritt nur für Besucherinnen und Besucher, die einen aktuelles negatives Testergebnis bzw. einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können (Nachweispflicht entfällt in Städten und Kreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 20)
    • Erfassen der Personendaten aller Besucherinnen und Besucher zum Zweck der Kontaktnachverfolgung
    • Einhaltung des Abstandsgebots außerhalb der Becken
    • Tragen einer medizinischen Maske in den Umkleideräumen
    • Regelmäßiger Ersatz der Raumluft in geschlossenen Räumen durch Frischluft
  • Was müssen Touristen beim Urlaub in Brandenburg beachten?

    Urlaub in Brandenburg ist mit der jüngsten Umgangsverordnung wieder weitgehend ohne Einschränkungen möglich. So sind die bislang geltenden Personen- und Haushaltsgrenzen bei der Buchung von Unterkünften abgeschafft worden. Es können also so viele Gäste eine Unterkunft nutzen, wie auch Betten zur Verfügung stehen – und zwar aus beliebig vielen Haushalten. Auch die Anlagen auf Zeltplätzen, darunter die Sanitärräume, sind uneingeschränkt nutzbar. Zu beachten ist in geschlossenen Räumen jedoch weiterhin die Maskenpflicht.

    Gäste von Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und –häusern, Zeltplätzen sowie sonstigen Beherbergungsstätten müssen nur noch bei ihrer Ankunft einen negativen Test bzw. einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Die Testpflicht entfällt in allen Städten und Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 20.

    Urlaub in Brandenburg ist mit der jüngsten Umgangsverordnung wieder weitgehend ohne Einschränkungen möglich. So sind die bislang geltenden Personen- und Haushaltsgrenzen bei der Buchung von Unterkünften abgeschafft worden. Es können also so viele Gäste eine Unterkunft nutzen, wie auch Betten zur Verfügung stehen – und zwar aus beliebig vielen Haushalten. Auch die Anlagen auf Zeltplätzen, darunter die Sanitärräume, sind uneingeschränkt nutzbar. Zu beachten ist in geschlossenen Räumen jedoch weiterhin die Maskenpflicht.

    Gäste von Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und –häusern, Zeltplätzen sowie sonstigen Beherbergungsstätten müssen nur noch bei ihrer Ankunft einen negativen Test bzw. einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Die Testpflicht entfällt in allen Städten und Landkreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 20.

  • Sind Kahnfahrten im Spreewald erlaubt?

    Ja. Touristische Angebote wie Schiffsausflüge oder Kahnfahrten sind in Brandenburg erlaubt.

    Es dürfen allerdings nur Gäste befördert werden, die vor Fahrtbeginn einen negativen Testnachweis vorlegen können (Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht befreit, Impf- und Genesenennachweise sind einem negativen Testnachweis im Rahmen der Testpflicht gleichgestellt). Wichtig: Die Testpflicht entfällt, wenn die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt oder im betreffenden Landkreis, in dem die Fahrt angetreten wird, stabil, also an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, unter 20 liegt.

    Personendaten: Außerdem müssen die Personendaten aller Fahrgäste in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden.

    Wenn die Fahrgäste sich während der Fahrt auf festen Sitzplätzen aufhalten, müssen sie an der frischen Luft keine Masken tragen. Sie müssen dann auch nicht den Mindestabstand einhalten. Aber die Hygieneregeln müssen immer beachtet werden.

    Ja. Touristische Angebote wie Schiffsausflüge oder Kahnfahrten sind in Brandenburg erlaubt.

    Es dürfen allerdings nur Gäste befördert werden, die vor Fahrtbeginn einen negativen Testnachweis vorlegen können (Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht befreit, Impf- und Genesenennachweise sind einem negativen Testnachweis im Rahmen der Testpflicht gleichgestellt). Wichtig: Die Testpflicht entfällt, wenn die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt oder im betreffenden Landkreis, in dem die Fahrt angetreten wird, stabil, also an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, unter 20 liegt.

    Personendaten: Außerdem müssen die Personendaten aller Fahrgäste in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden.

    Wenn die Fahrgäste sich während der Fahrt auf festen Sitzplätzen aufhalten, müssen sie an der frischen Luft keine Masken tragen. Sie müssen dann auch nicht den Mindestabstand einhalten. Aber die Hygieneregeln müssen immer beachtet werden.

  • Sind auch Gastflüge in Segelfliegern oder Motorflugzeugen erlaubt?

    Ja. Solche Rundflüge zählen ebenfalls zu touristischen Angeboten wie Stadtrundfahrten oder Schiffsausflügen. Demnach gelten auch dort folgende Regeln:

    • alle Teilnehmenden ab 6 Jahren müssen einen negativen Test, einen Genesenen- oder einen Impfnachweis vorlegen (gilt nicht in Städten und Kreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 20)
    • die Personendaten aller Fahrgäste müssen zur Kontaktnachverfolgung erfasst werden
    • während der Fahrt müssen sich alle Fahrgäste auf ihren festen Sitzplätzen aufhalten
    • in den Innenbereichen der Fahrzeuge herrscht Maskenpflicht

    Ja. Solche Rundflüge zählen ebenfalls zu touristischen Angeboten wie Stadtrundfahrten oder Schiffsausflügen. Demnach gelten auch dort folgende Regeln:

    • alle Teilnehmenden ab 6 Jahren müssen einen negativen Test, einen Genesenen- oder einen Impfnachweis vorlegen (gilt nicht in Städten und Kreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 20)
    • die Personendaten aller Fahrgäste müssen zur Kontaktnachverfolgung erfasst werden
    • während der Fahrt müssen sich alle Fahrgäste auf ihren festen Sitzplätzen aufhalten
    • in den Innenbereichen der Fahrzeuge herrscht Maskenpflicht
  • Dürfen in Reisebussen alle Sitzplätze besetzt werden?

    Ja. Bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen, Rundflügen oder vergleichbaren touristischen Angeboten ist die Abstandspflicht zwischen den Sitzplätzen aufgehoben, es können also alle Plätze besetzt werden.

    Aber: Alle Fahrgäste müssen im Fahrzeug eine medizinische Maske tragen (außer beim Essen und Trinken). Vor Antritt der Fahrt oder des Ausflugs müssen zudem die Kontaktdaten erfasst werden, zudem muss jeder Reisende ab sechs Jahren jeweils einen aktuellen negativen Test bzw. den Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Die Testpflicht entfällt in Städten und Kreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 20.

    Im Innern der Fahrzeuge muss die Raumluft regelmäßig ausgetauscht werden.

    Ja. Bei Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen, Rundflügen oder vergleichbaren touristischen Angeboten ist die Abstandspflicht zwischen den Sitzplätzen aufgehoben, es können also alle Plätze besetzt werden.

    Aber: Alle Fahrgäste müssen im Fahrzeug eine medizinische Maske tragen (außer beim Essen und Trinken). Vor Antritt der Fahrt oder des Ausflugs müssen zudem die Kontaktdaten erfasst werden, zudem muss jeder Reisende ab sechs Jahren jeweils einen aktuellen negativen Test bzw. den Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Die Testpflicht entfällt in Städten und Kreisen mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 20.

    Im Innern der Fahrzeuge muss die Raumluft regelmäßig ausgetauscht werden.

  • Wichtiger Hinweis zu diesen FAQ

    Bei den Antworten auf die hier gestellten Fragen handelt es sich um eine vereinfachte Darstellung der aktuellen Corona-Regeln ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

    Die vollständige SARS-CoV-2-Umgangsverordnung ist auf dem Internetportal "Brandenburgisches Vorschriftensystem - BRAVORS" veröffentlicht:

    https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/sars_cov_2_umgv_15_06_2021

    Bei den Antworten auf die hier gestellten Fragen handelt es sich um eine vereinfachte Darstellung der aktuellen Corona-Regeln ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

    Die vollständige SARS-CoV-2-Umgangsverordnung ist auf dem Internetportal "Brandenburgisches Vorschriftensystem - BRAVORS" veröffentlicht:

    https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/sars_cov_2_umgv_15_06_2021

  • Wo findet man die 7-Tage-Inzidenzen?

    Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht im Internet unter https://www.rki.de/inzidenzen für alle Landkreise und kreisfreien Städte fortlaufend die Sieben-Tage-Inzidenz der letzten 14 Tage.

    Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht im Internet unter https://www.rki.de/inzidenzen für alle Landkreise und kreisfreien Städte fortlaufend die Sieben-Tage-Inzidenz der letzten 14 Tage.


Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Grafik: Erleichterungen für Geimpfte und Genesene
Foto: Bundesregierung

Die neue COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes sieht Ausnahmen und Erleichterungen für geimpfte und von der COVID-19-Erkrankung genesene Menschen vor. Bestimmte Einschränkungen gelten für sie nicht mehr. Dazu gehören etwa Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen. Die neuen Regelungen sind am 9. Mai 2021 in Kraft getreten.

Welche Erleichterungen gibt es?

Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sieht insbesondere vor:

  • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für diese Personengruppen.
  • Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sollen Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt werden. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
  • Beim Sport gilt: Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.
  • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten. 
  • Wichtig ist jedoch: AHA gilt nach wie vor. Geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.

Welche Nachweise müssen Geimpfte und Genesene vorlegen?

  • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
  • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.
Grafik: Erleichterungen für Geimpfte und Genesene
Foto: Bundesregierung

Die neue COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes sieht Ausnahmen und Erleichterungen für geimpfte und von der COVID-19-Erkrankung genesene Menschen vor. Bestimmte Einschränkungen gelten für sie nicht mehr. Dazu gehören etwa Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen. Die neuen Regelungen sind am 9. Mai 2021 in Kraft getreten.

Welche Erleichterungen gibt es?

Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sieht insbesondere vor:

  • Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für diese Personengruppen.
  • Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sollen Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt werden. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
  • Beim Sport gilt: Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.
  • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten. 
  • Wichtig ist jedoch: AHA gilt nach wie vor. Geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.

Welche Nachweise müssen Geimpfte und Genesene vorlegen?

  • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
  • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

Regeln für Einreisende: Neue Coronavirus-Einreiseverordnung

Grafik: Neue Regeln für Einreisende
Foto: Bundesregierung

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes trat am 13. Mai 2021 in Kraft. Sie regelt bundesweit einheitlich und umfassend die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten sowie die Absonderungspflicht für Personen, die ab dem 13. Mai 2021 in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben.

Für die Einreise aus Risikogebieten gilt: Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem – zum Zeitpunkt der Einreise – als Risikogebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, müssen sich nach der Einreise unverzüglich auf eigene Kosten für einen Zeitraum von mindestens zehn Tagen in Quarantäne begeben.

Wer genesen, geimpft oder negativ getestet ist, muss einen entsprechenden Nachweis der zuständigen Behörde vorlegen. Dann bedarf es nicht der Quarantäne.

Nach Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet kann die Quarantäne frühestens nach dem fünften Tag durch eine negative Testung vorzeitig beendet werden.

Bei Einreise aus einem Virusvarianten-Gebieten gilt: Alle – auch Genesene oder Geimpfte - müssen eine strikte 14-tägige Quarantäne einhalten; eine „Freitestungsmöglichkeit“ besteht hier vor dem Hintergrund der besonderen Gefährlichkeit der Virusvarianten nicht.

Ausnahmen: Von der Quarantänepflicht sind - außer bei Virusvariantengebieten - insbesondere ausgenommen Personen, die

  • lediglich durch ein Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet (nicht Virusvariantengebiet) durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • nur durch Deutschland durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen, oder
  • im Rahmen des Grenzverkehrs: Personen, die weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet waren oder nur für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen.

Für Einreisen aus Virusvariantengebieten gelten keine Ausnahmen.

Grafik: Neue Regeln für Einreisende
Foto: Bundesregierung

Die neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes trat am 13. Mai 2021 in Kraft. Sie regelt bundesweit einheitlich und umfassend die Anmelde-, Test- und Nachweispflichten sowie die Absonderungspflicht für Personen, die ab dem 13. Mai 2021 in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben.

Für die Einreise aus Risikogebieten gilt: Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem – zum Zeitpunkt der Einreise – als Risikogebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, müssen sich nach der Einreise unverzüglich auf eigene Kosten für einen Zeitraum von mindestens zehn Tagen in Quarantäne begeben.

Wer genesen, geimpft oder negativ getestet ist, muss einen entsprechenden Nachweis der zuständigen Behörde vorlegen. Dann bedarf es nicht der Quarantäne.

Nach Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebiet kann die Quarantäne frühestens nach dem fünften Tag durch eine negative Testung vorzeitig beendet werden.

Bei Einreise aus einem Virusvarianten-Gebieten gilt: Alle – auch Genesene oder Geimpfte - müssen eine strikte 14-tägige Quarantäne einhalten; eine „Freitestungsmöglichkeit“ besteht hier vor dem Hintergrund der besonderen Gefährlichkeit der Virusvarianten nicht.

Ausnahmen: Von der Quarantänepflicht sind - außer bei Virusvariantengebieten - insbesondere ausgenommen Personen, die

  • lediglich durch ein Risikogebiet oder Hochinzidenzgebiet (nicht Virusvariantengebiet) durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
  • nur durch Deutschland durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen, oder
  • im Rahmen des Grenzverkehrs: Personen, die weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet waren oder nur für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen.

Für Einreisen aus Virusvariantengebieten gelten keine Ausnahmen.


Symbolfoto: Unterricht in einem Klassenzimmer (Foto: Colourbox.de / Marian_Vejcik)
Foto: Colourbox.de / Marian_Vejcik
Symbolfoto: Unterricht in einem Klassenzimmer (Foto: Colourbox.de / Marian_Vejcik)
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Schule und Kita

Informationen zu Corona-Regeln, die Schulen und Kitas betreffen, sind auf den Seiten des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) eingestellt:

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Fragen und Antworten

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV)

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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE)

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Ministerium der Finanzen und für Europa (MdFE)

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Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK)

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Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK)

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Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL)

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Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS)

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Icons © lembergvector und dlyastokiv - stock.adobe.com

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Aktuelle Meldungen

23.07.2021

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Corona

Corona-Testverordnung: Ab August ist Anbindung an Corona-Warn-App für Teststellen verpflichtend

Mit der aktualisierten Coronavirus-Testverordnung des Bundesgesund-heitsministeriums, die am 1. Juli 2021 in Kraft getreten ist, können sich alle Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin mindestens einmal pro Woche kos-tenfrei mit einem Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen. Die Kosten für diese sogenannten Bürgertests übernimmt nach wie vor der Bund. Allerdings gelten nun schärfere Regelungen für die Teststellen-Betreiber. Weiterlesen ...